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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Öffentlichkeit, Wissenschaft und Esoterik

Öffentlichkeitsschaffende und Redakteure trafen sich am 7. und 8. Oktober in der GLS-Bank in Berlin.

Von: Johanna Guhr

Treffen der anthroposophischen Medienschaffenden

Foto: Das Team der Wochenschrift (Johanna Guhr erste Reihen 2. v. l.) Themen des halbjährlichen Forums der anthroposophischen Medienarbeit waren diesmal unter anderem der 150. Jahrestag von Rudolf Steiners Geburtstag im Jahre 2011, Anthroposophie und Wissenschaftlichkeit und die künftige Gestaltung des Forums. Die Runde wächst: Für 42 Medienschaffende bei diesem Forumstreffen erwiesen sich die vorgesehenen Räume in der GLS-Bank als zu klein – Grund für die Runde unter Moderation von Christof Lützel (GLS-Bank Bochum) und Sebastian Jüngel (‹Das Goetheanum›), kurzfristig in die nahe Heinrich-Böll-Stiftung umzusiedeln. Während die Anzahl der Redakteure im letzten Jahr ungefähr gleich blieb, wächst und verjüngt sich der Kreis der Öffentlichkeitsschaffenden. Im Team oder allein – je nach Einrichtung oder Unternehmen – sind die Zuständigkeitsbereiche der teilweise neu geschaffenen Stellen nicht immer klar begrenzt und oftmals umfangreich.

Bewegte Publikationslandschaft

Die anthroposophische Publikationslandschaft ist weiterhin bewegt: Die neue ‹Erziehungskunst› startete mit einer Auflage von 70 000 Exemplaren und hofft, sie noch weiter erhöhen zu können, berichtete Matthias Maurer für die Redaktion. Das neue Konzept bringe jedoch auch andere journalistische Anforderungen mit sich: Die Texte müssten stärker gekürzt und geformt werden, so Maurer. Viele der anthroposophischen Medien orientieren sich an einer breiten Öffentlichkeit. Bei den kostenlosen Kundenzeitschriften kündigte die Weleda-Deutschland ebenfalls eine Umgestaltung der ‹Weleda-Nachrichten› (Auflage 600000) an, die GLS-Bank wird ihren ‹Bankspiegel› künftig auch in den ICE-Zügen auslegen. 2011 jährt sich der Geburtstag Rudolf Steiners zum 150. Mal: Hierfür wurden im Forum Ideen und Anregungen gesammelt,  Veranstaltungen und Ausstellungen in Planung vorgestellt. Vera Koppehel vom Rudolf-Steiner-Archiv Dornach koordiniert die Aktivitäten in Zusammenarbeit mit Stephan Siber von der Anthroposophischen Gesellschaft in Österreich.

Wissenschaftlichkeit und Anthroposophie

Ein Schwerpunktthema der Redakteursrunde war die Wissenschaftlichkeit in anthroposophischen Medien. Da es weder eine in der regulären Wissenschaft zitierfähige anthroposophische Zeitschrift noch eine Publikation für längere Artikel gebe, so Detlef Hardorp, stellte er das wissenschaftliche Verfahren des Peer-Review von Aufsätzen vor. Wie lebendig aber bleibt die Geisteswissenschaft dabei (Gerold Aregger, ‹Gegenwart›)? Woher kommen dann die neuen Ideen (Ramon Brüll, ‹Info 3›-Verlag)? Lorenzo Ravagli (‹Erziehungskunst›) unterschied zwischen einem Esoterik-Erforschen und einem esoterischen Forschen. Er führte aus, dass es heute durchaus möglich sei, an die allgemeine Forschung anzuknüpfen. Er sprach sich für ein eigenes Publikationsforum aus. Im Hinblick auf individuelle Einblicke ins Ätherische wies Stephan Stockmar (‹Die Drei›) auf die notwendige methodische und kommunikative Schulung und das gemeinsame Suchen nach neuen Formen hin, um die Ergebnisse allgemein vermitteln zu können. | J.G. _________________________________

Wochenschrift ‹Das Goetheanum›

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Tel. +41 61 706 44 64
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