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Der Artikel ‹Und das Virus tanzt seinen Namen› von Linus Schöpfer in den Zeitungen der Tamedia-Gruppe am 25. November 2021, teilweise mit Vermerk auf der Titelseite oder online, ist wenig seriös. Er bedient unmittelbar vor der Abstimmung über das Covid-Gesetz in der Schweiz eine Reihe von gängigen Klischees gegenüber der Anthroposophie und Rudolf Steiner – zudem ist er ungenau recherchiert.

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Journalisten schreiben gerne voneinander ab. Darunter auch Behauptungen, was Rudolf Steiner angeblich gesagt haben soll. Aber hat denn Steiner das wirklich je gesagt oder geschrieben?

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Wie aktuell die Schicksalsfragen sind, zeigt der Zustand der Welt bei Natur- und Zivilisationskatastrophen, in Biotechnologie und Medizin, und zeigen die seelischen Anliegen der Menschen. Sie gehören zur kulturgeschichtlichen Aufgabe der Anthroposophie, zu ihrer Mitarbeit am Grundstein einer Zivilisation der Zukunft.

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»Alles, was uns forttreibt, ist zugleich Ausdruck einer unendlichen Sehnsucht, bei uns selbst anzukommen«, so der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann über Reise und Heimkehr des Odysseus. Gleichzeitig macht Liessmann damit grundlegende Aussagen über die Natur des Menschen und seine Beziehung zur Welt: Ist der Impuls des Fortgehens ein universaler Weg, um zu sich selbst zu finden?

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Das Barometer der Corona-Pandemie – die vielbesungene Inzidenz – sank. Erstmals seit über einem Jahr versammelten sich daher in der Documenta-Halle 50 Schüler leibhaftig zum Kasseler Jugendsymposion mit dem Thema: »Conditio humana«. Gefragt wurde: Was zeichnet den Menschen, aber auch das Leben aus, das wir führen? Was heißt es, in brüchiger Zeit Mensch zu sein?

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Einstellungen und Reaktionen bei Menschen mit einem anthroposophischen Hintergrund während der Corona-Pandemie

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Die International Students’ Conference vom 31. März bis 3. April 2021 war die vierte in einer Reihe von Tagungen, die sich an Schülerinnen und Schüler aus aller Welt richten. Sie findet alle zwei Jahre statt – dieses Jahr jedoch anders als sonst voll digital.

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Otto Schily im Zeit-Magazin

Otto Schily suchte sein Leben lang die Distanz – als Anwalt, als Minister.

Von: Nadine Aeberhard
Zum Gespräch empfing er uns trotzdem in seinem Haus in der Toskana. Und sprach dabei über Gudrun Ensslin, Beate Zschäpe und sein Verhältnis zu Joschka Fischer. Ein Interview von Hans Werner Kilz und Stephan Lebert Ausschnitt: ... ZEITmagazin: Ihnen wird eine große Nähe zur anthroposophischen Weltanschauung von Rudolf Steiner nachgesagt. Schily: Es stimmt, ich habe mich zeitlebens mit den Büchern und Vorträgen von Rudolf Steiner beschäftigt und verdanke dieser Lektüre sehr viele Anregungen. Aus der Anthroposophie sind viele positive Dinge hervorgegangen, vor allem in der Medizin, in der Landwirtschaft und in der Pädagogik. Ich war selbst kein Waldorfschüler, aber ich finde den Ansatz sehr überzeugend, dass es in der Erziehung in erster Linie darauf ankommt, Fähigkeiten auszubilden und nicht nur Wissen anzusammeln. Ich bin aber kein Anthroposoph. Manche Thesen Steiners erscheinen mir durchaus anfechtbar. Vielleicht kann man es so formulieren: Ich bin nichts ganz. Ich bin ein ewiger Skeptiker. ... *** ZEITmagazin N° 13/2015 10. April 2015

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