News

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Sterben.ch

Was ist uns wichtig am Ende des Lebens? Worauf hoffen wir? Was fürchten wir? Über solche und andere Fragen denken Teil
nehmerinnen und Teilnehmer des «Gesprächs Cafés» im Klus Park nach.

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Andreas Neider

Gegenwärtig herrscht weltweit eine Art Goldgräber-Stimmung. Eine neue Ära, das sogenannte 5G- (fünfte Generation) Internet soll einen technologischen Wandel, eine „Disruption“ gegenüber dem bisherigen Stand der Digitalisierung bringen.

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Goetheanum

Kulturtagung zu Christian Morgenstern mit Präsentation des letzten Bandes der Stuttgarter Ausgabe

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Labhart

Bilder einer Reise durch den kapitalistischen Dschungel aller fünf Kontinente öffnen den Blick auf Klimaerwärmung, Krieg, Konsum, Flucht und Ungleichheit.

 

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Goetheanum

Dem Ungeheuerlichen Ausdruck verleihen
Gedenkkonzert zum Reaktorunglück Fukushima

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Eliant

Für Ronja Eis (21) und Till Höffner (20) braucht es gerade im Jugendalter Mut: Mut, zu sich selbst zu stehen, aber auch Mut, einem anderen zu begegnen. Sie laden Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 19 Jahren ein, sich mutig in der globalisierten Welt einzubringen.

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Pädagogische Sensibilität, Präsenz und Führung mit Ingo Schöne

Eine authentische Begegnung ist essentieller Bestandteil der pädagogischen Beziehung. Hierfür ist ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen innerlichem Impuls und Ausdruck besonders wichtig.

Von: Viviana Alvarez

Ausgeglichenes Verhältnis

Bild: Logo des Hardenberg Instituts und der Pädagogischen Akademie Im Seminar „Pädagogische Sensibilität, Präsenz und Führung“ mit Ingo Schöne am 20. Juni 2009 in Heidelberg hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in einer entspannten jedoch konzentrierten Atmosphäre an vielerlei Übungen mit schauspielerischen Elementen zu arbeiten. Diese zielten auf eine Übereinstimmung zwischen eigenen inneren Regungen, Impulsen, Zielen und Bedürfnissen und der adäquaten Vermittlung an die „Außenwelt“ sowie auf eine sensiblere Wahrnehmungsfähigkeit. Durch das Feedback aus der Gruppe und unterstützende Kommentare von Ingo Schöne konnten die Teilnehmer abspüren, wo die eigenen Ansatzpunkte für eine Verbesserung der damit angesprochenen pädagogischen Präsenz liegen könnten. In der zweiten Hälfte des Tages wurde mit dem so genannten „Riemann-Modell“ gearbeitet. Der Psychologe Fritz Riemann ging davon aus, dass Angst zur menschlichen Existenz gehört und ihr positiver Aspekt darin liegt, dass sie den Menschen schützt und die Chance bietet, Gegenkräfte zu entwickeln, um sie zu überwinden. Jeder Mensch erlebt seine ganz persönliche Form der Angst.
Aber all diese unterschiedlichen Ängste lassen sich, so Riemann, auf vier Grundformen zurückführen. Diese Grundformen entwickeln sich aus den vier Forderungen, denen das menschliche Leben unterliegt:
  • Der Mensch soll ein einmaliges Individuum werden.

  • Der Mensch soll sich der Welt, dem Leben und den anderen Menschen offen zuwenden.

  • Der Mensch soll Dauer anstreben, Pläne machen und diese verwirklichen.

  • Der Mensch soll Verwandlung und Weiterentwicklung durchmachen, Vertrautes und Gewohntes aufgeben können.
Riemann erläutert diese Grundimpulse und die damit verbundenen Ängste in einem Vergleich mit den vier Grundkräften der Erde: Zentripetal- und Zentrifugalkraft, Rotation und Revolution. In einer räumlichen Darstellung kann das Modell wie folgt beschrieben werden:

>> Modelldarstellung 

Die Ängste stehen sich als Polaritäten gegenüber. Das Ziel ist nach Riemann, eine ausgewogene Grundhaltung gegenüber den Herausforderungen im Alltag und im Beruf anzustreben. Zu diesem Hintergrund kann an einem Kommunikationsmodell gearbeitet werden, mit dessen Hilfe Haltung und Einstellung der Beteiligten in bestimmten zwischenmenschlichen Situationen betrachtet und analysiert werden können. Die Teilnehmer beschrieben reale Lebenssituationen, die ihnen Schwierigkeiten bereiten. Durch Gespräche und genauere Analysen der jeweiligen Situation
und der Grundeinstellung der daran Beteiligten wurde deutlich, welche Wege aus der problematischen Lage hinausführen könnten. _________________________________ Mehr Informationen zur Arbeit des Hardenberg Instituts und der Pädagogischen Akademie unter: www.hardenberginstitut.de www.paedagogische-akademie.de 

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