News

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Goetheanum

Erstmals gibt René Madeleyn den Briefwechsel von Rainer Maria Rilke und Elya Maria Nevar unter dem Titel ‹Dichter und Prinzessin› im Verlag am Goetheanum heraus – kommentiert und mit bisher unbekannten Dokumenten ergänzt.

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Goetheanum

Junge Forscherinnen und Forscher fragten ihre Altersgenossen: «Wie würde die Welt im Jahr 2030 aussehen, wenn das, was in mir lebt, Realität werden soll? Und was tue ich dafür, damit dies geschieht?» Auf Grundlage von Interviews mit jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren aus 23 Ländern liegt nun ein erster Bericht vor

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Christengemeinschaft

Religiöses Leben beginnt in dem Augenblick, wo ich mich selbst frage: »Was willst du tun?« Täglich tun wir das viele Male, auch wenn es dann meist auf ein Organisieren von schon vorgegebenen Aufgaben und Pflichten hinausläuft: erst duschen oder erst frühstücken? Immerhin gäbe es die Möglichkeit, sich für ein ungewohntes Drittes zu entscheiden und damit aus den vorgegebenen Bahnen spielerisch auszubrechen

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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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«Passion – zwischen Revolte und Resignation».

Film

Labhart

Texte von Franz Kafka, Bertolt Brecht, Slavoj Zizek, Ulrike Meinhof, Dorothee Sölle und anderen stellen die Verhältnisse von heute in einen grösseren Zusammenhang und versuchen zu ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Die Musik aus der Matthäus Passion von J. S. Bach, gespielt vom Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe, begleitet Bilder und Texte.

Episoden aus dem Leben des Autors, die an weltgeschichtliche Ereignisse geknüpft sind, erweitern den Film um eine historische Dimension. Sie vertiefen die Sicht auf die Welt von heute und schildern die Gefühlslage der 68er-Generation, die ihre vor 50 Jahren entwickelte, kämpferische Perspektive zu verlieren droht. Die herkömmliche filmische Erzählweise wird überwunden, keine Interviews und Kommentare verstellen den Blick.

Entstanden ist ein Essayfilm über den Umgang mit der schmerzlichen Tatsache, dass unser Dasein heute nicht so ist, wie es sich viele vor 50 Jahren erträumten. Ein filmischer Versuch, die Mechanismen eines  entfesselten Kapitalismus zu zeigen und die Frage zu beantworten, ob ein richtiges Leben im falschen möglich ist.

ZÜRICH​ - Vorpremiere

Lunchkino Special mit Gästen

12. April 12:15 Kino le Paris in Zürich

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Ein regnerischer Morgen 2016. Ich höre die Matthäus Passion von J.S. Bach, dirigiert von Philippe Herreweghe. Die Geschichte, die die Musik erzählt, ist traurig, aber tröstlich. Sie handelt von Liebe, Verrat, Konsequenz und Tod. In mir macht sich eine Melancholie breit, die den Zustand der Welt aushaltbar macht. Ich werde bald 65 Jahre alt, mein ganzes Leben habe ich an die Macht der Veränderung geglaubt - die Versuchung des Rückzugs ist da. Und doch meint Adorno: Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Die Fakten sind klar: die Ungleichheiten sind schreiend, die Macht des Geldes ist abstossend, die Zerstörung der Natur schreitet voran, Millionen von Menschen sind auf der Flucht, die Welt ist aus den Fugen. Die globale Maschine rattert, die Logik des Marktes unterstützt die Gier des Menschen, die Erde leidet unter dem Gewicht des ökonomischen Diktats. Ein Planet, der vier Milliarden Jahre alt ist, wird in einer globalen Wirtschaftsmaschinerie aufgerieben, die Unmengen von Gütern und Müll, irrsinnigen Reichtum und massenhaftes Elend produziert. Die Erde wird für einen endlos wachsenden Profit verbrannt. Die Überwachung ist so raffiniert, dass wir selbst in Freiheit nur noch Konsum produzieren - und über allem leuchtet die hysterische Botschaft der Effizienz.

Meine Grundfragen, auf die ich im Film eine Antwort suchte: Warum verändert sich nichts, obwohl die Menschen sich ihr eigenes Grab schaufeln? Was für Mechanismen spielen in unserem Inneren? Worauf gründen die Kräfte der Anpassung, die Macht der Herrschenden, die Starrheit der Verhältnisse. Worauf beruht diese postmoderne Leere? Marx nennt sie Verfremdung, Barthes Fremdheit. Welche Rolle spielt die ideologische, mediale Macht zur Aufrechterhaltung der Verhältnisse?

Bald wurde mir klar, dass meine eigene Biographie im Spiegel weltgeschichtlicher Ereignisse ein narratives Element der Filmgeschichte sein wird, fragmentarische Splitter zwischen Resignation, Anpassung und Aufbäumen.

Die 50 Drehtage mit den beiden wunderbaren Kameramännern Pio Corradi und Guy Fässler in Japan, Dubai, Argentinien, Kalifornien, Marokko und Europa waren anstrengend. Es ging darum, Bilder der heutigen Welt zu finden, die alles andere als hübsch und harmonisch sind. Oft zeugten sie von Niedergang, Hetzerei, Konsum, Zerstörung, Armut. Manchmal hatten wir echt das Bedürfnis, mal was ganz Schönes zu zeigen, doch mein Konzept war ein anderes: was, verdammt, ist mit unserer Erde geschehen?

Nun ist daraus kein üblicher, politischer Dokumentarfilm geworden. Er nähert sich nicht in einer beobachtenden Haltung seinem Stoff, indem Betroffene und Experten die Situation erklären. Es ist  ein Essayfilm entstanden, der den Versuch wagt, eine Antwort zu finden auf die Frage Fausts: Was hält die Welt im Innersten zusammen? Er dokumentiert meine eigene Geschichte und die Suche nach den Geheimnissen unter der Oberfläche der Realität.

>> Ich hoffe auf die Betroffenheit des Publikums, das nach dem Film mit der Gewissheit ins Freie treten wird, dass die Welt nicht so bleiben darf, wie sie ist…

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