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Anthroposophie-Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt.

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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Pauschal und subjektive Diskreditierung

Anthroposophen befremdet über Bezeichnung Rudolf Steiners als „Rassist“ in Wochenzeitung des Bundestages

Von: Medienstelle Anthroposophie im Info3-Verlag

Unverständlich

(Medienstelle Anthroposophie). Das vom Deutschen Bundestag herausgegebene Wochenblatt „Das Parlament“ sorgt mit einem Beitrag in seiner Bücherbeilage für Unmut: Autor Nikolaus German bezeichnet in einer Besprechung des Buches von Philipp Blom über Europa in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg („Der taumelnde Kontinent“) Rudolf Steiner „als einen Geistesverwandten des national-sozialistischen Rassenwahns und arischen Herrenmenschentums“. Damit macht er sich das von Blom gezeichnete Steiner-Bild unkritisch zu eigen. Diese Verortung des Anthroposophen und Waldorf-Schulgründers Rudolf Steiner in die Vorläuferschaft des Nationalsozialismus ist sachlich unhaltbar und stellt eine Verletzung tausender sozial engagierter Menschen dar, die sich in Deutschland und in vielen Ländern der Welt heute auf sein Werk beziehen. Die Veröffentlichung einer derart pauschalen und subjektiven Diskreditierung in einem vom Deutschen Bundestag herausgegebenen Organ ist unverständlich. „Steiner war als Autor des 19. Jahrhunderts in einen Diskurs eingebunden, der von Kolonialismus und Eurozentrismus geprägt war. Ein ‚Rassist’ oder Nazi war er dadurch aber ebenso wenig wie etwa der Darwinist Ernst Haeckel oder andere Wissenschaftler seiner Zeit,“ meint dazu Dr. Jens Heisterkamp von der Zeitschrift „info3 – Anthroposophie im Dialog“. Der Publizist und Historiker hatte sich letztes Jahr im „Frankfurter Memorandum“ (http://www.info3.de/wordpress/?p140)  intensiv mit den immer wieder erhobenen Rassismus-Vorwürfen gegen Steiner beschäftigt. „Selbstverständlich sind viele  Äußerungen Steiners zum Thema menschlicher Rassen heute überholt oder missverständlich,“ so Heisterkamp. Trotz solcher Aussagen bleibe Steiner ein großer Humanist und bis heute wirksamer sozialer Reformer. Auch der Historiker Helmut Zander ist in seinem Werk „Anthroposophie in Deutschland“ ebenso wie andere Fachhistoriker zu einem wesentlich differenzierteren Bild über Steiner als Nikolaus German und Philipp Blom gelangt. Anthroposophen und Waldorfvertreter setzen sich längst selbstkritisch mit Äußerungen Steiners auseinander, die heute diskriminierend wirken. Eine Kommission hat bereits vor zehn Jahren das Gesamtwerk Steiners diesbezüglich untersucht und auf den zeitgeschichtlichen Kontext dieser Aussagen verwiesen. Der für die Herausgabe der Bücher und Vorträge Steiners zuständige Steiner-Verlag verweist dementsprechend in seinen Ausgaben mit Kommentaren auf die Problematik einzelner Äußerungen hin. Auch der Bund der Freien Waldorfschulen in Deutschland hat sich vor geraumer Zeit  in seiner „Stuttgarter Erklärung“ (http://www.waldorfschule.info/upload/pdf/Stuttgarter_Erklaerung.pdf) eindeutig von jeder Form von Rassismus distanziert. Text auch unter www.medienstelle-anthroposophie.de _____________________________________________________ Dr. Richard Everett
Medienstelle Anthroposophie im Info3-Verlag
Tel. 04181 - 3 18 47
www.medienstelle-anthroposophie.de
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Info3-Verlagsgesellschaft Brüll & Heisterkamp KG
Sitz: Frankfurt am Main
Handelsregister Frankfurt am Main, HRA 28503
Persönlich haftende Gesellschafter
Ramon Brüll, Dr. Jens Heisterkamp
UST-ID-Nr. DE 111 999 318 __________________________________
© Medienstelle Anthroposophie im Info3-Verlag 2009   Die Medienstelle Anthroposophie ist ein unabhängiges Portal zu den auf Rudolf Steiner zurückgehenden kulturellen und sozialen Impulsen. Die Medienstelle informiert über relevante Vorgänge der anthroposophischen Bewegung und bezieht Stellung, wenn Anthroposophie im gesellschaftlichen Kontext gefragt ist oder auch selbst in der Kritik steht.  

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