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Anthroposophie-Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt.

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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Rittelmeyers Gespräche mit Rudolf Steiner erschienen

Die Gespräche zwischen dem Mitbegründer der Christengemeinschaft Friedrich Rittelmeyer und Rudolf Steiner sind nun erschienen. Ein weiterer Schatz im Archiv der Christengemeinschaft ist damit gehoben worden.

Von: Von NNA-Korrespondent Wolfgang G. Vögele
Noch manche Schätze schlummern in den Nachlässen, die im Berliner Zentralarchiv der Christengemeinschaft lagern. Sie werden allmählich gehoben und veröffentlicht, wie es zuletzt in Wolfgang Gädekes Band Rudolf Steiner als Seelsorger geschah. Jetzt verdanken wir dem gleichen Herausgeber die Publikation von Friedrich Rittelmeyers Gesprächen mit Rudolf Steiner. Das Geleitwort schrieb der Erzoberlenker der Christengemeinschaft Vicke von Behr. Rittelmeyer hatte seine Aufzeichnungen 1937 – ein Jahr vor seinem Tod – seinen Priesterkollegen anvertraut, eine Art Vermächtnis. Auszüge daraus erschienen schon 2008 in der Basler Zeitschrift Der Europäer (Nr. 12, Oktober 2008, S. 5 f.). Nachdem 2013 die Originalstenogramme aufgefunden wurden, war es möglich, diese als Ergänzung zu den bisherigen Texten zu veröffentlichen. Gädeke bringt anfangs einen Briefwechsel zwischen Steiner und Rittelmeyer zur Affäre Marcello Haugen. Der norwegische Hellseher und Heilpraktiker war 1914 aus der Anthroposophischen Gesellschaft ausgeschlossen worden, da er durch unsittliches Verhalten den Ruf dieser Gesellschaft zu schädigen drohte (Näheres dazu in den „Beiträgen zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe“, Heft 105, 1990). Rittelmeyer wollte Haugen seelsorgerlich beistehen. In einem ausführlichen Brief an Rittelmeyer rechtfertigt Steiner den Ausschluss. Gespräche Es folgen 41 kurze Kapitel mit den genannten Gesprächen. Rittelmeyers Unterredungen mit Steiner berührten „esoterische Geheimnisse“, die Steiner nur mit persönlichen Schülern besprach. Die für Rittelmeyer damals relevanten Themen betrafen unter anderem: Eigenes geistiges Forschen – Manu – Die sieben Meister – Meister Jesus – Mani – Der Bodhisattva – Anregung zu eigener karmischer Forschung – Johannes der Evangelist – Hierarchien und Trinität – Luther und Rittelmeyers Aufgabe – Predigthilfe – Deutung innerer Erlebnisse – Volk Israel in Ägypten – Die Entstehung der Menschenweihehandlung. Steiners Mitteilungen über die sogenannten Meister, die als Mahatmas in der theosophischen Bewegung eine große Rolle spielten, werden teilweise durch Aufzeichnungen von W.J. Stein ergänzt; Träume und Meditationserlebnisse und die Irrtümer bei deren Interpretation werden erörtert. Steiner erscheint in diesen Gesprächen als eine nicht weiter hinterfragbare höchste Instanz. Er allein hat Zugang zu den tiefsten Erkenntnissen, seine Worte – und seien sie noch so rätselhaft – erhalten in der Sicht Rittelmeyers den Rang religiöser Offenbarungen. Dazu gehört etwa Steiners Mitteilung, der Verräter Judas habe sich in dem Kirchenvater Augustin wiederverkörpert, oder auch die mysteriös klingende „Enthüllung“, Friedrich Schiller sei von „jesuitischen Illuminaten“ vergiftet worden. (Nach Rudolf Steiner sollen „okkulte Mächte“ den Tod Schillers beschleunigt haben: Vortrag Arnheim, 18. Juli 1924 (GA 310, S. 34 f.). Schiller hatte schon in seinem Geisterseher politische Intrigen der Jesuiten enthüllt. Schillers Gegner sollen befürchtet haben, er werde in seinen (unvollendeten) Dramen Malteser und Demetrius weitere Geheimnisse verraten. Vgl. Emil Bock: Boten des Geistes, 4. Aufl. Stuttgart 1987, S. 93 ff.) Christengemeinschaft Wer sich für die Geschichte der Christengemeinschaft interessiert, wird auch manchen wichtigen Hinweis finden, der im Lauf der Jahrzehnte nahezu vergessen war. So wird etwa das für Rittelmeyer entscheidende übersinnliche Erlebnis beim Zelebrieren der ersten Menschenweihehandlung am 16. September 1922 mitgeteilt. Daneben berichtet Rittelmeyer auch von lockeren Tischgesprächen und kleineren Episoden, in denen Steiners Freude an einfachen Witzen bezeugt wird. Als Zeugnis meditativer Forschung Rittelmeyers ist abschließend der Aufsatz. „Der Himmel“ beigefügt, den er schon in sein Buch Das heilige Jahr (1929) aufgenommen hatte. Gädekes Dokumentation stellt nicht nur für Historiker einen willkommenen Beitrag zur Geschichte der anthroposophischen Bewegung und zur Biographie Rudolf Steiners dar. END/nna/vog Literaturhinweis: Friedrich Rittelmeyer: Meine Gespräche mit Rudolf Steiner. Herausgegeben vom Archiv der Christengemeinschaft durch Wolfgang Gädeke. Stuttgart (Verlag Freies Geistesleben & Urachhaus) 2016, 119 Seiten, 15,90 EURO. Bericht-Nr.: 170202-02DE Datum: 2. Februar 2017 © 2017 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten.

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