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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Rudolf Steiner, Medien-Star

Überwältigende Resonanz auf den „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg

Von: Medienstelle Anthroposophie
Frankfurt am Main, 19.05.2010 Eine Woche nach der Eröffnung der Rudolf Steiner-Ausstellungen in Wolfsburg ist deutlich: Das mediale Interesse hat sich gewandelt. Differenzierter und wohlwollender als derzeit wurde in dieser Breite wohl noch nie über Rudolf Steiner berichtet. Auch von anthroposophischer Seite gibt es viel Lob für das Ausstellungskonzept. Rudolf Steiner (1861-1925) wurde bisher zwar als Begründer der Waldorfschulen oder der biologisch-dynamischen Landwirtschaft zur Kenntnis genommen und gewürdigt, gleichzeitig jedoch die von ihm begründete Anthroposophie als weltfremd und dem Alltag entrückt dargestellt. Die am 13. Mai 2010 unter großem Interesse von Feuilletons, TV- und Radio-Kultursendungen eröffnete Doppelausstellung aber zeigt Steiner als bis in die Gegenwart hinein wirksamen Pionier eines ganzheitlichen Weltbildes. „Steiner wäre heute ein Star in den Talkshows und auf Diskussions-Podien“, erklärte dazu der Wolfsburger Museumschef Markus Brüderlin bei der überfüllten Eröffnungs-Pressekonferenz. 1.200 Besucher strömten schon vormittags am Eröffnungstag in die Ausstellungen, die selbst der Bild eine Nachricht wert waren. Nahezu alle überregionalen sowie zahlreiche regionale Feuilletons berichteten über die große Schau, darunter etliche anspruchsvolle Auseinandersetzungen mit Steiners Leben und Werk. Der ORF sendete einen achtminütigen, ausgesprochen positiven TV-Beitrag, 3sat berichtete über die Eröffnung als einen von drei kulturellen Wochenend-Höhepunkten. Bereits im April titelte das New York Times Magazine zu Rudolf Steiner: „Soul Man“. 15 herausragende Künstler der Gegenwart, darunter Tony Cragg, Olafur Eliasson und Katharina Grosse, setzen sich in Wolfsburg künstlerisch mit der ästhetischen und philosophischen Weltsicht Steiners auseinander. Dies ebenso wie das Gesamtkonzept kommt auch in anthroposophischen Kreisen gut an: „Die zeitgenössischen Künstler wurden nicht wegen einer möglichen Verwandtschaft zu Rudolf Steiner hinzugenommen, sondern weil sie heute verwandte Fragen nach Spiritualität stellen“, erläutert Bodo von Plato, Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz. „Nicht in den Antworten, sondern in den Fragen liegt die Nähe zu Rudolf Steiner. So wird die Aktualität einer spirituellen Fragehaltung unterstrichen.“ „Viele der gezeigten Objekte verraten einen souveränen Dialog mit der Anthroposophie“, findet auch Hartwig Schiller, Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. „Sie zeugen von individuellen Erfahrungen und künstlerisch adäquaten Ausdrucksweisen für seelische, geistige und soziale Wirklichkeitsebenen, welche die Arbeit mit der Anthroposophie erweitern können.“ Durch ihr unbefangenes Interesse ermöglichen die Ausstellungsmacher einen neuen Blick auf den oftmals als esoterischen Spinner verschrieenen Menschen Steiner. „Die beiden überaus gelungenen Ausstellungen zeigen deutlich, auf wie unterschiedliche Weise Rudolf Steiner gesehen werden kann“, betont Henning Kullak-Ublick, Vorstand im Bund der Waldorfschulen. „Und sie können auch Anthroposophen noch neugierig machen, wer dieser Mensch eigentlich war.“ Davon könnten auch die Waldorfschulen profitieren, die sich immer wieder mit dem Vorwurf auseinandersetzen müssen, sie seien Weltanschauungsschulen. „Rudolf Steiner wird durch diese Ausstellungen entideologisiert. Das wird die öffentliche Wahrnehmung verändern und kann auch Anthroposophen helfen, die Wirkung seiner Zeit auf Steiner neu kennenzulernen“, ist sich Kullak-Ublick sicher. „Wir wollen Steiner den Anthroposophen entreißen“, sagte Museumschef Brüderlin bei der Eröffnung scherzhaft. Es ist eindrucksvoll, auf welch konstruktive und dialogische Weise das in Wolfsburg geschieht.

„Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart“ / „Rudolf Steiner und die Alchemie des Alltags“ (bis zum 3. Oktober 2010, www.kunstmuseum-wolfsburg.de)

© Medienstelle Anthroposophie im Info3-Verlag 2010. ___________________________________

Kontakt:

Medienstelle Anthroposophie / Laura Krautkrämer
Tel. +49 (0) 6171/923390
medienstelle@info3.de Über die Medienstelle Anthroposophie
Die Medienstelle Anthroposophie ist ein unabhängiges Portal zu den auf Rudolf Steiner zurückgehenden kulturellen und sozialen Impulsen. Sie informiert über relevante Vorgänge der anthroposophischen Bewegung und bezieht Stellung, wenn Anthroposophie im gesell­schaftlichen Kontext gefragt ist oder auch selbst in der Kritik steht. www.medienstelle-anthroposophie.de
Medienstelle Anthroposophie in der Info3-Verlagsgesellschaft Brüll & Heisterkamp KG ● www.medienstelle-anthroposophie.de Kirchgartenstr. 1 ● 60439 Frankfurt ● Germany ● Tel +49 (0)69- 58 46 47 ● Fax +49 (0)69-58 46 16 ● Sitz: Frankfurt am Main Handelsregister: Frankfurt am Main HRA 28503 ● Persönl. haftende Gesellschafter: Ramon Brüll, Dr.Jens Heisterkamp

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