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AGiD

Ein Ausstellungskonzept der besonderen Art, das sich mit der großen Frage „Wie wirkt Anthroposophie?“ beschäftigt hat. Vom 23. Juni bis 8. August 2019 präsentierte sich das vielfältige Konzept im Zentrum der Hauptstadt und füllte den Berliner Sommer mit anthroposophischen Impulsen.

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AGiD

Inzwischen sind ca. 45 Organisationen und Verbände an dem Kongress-Festival „Soziale Zukunft 2020“ beteiligt. Ca. 15 davon sind anthroposophische Verbände. Die anderen kommen aus der Zivilgesellschaft und unterstützen das Motiv, zu einem gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit, Menschlichkeit und ethische Ökonomie beizutragen. Es wächst immer weiter.

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Goetheanum

Gesunden und Erkranken hängen mit der Seele des Menschen zusammen. Seelische Belastungen, Stress, Depressionen und Angstzustände bewirken nachweislich gesundheitliche Schäden. Andererseits ist die heilende Wirksamkeit der Seele bekannt.

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Schweizer Mitteilungen

Das wachsende Demeter-Angebot bei Coop und Migros weckte in mir Fragen, was dies für die Landwirte bedeutet, was für den
biodynamischen Anbau und auch was für Demeter als Qualitätslabel. Um mehr über die Rückwirkung dieser Zusammenarbeit von
Demeter und den Grossverteilern zu erfahren, nahm ich mit der Demeter-Geschäftsstelle in Liestal Kontakt auf, wo ich mit Aline
Haldemann das nachfolgende Gespräch führte. Es zeigte sich ziemlich schnell, dass der Schweizerische Demeter-Verband Ziele
anvisiert, die die ganze Gesellschaft betreffen.

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Dirk Kruse

Mitte August kann man - das erste Mal im Jahresleben -  sich selbst, in der Fülle der Naturvielfalt, als aufs Jahr zurückschauend erleben. Gleichzeitig kann es zu Situationen kommen in denen man sich im biografischen Leben in neuester Verfassung in Über- und Vorausschau erlebt.

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Die Christengemeinschaft

Sollen wir auf den Christus als auf einen starken Helden schauen, der durch seine Kraft die Menschheit errettet? Oder ist er ein Vorbild der Milde, des Erduldens?

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Rudolf Steiners wilde Berliner Jahre im Visier

Lesecollage im Literaturhaus Berlin anlässlich des 150. Geburtstages stieß auf großes Interesse - „Verbrechertische“ der Literaten gegen den Zeitgeist des Kaiserreiches

Von: NNA - Berichterstattung

Gründerzeitliches Ambiente

Von NNA-Korrespondent Ernst-Ullrich Schultz BERLIN/LEIPZIG (NNA). Biografische Erzählungen und eine Lesecollage zur abenteuerlichen Lebensmitte Rudolf Steiners in seinen Berliner Jahren, als er sich noch in antibürgerlichen Kreisen bewegte, waren das Thema eines literarischen Abends, zu dem die drei Autoren Manfred Kannenberg, Andreas Laudert und Wolfgang G. Vögele in Berlin zusammengekommen waren. Das gründerzeitliche Ambiente des Kaminzimmers im Literaturhaus in Charlottenburg war ein passender Rahmen für die gut besuchte Veranstaltung, die der Futurum-Verlag anlässlich des 150. Geburtstages von Rudolf Steiner aufs Programm gesetzt hatte. Die Autoren präsentieren einen „anderen Rudolf Steiner“, der nach Enttäuschungen und fehlender gesellschaftlicher Anerkennung in seinen Weimarer Jahren nun seine Mission in der quirligen Millionenstadt Berlin suchte. Steiner ging es darum, so die Autoren, gegen das Verstummen und für seine Ideen zu arbeiten. Außerdem hoffte er darauf, sich in der literarischen Welt Gehör zu verschaffen. Durch diese Kontakte fand sich Steiner dann im Berlin der Jahrhundertwende in Kreisen ein, die im bürgerlichen Sinn nur als anrüchig gelten konnten. Mit „Rudolf Steiner am Verbrechertisch“ nahm die Veranstaltung darauf Bezug. Der „Verbrechertisch“ war damals eine ironische Wendung der Literaten, die sich gegen den herrschenden wilhelminischen Zeitgeist wendeten. Dazu zählten unter anderem O.E. Hartleben, Paul Scheerbart und Peter Hille, eine trinkfeste Runde, die jede bürgerliche Konvention abgelegt hatte. Heute würde man von einer alternativen Szene sprechen, in der Rudolf Steiner zeitweilig seinen Platz fand. Die Autoren dieses Abends zeichneten mit Humor das Bild des bis in die Morgenstunden diskutierenden Herausgebers einer Literaturzeitschrift an den Stammtischen „Zur alten Künstlerklause“ in der Dorotheenstraße oder im Kellerlokal „Zum strammen Hund“ oder später im Literatenzirkel der „Kommenden“. Sie dokumentierten anhand von Textbeispielen, wie Steiner einerseits bürgerliche Autoren mit bissigen Theaterkritiken bedachte und Ibsen, der in Deutschland gerade bekannt wurde, für seine fragende Haltung in seinen Stücken lobte. Deutlich charakterisiert dies wohl auch seine damalige Geisteshaltung. Steiner wurde in der Literaturszene zunehmend bekannter, von seinem Einfluss zeugt ein langes Gespräch mit Franz Kafka, der ihm seine Selbstzweifel in aller Offenheit ausbreitete. Steiners eigentliche Karriere als Redner hatte in Berlin begonnen, wo er an der sozialistischen Arbeiterbildungsschule u.a. Rhetorikkurse gab und zum Gutenbergjubiläum vor 7000 Druckern und Setzern die Festrede im Zirkus Schumann hielt. Das spätere Engagement in der Theosophischen Gesellschaft wurde von den Freunden vom „Verbrechertisch“ mit großem Befremden aufgenommen. Als ein Resümee, so fasste es Manfred Kannenberg am Schluss zusammen, war Steiner in diesem Lebensabschnitt vor allem ein Suchender. Als Autor der „Philosophie der Freiheit“ habe er in diesen avantgardistischen Kreisen erstmals Gehör für seine neuen Ideen gefunden. Viel Beifall und anregende Gespräche gab es am Ende für diese gelungene Lesung der drei Autoren. Im Rahmenprogramm der anthroposophischen Verlage zur Leipziger Buchmesse fand eine Wiederholung der Veranstaltung im dortigen Kaffeehaus „Riquet“ statt. End/nna/eus Literaturhinweise: Manfred Kannenberg: Rudolf Steiner in Berlin. Dornach: Verlag für Anthroposophie, 2011; Andreas Laudert: Abschied von der Gemeinde. Dornach: Futurum Verlag 2011; Wolfgang G. Vögele: Der andere Rudolf Steiner. Dornach: Futurum Verlag 2011. Bericht-Nr.: 110325-01DE Datum: 25. März 2011 © 2011 News Network Anthroposophy Limited (NNA).

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