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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Schulsystem: Lebendiger Wettbewerb um die besten Ideen nötig

Auch die Freien Waldorfschulen stellen sich der Herausforderung der Qualitätsentwicklung – Bericht von der Jahrespressekonferenz des Bundes in Berlin ...

Von: NNA-Korrespondent Ernst Ullrich Schultz


BERLIN( NNA). Chancengerechtigkeit im Bildungswesen
braucht Vielfalt, so lautete das Motto der diesjährigen
Jahrespresskonferenz des Bundes der
Freien Waldorfschulen in Berlin.
Eine keineswegs nüchterne Bilanz zur
finanziellen Situation der Schulen zogen Vorstand
und eingeladene Experten. Nicht nur die Zahlen standen im Mittelpunkt,
sondern es ging auch um die Themen Chancengerechtigkeit, Qualitätsentwicklung und die Stärkung der
pädagogischen Vielfalt
in Deutschland.

Nur ein lebendiger Wettbewerb um die besten Ideen kann dem deutschen
Schulsystem weiterhelfen. Schulqualität bedarf einer hohen
Identifikation mit der eigenen Schule – und die ist ohne die Förderung pädagogischer Initiative nicht zu bekommen“, betonte Henning Kullak-Ublick vom Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen am Schluss seines Referates.

Eine Qualitätsoffensive im deutschen Schulwesen ist dringend erforderlich,
so die Meinung des Vorstandes. Allerdings könne es nicht darum gehen, dass
durch Zentralisierung und Normierung der Qualitätssicherungsverfahren die
pädagogische Vielfalt noch weiter eingeschränkt wird, es komme vielmehr
darauf an, die Handlungskompetenz der Lehrerinnen und Lehrer vor Ort zu
stärken. Auch die Waldorfschulen stellen sich der Herausforderung der
Qualitätsentwicklung. Zum diesjährigen Kongress zu diesem Thema trafen sich
über 400 Lehrerinnen und Lehrer. Viele Waldorfschulen sind inzwischen
erfolgreich zertifiziert und arbeiten mit Qualitätssicherungsverfahren.

Auf der Veranstaltung wurde außerdem betont, dass die Waldorfschulen als
einzige Schulform ihre finanziellen Verhältnisse öffentlich transparent
machen und dabei den Vergleich mit öffentlichen Schulen keineswegs scheuen
brauchen. Der Staat spart über 30 Prozent Schulkosten an jedem
Waldorfschüler und die Eltern müssen die finanzielle Lücke füllen. Die
Aufwendungen der Kultusministerien für die Aufsicht und Reglementierung der
öffentlichen Schulen sind in diesem Vergleich nicht einmal enthalten. Unter
dem Strich arbeitet die Waldorfschule also kostengünstiger, auch dank des
hohen ehrenamtlichen Einsatzes von Eltern und Förderern. Der enorme Zulauf
und der hohe Anteil der Abitursabschlüsse der Waldorfschulen seien messbare
Indikatoren
dafür, dass gute pädagogische Arbeit geleistet werde.

End/nna/eus

Bericht-Nr.: 080811-01DE Datum: 11. August 2008

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