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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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„Stärkung des anthroposophischen Profils“

Neue Professoren an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Von: alanus.edu
Die Alanus Hochschule baut ihre Kompetenzen in Forschung und Lehre zu den Themen Anthroposophie und Waldorfpädagogik weiter aus. In der vergangenen Senatssitzung überreichte Rektor Marcelo da Veiga die Ernennungsurkunde an Wolf-Ulrich Klünker, der eine Professur für Philosophie und Erkenntnisgrundlagen der Anthroposophie antritt. Volker Frielingsdorf wurde zum Professor für Waldorfpädagogik und ihre Geschichte ernannt. Wolf-Ulrich Klünker hat sich durch zahlreiche Veröffentlichungen, Vorträge, Seminare und seine Forschungstätigkeit international einen Namen als Experte für Anthroposophie gemacht. Seine Impulse prägen maßgeblich die gegenwärtige Auseinandersetzung mit den Ideen Rudolf Steiners. Der 59-Jährige promovierte in Theologie und Sozialpädagogik und war anschließend zehn Jahre lang am anthroposophisch orientierten Friedrich von Hardenberg-Institut in Heidelberg beschäftigt. 1994 gründete Klünker die DELOS-Forschungsstelle, die sich einer Psychologie nach Rudolf Steiner widmet. Darüber hinaus leitet er seit 1996 die Turmalin-Stiftung, die Forschung, Bildung und Praxisfelder der Heilpädagogik und Psychologie sowie Psychotherapie fördert. Klünker veröffentlicht und lehrt in den Bereichen Anthropologie, christliche Geistesgeschichte sowie Psychologie und Psychotherapie. Die vergangenen zwölf Jahre war er Vorstandsmitglied der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. Seit 2003 leitet er darin den Bereich Forschung und Forschungsförderung. Klünker lehrt und forscht in Zukunft für das Institut für philosophische und ästhetische Bildung der Alanus Hochschule. „Mit Wolf-Ulrich Klünker haben wir einen Kollegen gewonnen, der das anthroposophische Profil der Hochschule stärkt – sowohl auf hohem wissenschaftlichen Niveau als auch mit einem Bezug zur Praxis, der von langjähriger Erfahrung geprägt ist“, sagt da Veiga. „Professor Klünker unterstützt mit seiner Arbeit die zeitgemäße Auseinandersetzung mit den Ideen Rudolf Steiners“, ergänzt Jost Schieren, Leiter des Fachbereichs Bildungswissenschaft. Damit trage Klünker zur Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit der Anthroposophie bei. „Genau diese sind dem Fachbereich ein großes Anliegen“, so Schieren weiter. Volker Frielingsdorf war 20 Jahre lang als Oberstufenlehrer an der Freien Waldorfschule Schopfheim/Südbaden tätig. 2002 promovierte er im Fach Geschichte an der Universität zu Köln. Seit mehreren Jahren forscht und publiziert er zu verschiedenen Aspekten der Waldorfpädagogik. 2012 veröffentlichte der 56-Jährige im Beltz Juventa Verlag einen umfassenden und differenzierten Überblick über die Rezeptionsgeschichte der Waldorfpädagogik in der erziehungswissenschaftlichen Fachliteratur. Im selben Verlag gab er unter dem Titel „Waldorfpädagogik kontrovers“ einen Reader mit mehr als 30 Beiträgen von Befürwortern und Kritikern der Pädagogik Rudolf Steiners heraus. Im vergangenen Jahr publizierte Frielingsdorf gemeinsam mit Rüdiger Grimm, Professor für Heilpädagogik an der Alanus Hochschule, und Brigitte Kaldenberg eine umfangreiche Monographie zur Geschichte der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie. Derzeit erforscht Frielingsdorf im Auftrag des Bundes der Freien Waldorfschulen die Geschichte der Waldorfpädagogik von ihrer Begründung bis heute. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Verortung der Waldorfpädagogik im Kontext der Reformpädagogik. „Mir ist es ein großes Anliegen, dass sich die Waldorfpädagogik verstärkt in der deutschen Bildungslandschaft etabliert“, sagte Frielingsdorf anlässlich seiner Ernennung. Dabei seien ihm die Weiterentwicklung der Oberstufe der Waldorfschule im Sinne der anthroposophischen Menschenkunde sowie die zeitgemäße Fundierung der kollegialen Selbstverwaltung der Freien Schulen besonders wichtig, so Frielingsdorf weiter. „Die Ernennung von Volker Frielingsdorf ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem Exzellenzzentrum für Forschung zur Waldorfpädagogik an der Alanus Hochschule“, freut sich Jost Schieren. Mit seiner Arbeit trage Frielingsdorf wesentlich zu einer soliden Basis für einen verstärkten Dialog von Waldorfpädagogik und klassischer Erziehungswissenschaft bei. >> Interview mit Wolf-Ulrich Klünker unter dem Titel „Eine Anthroposophie des 21. Jahrhunderts“ über Wissenschaft als Lebenshaltung, Fragen an eine zeitgemäße Anthroposophie und den Zukunftsblick des Alanus ab Insulis. _______________________________________

Kontakt

Tatjana Fuchs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)2222 9321 – 1902
E-Mail: tatjana.fuchs@alanus.edu Pressesprecherin Dr. Julia Wedel
Tel.: +49 (0)2222 9321 – 1942
Fax: +49 (0)2222 9321 – 21
E-Mail: julia.wedel@alanus.edu
Internet: www.alanus.edu Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Alanus University of Arts and Social Sciences Villestr. 3 53347 Alfter Studieren an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft: Bildende Kunst: Bildhauerei/Malerei, Schauspiel, Eurythmie, Kunsttherapie, Architektur, Lehramt Kunst, Pädagogik, Heilpädagogik, Kindheitspädagogik, BWL

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