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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Studenten wehren sich gegen Elite-Vorwurf

Ein tendenziöser Artikel in der taz sorgt für Unmut unter den BWL-Studenten der privaten Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn. Die Fachschaft hat reagiert und fordert eine Richtigstellung.

Von: Medienstelle Anthroposophie im Info3-Verlag

„Wirtschaft Neu Denken“

Unter dem Titel „Elite-Kids auf dem Esoteriktrip?“ erschien in der Druckausgabe der taz am Osterwochenende (3./4./5. April 2010) ein Artikel von Denny Carl über den BWL-Studiengang „Wirtschaft Neu Denken“ an der anthroposophischen Hochschule. Er vermittelt den Eindruck, das Studium sei eine Art Spielwiese für verwöhnte Wohlstands-Kinder: „Ganzheitliche BWL lehrt die private Alanus Hochschule in Alfter. Die Eintrittskarte zur sozialen Marktwirtschaft mit anthroposophischem Mehrwert kann sich allerdings nicht jeder leisten.“ Zwar werden die alternativen Studien-Angebote differenziert dargestellt und auch Professor Lars Petersen, der Leiter des Fachbereichs, sowie verschiedene Studenten zitiert, die sich zu den für sie positiven Aspekten des Studiums wie etwa den interdisziplinären Austausch, Praxisbezug durch ausgedehnte Praktika oder künstlerische Aktivitäten äußern. Dennoch zieht sich der Vorwurf des Elitären durch den Text: „Wer vorher bereits auf einer Waldorfschule war, der wird wohl wissen, dass Ganzheitlichkeit oft auch das ganze Portemonnaie fordert.“ Die Studenten der „Waldorf-Uni“ (taz) haben prompt reagiert. In einem Schreiben an die taz setzte sich Sarah Deutschmann, Fachschaftssprecherin im Bereich Wirtschaftswissenschaften, zur Wehr und drückte ihre Verärgerung über die einseitige Darstellung aus. „Eine reißerische Überschrift auf Bildzeitungs-Niveau sowie ein oberflächlich recherchierter Artikel und eine vorurteilsbelastete Bildunterschrift machten die altmodische Auffassung gegenüber privaten Universitäten deutlich.“ Den Vorwurf, das Studium eigne sich vor allem für Studenten aus wohlhabenden Elternhäusern, wies sie scharf zurück und forderte eine Richtigstellung: „Mit Ihrer Überschrift haben sie viele meiner Kommilitonen/-innen (mich eingeschlossen) beleidigt, die sich das Studium, ohne eines der zahlreichen Vollstipendien unserer Praxispartner, nicht leisten könnten.“ In einer der Medienstelle vorliegenden Stellungnahme distanziert sich Denny Carl, der Autor des Artikels, gegenüber den Studenten „ausdrücklich“ von der vom zuständigen Redakteur gewählten Überschrift, die er als „niveaulos“ und zur Intention seines Artikels „unpassend“ empfinde und bezeichnet darüber hinaus einzelne Passagen der redigierten Schlussfassung in der Druckausgabe als „inakzeptabel“. Er selbst habe im Gegenteil während seiner Recherchen „den Eindruck gewonnen, dass die Alanus-Hochschule mit dem BWL-Studiengang ein sehr interessantes, zeitgemäßes Studium anbietet, das auch Antworten auf die damit verbundenen hohen Studiengebühren gibt.“ Als Begründung für die offenbar verfremdende Bearbeitung des ursprünglichen Artikels führt Carl die Tatsache an, dass das Thema „Anthroposophie“ in der taz „durch eine sehr kritische Leserschaft begleitet“ werde, sowohl von Seiten der „Steiner-Befürworter als auch Gegner“, weshalb „der redaktionell Verantwortliche um eine Balance zwischen Kritik und positiver Darstellung sehr bemüht sein muss. Das dies nicht immer gelingt, liegt in der Natur der Sache.“
Online-Quelle / taz-Artikel: http://tinyurl.com/y6wxbaj © Medienstelle Anthroposophie im Info3-Verlag 2010 _______________________________

Kontakt:

Medienstelle Anthroposophie - Leitung: Dr. Richard Everett - Sandberg 7 - 21244 Buchholz / Nordheide - Tel. (04181) 3 18 47 - medienstelle@info3.de
Medienstelle Anthroposophie in der Info3-Verlagsgesellschaft Brüll & Heisterkamp KG - www.medienstelle-anthroposophie.de
Kirchgartenstr. 1 - 60439 Frankfurt - Germany - Tel (069) 58 46 47 - Fax +49-69-58 46 16 - Sitz Frankfurt am Main
Handelsregister: Frankfurt am Main HRA 28503 - Persönlich haftende Gesellschafter: Ramon Brüll, Dr. Jens Heisterkamp

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