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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Studien zum Werk Rudolf Steiners: "Die Schwelle der geistigen Welt"

Von 12. bis 14. April ging es um Rudolf Steiners Schrift "Die Schwelle der geistigen Welt", als Rückblick 100 Jahr nach Erscheinen.

Von: Jonathan Uhmann
Foto: Rudolf Steiner Archiv "Ich empfinde mich denkend eins mit dem Strome des Weltgeschehens." Die Wirkung und Bedeutung dieses Satzes hat sich mir an der Tagung "Die Schwelle der geistigen Welt – nach 100 Jahren" gezeigt. Denn die Begegnung, das Gespräch und die Kunst, die sich rund um die Themen des gleichnamigen Buches drehten, waren Elemente der Tagung. Wie hilfreich diese Elemente für die zitierte Empfindung sind, konnte ich dort erleben. Zunächst trug Robin Schmidt sieben Meditationsschritte vor, wie sie im ersten Kapitel des Buches, das der Tagung zugrundelag, zu finden sind. So führte er vom Alltagsdenken über das Vertrauen zum Denken bis hin zum Aussprechen der Welt in der denkenden Seele. Nach einer Nacht des seelischen Verdauens schloss sich ein Vortrag von Helmut Goldmann an: "Die Schwelle, der Hüter und die Wirklichkeit". Die Zuhörer hatten die Möglichkeit, das Besprochene in kleinen Runden noch einmal aufzugreifen: die eine angeleitet von Helmut Goldmann, die andere von Corinna Gleide. In ihrem Vortrag wiederum ging Corinna Gleide in sehr persönlicher Weise auf Erfahrungen ein, die ihr widerfahren sind, nachdem sie anfing, den Schulungsweg zu gehen. Danach trug die Sprachgestalterin Barbara Stuten Werke von Dichtern und Denkern der letzten zwei Jahrhunderte vor, nämlich von Rudolf Steiner, Christian Morgenstern, Friedrich Schiller, Peter Handke, Johann Wolfgang Goethe und Paul Celan. Christian Ginat sorgte für musikalische Intermezzi. Der Samstag schloss mit dem Vortrag von Paul Mackay: "Vom dreifachen Ich des Menschen". Das sich daran entwickelnde Gespräch wurde am nächsten Tag von Christiane Haid und Constanza Kaliks aufgegriffen. Sie versuchten das Experiment eines sehr kompakten, gemeinsamen Vortrages über die Mysteriendramen Rudolf Steiners und den Vortragszyklus "Die Geheimnisse der Schwelle". Die Themenfelder darin: "Das Wesen der Phantasie" und Goethes Märchen, Cusanus' Schwellenbegriff, die heutige Schwellenlosigkeit. Besonders durch die Kombination von anspruchsvollen Vorträgen, wertschätzenden Gesprächen und geistvoller Kunst wurde ich bei der Tagung an die Schwelle meines rationalen Denkens geführt. In einigen Momenten erlebte ich jedoch einen Übergang in Richtung lebendigen Denkens. Diese Momente halfen mir, einer Empfindung näherzukommen, von der es nicht mehr weit ist "zu dem Schritte, nach welchem die Seele sagt: Nicht ich denke bloß, sondern es denkt sich in mir". Organisiert wurde die Tagung von der Sektion für schöne Wissenschaften unter der Leitung von Christiane Haid. Die nächste Tagung dieser Art im Juni 2014 widmet sich dem Werk "Die Rätsel der Philosophie" von Rudolf Steiner.

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