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Das Goetheanum griff in einem turbulenten Jahr vieles neu / Mitgliederversammlung bestätigt Schatzmeister Justus Wittich

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erziehungskunst.de

Fragen an die Neurobiologin Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt, die den Bereich Neuroanatomie an der Fakultät für Biologie von 1979-2006 an der Universität Bielefeld leitete. Ihre Forschungsschwerpunkte gelten den aktuellen wissenschaftlichen Befunden aus der Neuroplastizitäts-, Transmitter- und Hirnrhythmusforschung.

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Institut für anthroposophische Meditation

Meditationstagung und Retreats – Material zum Lichtseelenprozess – Zur Kontroverse um Irene Diet – Berichte, Lektüretipps und Verschiedenes – Ausscheiden von Terje Sparby, Vorstellung von Markus Buchmann. Von Anna-Katharina Dehmelt und Markus Buchmann.    

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Die Christengemeinschaft

100 Jahre Christengemeinschaft - Künstlerporträt - Leben mit dem Evangelium. Was ist Auferstehung?

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Sterben.ch

Was ist uns wichtig am Ende des Lebens? Worauf hoffen wir? Was fürchten wir? Über solche und andere Fragen denken Teil
nehmerinnen und Teilnehmer des «Gesprächs Cafés» im Klus Park nach.

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Sufismus – Die Innenseite des Islam

Kulturtag und grosses Abendkonzert „Bach - Sufi“ am Goetheanum am 8. November 2008 ...

Von: Wolfgang Held



Das Goetheanum veranstaltet zusammen mit dem Festival Culturescape Basel am 8. November einen Kulturtag „Sufismus – Die Innenseite des Islam“. Damit beteiligt es sich an der Woche der interreligiösen Verständigung vom 2.-8. November, die von der Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz mit
über 100 Veranstaltungen duchgeführt wird. Religionswissenschaftler aus der Schweiz, Deutschland, Belgien und der Türkei versuchen an dem Kulturtag dieser mystischen Seite des Islam nahe zu kommen. Diese Begegnungen mit dem Islam gipfeln in dem Abendkonzert Bach - Sufi der Freitagsakademie Bern
auf historischen Instrumenten unter der musikalischen Leitung von Howard Griffiths und dem Sufi- Ensemble aus Konja/Türkei.

Das Konzert „Bach – Sufi“ bietet eine einmalige Gelegenheit die Gemeinsamkeiten und Möglichkeiten gegenseitiger Bereicherung von Christentum und Islam auf musikalischer Ebene zu entdecken: Sufische Gesänge und Derwischtänze sowie die Kantaten BWV 93 „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und 107 „Was
willst du mich betrüben“ von J. S. Bach – dramaturgisch unterstützt von Texten zur christlichen und sufischen Mystik zeigen, dass Musik viel mehr über die Innenseiten der Religionen zu erzählen vermag als allein deren Zeugnisse und Worte. Während die Schriften und Riten häufig Gräben zwischen den Religionen aufrichten, lassen sich zwischen den mystischen Seiten von Islam und Christentum leichter Brücken finden. „Ich folge der Religion der Liebe, wohin mich ihre Kamele auch führen.“ sagt Ibn Arabi, einer der Väter des Sufismus. Inspiriert durch die christliche Mystik und christliche Wege der Reinigung der eigenen Persönlichkeit,
geht es im Sufismus auch darum, das Göttliche nicht in äusseren Verrichtungen, sondern in der sich entwickelnden inneren Psyche zu finden. Hier zeigt der Islam Verständnis für die Natur und die innerseelische Welt und die Konzentration auf das Männliche tritt zurück. Weil beide Religionsformen die Musik in ihrer Mitte
haben, erklingt am Goetheanum jeweils etwas vom Schönsten, was auf diese verschiedenen Weisen sakral entstanden ist: die Bachschen Kantaten und die sufistischen Gesänge. Erklärenden Einleitungen und Gegenüberstellungen der Texte des islamischen Philosophen Mavlena sowie der Bachschen Texte von Peter
Arens
helfen, das interkulturelle Konzert als zwei verschiedene Annäherungen zum Göttlichen hören zu können.

Bach – Sufi
Konzert der Freitagsakademie Bern und des Sufi-Ensembles Konya/Türkei
Musikalische Leitung Howard Griffiths
8. November, 20 Uhr, Goetheanum, Grosser Saal

Information: wolfgang.held@goetheanum.ch
Tickets: Goetheanum, tel: +41 (0)61 706 44 44
Das Programm des Kulturtages unter: http://www.goetheanum.org

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