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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Suizidhilfe: Anthroposophische Organisationen unterstützen die Vorschläge des Bundesrates

14 anthroposophische Organisationen und Institutionen, die mehrheitlich im Gesundheitsbereich tätig sind, unterstützen in ihrer Stellungnahme zur Suizidhilfe die Vorschläge des Bundesrates.

Von: Christoph A. Müller
Aufgrund ihrer Überzeugung, dass das Leben mit dem Tode nicht zu Ende ist, halten sie Suizid nicht für einen sinnvollen Weg. Sie fordern deshalb strenge Auflagen für organisierte Suizidhilfe. Mit einer mindestens einjährigen Wohnsitzdauer in der Schweiz soll zudem der Sterbetourismus verhindert werden. Verfasser der Stellungnahme sind das Forum für Sterbekultur, das die Website www.sterben.ch betreibt, und die Patientenorganisation anthrosana. Weitere 12 anthroposophische Institutionen und Organisationen haben die Stellungnahme mitunterzeichnet, darunter zwei Spitäler und mehrere Berufsverbände. Insgesamt vertreten diese Organisationen rund 10'000 Mitglieder und Mitarbeitende. Kernpunkt der Argumentation ist die Überzeugung, dass das Menschenleben ein Abschnitt ist auf einem langen Entwicklungsweg durch viele Erdenleben. Auf diesem Hintergrund betrachtet, erscheint der Suizid als ein gewaltsamer Eingriff in eine höhere Gesetzmässigkeit, der dem menschlichen Willen nicht zusteht. Er richtet bei Angehörigen schwere soziale Schäden an und nimmt dem Menschen das Entwicklungspotenzial, über das er möglicherweise noch verfügt. Obwohl Suizid nicht als eine sinnvolle Handlung für die Lösung menschlicher Probleme betrachtet wird, spricht sich die Stellungnahme nicht für ein generelles Verbot der organisierten Suizidhilfe aus. Aus anthroposophischer Sicht hat auch die Selbstbestimmung des Individuums einen hohen Stellenwert. Wenn organisierte Suizidhilfe zugelassen wird, muss jedoch gewährleistet sein, dass es sich um eine freie, reife und sorgfältig abgewogene Entscheidung handelt. Dazu sind restriktive Auflagen und Bedingungen notwendig, wie sie Variante 1 der bundesrätlichen Vorschläge vorsieht. Als ergänzende Bestimmung fordert die Stellungnahme, dass Suizidwillige seit mindestens einem Jahr in der Schweiz Wohnsitz haben müssen. Auf diese Weise soll der heutige “Suizidtourismus” mit seinen unwürdigen Begleiterscheinungen verhindert werden. Abschliessend wünschen sich die anthroposophischen Unterzeichner eine flächendeckende Verbreitung palliativer Pflegeeinrichtungen. Sie weisen darauf hin, dass die anthroposophische Medizin in Kliniken, Heimen und ambulanter Betreuung seit Jahrzehnten eine Sterbebegleitung anbietet, die ein würdiges Sterben mit einer möglichst grossen Selbstbestimmung und Lebensqualität ermöglicht. Die ungekürzte Stellungnahme mit allen Unterzeichnern steht auf der Website www.sterben.ch zum Download bereit. ________________________________ Weitere Auskunft: Christoph A. Müller, medienbüro müller & brugger Markgräflerstr. 47, Postfach 330, CH-4007 Basel T +4161 691 13 00   Mobil +4176 320 21 91 Webcare für: www.sterben.ch    E-Mail: info@sterben.ch

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