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Goetheanum

Der Mensch nimmt zunehmend Einfluss auf die Grenzen seines Lebens: Er plant den Geburtsmoment durch Kaiserschnitt und zieht den Todeszeitpunkt durch Sterbehilfen vor. Expertinnen und Experten rund um Geburts- und Sterbebegleitung tauschen sich über die Gestaltung dieser beiden Lebensschwellen aus.

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die Drei

Denn die Welt zu verändern ist bekanntlich ein langwieriges Unterfangen, bei dem die unvorhersehbaren großen Sprünge durch viele kleine Schritte mühsam vorbereitet werden müssen.

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AGiD

Wir beginnen mit einer kurzen Wahrnehmungsrunde zu der Frage: Woran übe ich zurzeit? Die 20 Teilnehmer*innen beschreiben ihre Üb-Felder: von Schicksalsfragen bis zu Sozialprozessen, von Berufsesoterik bis Seelenkalender, von Grundsteinspruch bis Nebenübungen, von Begegnungskultur bis Evangelien Worte.

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Aus Sorge um den Lebensraum Erde ist eine neue Jugendbewegung entstanden. Über Wege aus der Krise in Klima und Sozialem tauschen sich sich junge Menschen von 30. Januar bis 2. Februar 2020 am Goetheanum aus.

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So wie das Klimaproblem über Jahrzehnte durch eine Unzahl individueller Konsumentscheidungen entstand und weiter verschärft wird, so kann es auch gelöst werden: Unsere täglichen Entscheide bestimmen, ob sich etwas ändert oder nicht.

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WORLD GOETHEANUM FORUM

Neues Tagungsformat am Goetheanum

AGiD

Unternehmerisch tätige Menschen weltweit treffen sich, um ihre Fragen zu Unternehmensführung, Zusammenarbeit und Organisationsstrukturen zu bearbeiten. Hervorgegangen ist das Treffen aus der Goetheanum-Assoziation, an der inzwischen ca. 100 Unternehmen beteiligt sind – von Wirtschaft bis Schule, von Biolandbau bis Heilpädagogik. In diesem Herbst ging es vom 27. bis zum 28. September um Kooperative Partnerschaften im Unternehmen. Die AGiD war eingeladen, um das Projekt „Soziale Zukunft“ vorzustellen.

Im Schreinereisaal versammelten sich ca. 200 Menschen. Themen waren „Horizontale Organisationen“, die innere Dimension der Zusammenarbeit, Assoziatives Wirtschaften, die Kunst der Unternehmensentwicklung und politisch-gesellschaftliche Zusammenarbeit. Mit Präsentationen im Plenum, Themenforen und Kleingruppen zu Themen der Teilnehmer*innen gab es eine lebendige, aktive Mitarbeit aller Beteiligten. Den Abschluss bildete ein Geld-Schenk-Prozess, in dem die Vergabe von ca. 50 T Euro (von Unternehmern zur Verfügung gestellt) an diverse Projekte öffentlich „ausgetragen“ wurde. Die 16 Projektbetreiber erhielten im Schnitt 2-3 T Euro – einige auch etwas mehr – je nachdem, wie die Anwesenden ihre Prioritäten gesetzt haben. Das Projekt „Kongress-Festival Soziale Zukunft“ erhielt 3 T Euro durch diesen offenen Vergabeprozess. Besonders anregend waren die vielen Gespräche, die sich an den Projektständen durch Nachfragen und Diskussionen ergeben haben. Hier wurde eine Alternative zur üblichen Stiftungsfinanzierung auf Antrag und im Vergabegremium „hinter geschlossenen Türen“ erprobt, sozusagen ein öffentliches Crowdfundig-Experiment. Vielleicht ebenfalls eine neue Form der Zusammenarbeit?

 

Text und Bild: Michael Schmock

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