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Wochenschrift

Nachrichten, Zeitsymptome, Zusammenhänge, Forum, Anzeige, Campus und Rückenseite. Der Spaziergang findet auch in verschiedene Räume des Goetheanum als Gebäude.

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Goetheanum

Ueli Hurter wird in den Vorstand am Goetheanum berufen - Weitere Berufungen an die Freie Hochschule für Geisteswissenschaften

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Goetheanum

Immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer wollen Eigentum neu denken. Kleine und große Unternehmen sowie Start-ups haben unter Beteiligung des Leiters der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, Gerald Häfner, einen Gesetzentwurf für Verantwortungseigentum erarbeitet.

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Fake News, Hass-Kommentare und gesteuerte Meinungsbildung gefährden durch Ablenkung und Desinformation den freien Diskurs. Die Fachtagung ‹öffentlich wirken› setzt diesen Tendenzen gesellschaftlicher Einflussnahme gemeinwohl­orientierte Kommunikation gegenüber, 2020 erstmals mit Barcamp unter Leitung von Rouven Kasten. Eine Partnerin ist die Kommunikation am Goetheanum.

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WORLD GOETHEANUM FORUM

Neues Tagungsformat am Goetheanum

AGiD

Unternehmerisch tätige Menschen weltweit treffen sich, um ihre Fragen zu Unternehmensführung, Zusammenarbeit und Organisationsstrukturen zu bearbeiten. Hervorgegangen ist das Treffen aus der Goetheanum-Assoziation, an der inzwischen ca. 100 Unternehmen beteiligt sind – von Wirtschaft bis Schule, von Biolandbau bis Heilpädagogik. In diesem Herbst ging es vom 27. bis zum 28. September um Kooperative Partnerschaften im Unternehmen. Die AGiD war eingeladen, um das Projekt „Soziale Zukunft“ vorzustellen.

Im Schreinereisaal versammelten sich ca. 200 Menschen. Themen waren „Horizontale Organisationen“, die innere Dimension der Zusammenarbeit, Assoziatives Wirtschaften, die Kunst der Unternehmensentwicklung und politisch-gesellschaftliche Zusammenarbeit. Mit Präsentationen im Plenum, Themenforen und Kleingruppen zu Themen der Teilnehmer*innen gab es eine lebendige, aktive Mitarbeit aller Beteiligten. Den Abschluss bildete ein Geld-Schenk-Prozess, in dem die Vergabe von ca. 50 T Euro (von Unternehmern zur Verfügung gestellt) an diverse Projekte öffentlich „ausgetragen“ wurde. Die 16 Projektbetreiber erhielten im Schnitt 2-3 T Euro – einige auch etwas mehr – je nachdem, wie die Anwesenden ihre Prioritäten gesetzt haben. Das Projekt „Kongress-Festival Soziale Zukunft“ erhielt 3 T Euro durch diesen offenen Vergabeprozess. Besonders anregend waren die vielen Gespräche, die sich an den Projektständen durch Nachfragen und Diskussionen ergeben haben. Hier wurde eine Alternative zur üblichen Stiftungsfinanzierung auf Antrag und im Vergabegremium „hinter geschlossenen Türen“ erprobt, sozusagen ein öffentliches Crowdfundig-Experiment. Vielleicht ebenfalls eine neue Form der Zusammenarbeit?

 

Text und Bild: Michael Schmock

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