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Wir üben UnsICHerheit

Junge Menschen laden von 28. Dezember bis 1. Januar dazu ein, am Goetheanum einen Raum zum Fragen, zum Üben und zum Staunen freizuhalten. Silvestertagung der Assoziative DREI zu EINS.

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Rudolf Steiner Verlag

Verantwortung

Weil Ich und Welt Pole eines Ganzen sind, ist innere Entwicklung eine Quelle der Weltentwicklung. Sie beginnt in jedem von uns und je aufs Neue als ein inneres Geburtsgeschehen.

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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Uni Witten Herdecke

Dr. Kaner erhält Forschungspreis für orale Implantologie

Von: Uni Witten Herdecke
Dr. Dogan Kaner vom Lehrstuhl für Parodontologie der UW/H hat den „SSOI Research Award 2012“ der Schweizerischen Gesellschaft für orale Implantologie (SGI) erhalten Auf der Berner Gemeinschaftsstagung der Schweizerischen, Deutschen und Österreichischen Gesellschaften für Implantologie wurde sein Beitrag zum Forschungswettbewerb mit dem Titel “Effect of soft tissue expansion on microcirculation and healing after vertical ridge augmentation in dogs“ als herausragende Forschungsleistung auf dem Gebiet der oralen Implantologie ausgezeichnet. Co-Autoren der Veröffentlichung sind Han Zhao (Lehrstuhl für Parodontologie, UW/H), Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden (Rotes-Kreuz-Krankenhaus Kassel), Prof. Dr. Wolfgang Arnold (Lehrstuhlinhaber biologische und materialkundliche Grundlagen der Zahnmedizin, UW/H) und Prof. Dr. Anton Friedmann (Lehrstuhlinhaber Parodontologie, UW/H). Nach einem Zahnverlust entwickeln sich Kieferknochen und Zahnfleisch zurück. Wenn dann nach langjähriger Zahnlosigkeit Implantate eingesetzt werden sollen, muss häufig erst der Kieferknochen wieder aufgebaut werden. Bei fortgeschrittenem Knochenabbau geschieht dies aufwändig mittels Transplantation von Eigenknochenstücken des Patienten. Wenn jedoch sehr viel neuer Knochen benötigt wird, muss die Mundschleimhaut sehr stark gedehnt werden, um über das transplantierte Knochenstück zu passen. Aufgrund der Rückentwicklung des Zahnfleischs leidet dabei allerdings die Durchblutung des operierten Bereichs und es kann aufgrund gestörter Wundheilung zum Fehlschlag des Knochenaufbaus kommen. Um dies zu verhindern, arbeitet die Forschergruppe an der Methode der Weichgewebexpansion. Durch die Implantation von Gewebexpandern wird zuerst das Zahnfleisch vermehrt, um einen Knochenaufbau später einfacher und mit weniger Komplikationen durchführen zu können. „Bei umfangreichen Knochenaufbauten sind die Qualität und die chirurgische Handhabung der Mundschleimhaut - des Weichgewebes - entscheidende Faktoren für den Erfolg“, erläutert Prof. Dr. Anton Friedmann. Bereits im Jahr 2010 hatten Prof. Friedmann und Dr. Kaner die weltweit erste klinische Studie zur Anwendung von Expandern im menschlichen Zahnfleisch vorgelegt [www.uni-wh.de/university/press/presse-details/artikel/weniger-komplikationen-bei-zahnimplantaten-wenn-das-zahnfleisch-vorbehandelt-wird]. Bei der nun prämierten Studie wurde im Tierversuch eindeutig nachgewiesen, dass aufgrund der durch die Gewebeexpansion verbesserten Weichgewebequalität selbst bei umfangreichen Knochenaufbauten die Durchblutung nicht mehr wesentlich gestört ist und somit tatsächlich weniger Komplikationen auftreten. „Herr Dr. Kaner war bei der Konzeption des Forschungsprojekts federführend sowie an der Durchführung der Studie maßgeblich beteiligt und hat das Thema im Wettbewerb sehr erfolgreich vorgestellt“, lobte Prof. Friedmann. „Ich freue mich sehr, dass diese implantologische Auszeichnung dieses Mal an die Parodontologie geht“, sagte der Prämierte. „Lange stand ausschließlich das Hartgewebe, der Kieferknochen, im Mittelpunkt der Forschung. Dabei ist die Qualität des Weichgewebes und dessen schonende Handhabung nicht weniger wichtig für den Erfolg einer Therapie mit Zahnimplantaten“. Hier finden Sie den Abstract der ausgezeichneten Publikation: “Effect of soft tissue expansion on microcirculation and healing after vertical ridge augmentation in dogs“.

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Über uns:

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung. Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft. _________________________________ Weitere Informationen: Dr. Dogan Kaner, dogan.kaner@uni-wh.de, 02302 / 926-656

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