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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

7. Himmelfahrtstagung zur Zukunft der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft

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Uni Witten Herdecke

Dr. Kaner erhält Forschungspreis für orale Implantologie

Von: Uni Witten Herdecke
Dr. Dogan Kaner vom Lehrstuhl für Parodontologie der UW/H hat den „SSOI Research Award 2012“ der Schweizerischen Gesellschaft für orale Implantologie (SGI) erhalten Auf der Berner Gemeinschaftsstagung der Schweizerischen, Deutschen und Österreichischen Gesellschaften für Implantologie wurde sein Beitrag zum Forschungswettbewerb mit dem Titel “Effect of soft tissue expansion on microcirculation and healing after vertical ridge augmentation in dogs“ als herausragende Forschungsleistung auf dem Gebiet der oralen Implantologie ausgezeichnet. Co-Autoren der Veröffentlichung sind Han Zhao (Lehrstuhl für Parodontologie, UW/H), Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden (Rotes-Kreuz-Krankenhaus Kassel), Prof. Dr. Wolfgang Arnold (Lehrstuhlinhaber biologische und materialkundliche Grundlagen der Zahnmedizin, UW/H) und Prof. Dr. Anton Friedmann (Lehrstuhlinhaber Parodontologie, UW/H). Nach einem Zahnverlust entwickeln sich Kieferknochen und Zahnfleisch zurück. Wenn dann nach langjähriger Zahnlosigkeit Implantate eingesetzt werden sollen, muss häufig erst der Kieferknochen wieder aufgebaut werden. Bei fortgeschrittenem Knochenabbau geschieht dies aufwändig mittels Transplantation von Eigenknochenstücken des Patienten. Wenn jedoch sehr viel neuer Knochen benötigt wird, muss die Mundschleimhaut sehr stark gedehnt werden, um über das transplantierte Knochenstück zu passen. Aufgrund der Rückentwicklung des Zahnfleischs leidet dabei allerdings die Durchblutung des operierten Bereichs und es kann aufgrund gestörter Wundheilung zum Fehlschlag des Knochenaufbaus kommen. Um dies zu verhindern, arbeitet die Forschergruppe an der Methode der Weichgewebexpansion. Durch die Implantation von Gewebexpandern wird zuerst das Zahnfleisch vermehrt, um einen Knochenaufbau später einfacher und mit weniger Komplikationen durchführen zu können. „Bei umfangreichen Knochenaufbauten sind die Qualität und die chirurgische Handhabung der Mundschleimhaut - des Weichgewebes - entscheidende Faktoren für den Erfolg“, erläutert Prof. Dr. Anton Friedmann. Bereits im Jahr 2010 hatten Prof. Friedmann und Dr. Kaner die weltweit erste klinische Studie zur Anwendung von Expandern im menschlichen Zahnfleisch vorgelegt [www.uni-wh.de/university/press/presse-details/artikel/weniger-komplikationen-bei-zahnimplantaten-wenn-das-zahnfleisch-vorbehandelt-wird]. Bei der nun prämierten Studie wurde im Tierversuch eindeutig nachgewiesen, dass aufgrund der durch die Gewebeexpansion verbesserten Weichgewebequalität selbst bei umfangreichen Knochenaufbauten die Durchblutung nicht mehr wesentlich gestört ist und somit tatsächlich weniger Komplikationen auftreten. „Herr Dr. Kaner war bei der Konzeption des Forschungsprojekts federführend sowie an der Durchführung der Studie maßgeblich beteiligt und hat das Thema im Wettbewerb sehr erfolgreich vorgestellt“, lobte Prof. Friedmann. „Ich freue mich sehr, dass diese implantologische Auszeichnung dieses Mal an die Parodontologie geht“, sagte der Prämierte. „Lange stand ausschließlich das Hartgewebe, der Kieferknochen, im Mittelpunkt der Forschung. Dabei ist die Qualität des Weichgewebes und dessen schonende Handhabung nicht weniger wichtig für den Erfolg einer Therapie mit Zahnimplantaten“. Hier finden Sie den Abstract der ausgezeichneten Publikation: “Effect of soft tissue expansion on microcirculation and healing after vertical ridge augmentation in dogs“.

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Über uns:

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung. Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft. _________________________________ Weitere Informationen: Dr. Dogan Kaner, dogan.kaner@uni-wh.de, 02302 / 926-656

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