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Goetheanum

Der Mensch nimmt zunehmend Einfluss auf die Grenzen seines Lebens: Er plant den Geburtsmoment durch Kaiserschnitt und zieht den Todeszeitpunkt durch Sterbehilfen vor. Expertinnen und Experten rund um Geburts- und Sterbebegleitung tauschen sich über die Gestaltung dieser beiden Lebensschwellen aus.

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die Drei

Denn die Welt zu verändern ist bekanntlich ein langwieriges Unterfangen, bei dem die unvorhersehbaren großen Sprünge durch viele kleine Schritte mühsam vorbereitet werden müssen.

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AGiD

Wir beginnen mit einer kurzen Wahrnehmungsrunde zu der Frage: Woran übe ich zurzeit? Die 20 Teilnehmer*innen beschreiben ihre Üb-Felder: von Schicksalsfragen bis zu Sozialprozessen, von Berufsesoterik bis Seelenkalender, von Grundsteinspruch bis Nebenübungen, von Begegnungskultur bis Evangelien Worte.

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Aus Sorge um den Lebensraum Erde ist eine neue Jugendbewegung entstanden. Über Wege aus der Krise in Klima und Sozialem tauschen sich sich junge Menschen von 30. Januar bis 2. Februar 2020 am Goetheanum aus.

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So wie das Klimaproblem über Jahrzehnte durch eine Unzahl individueller Konsumentscheidungen entstand und weiter verschärft wird, so kann es auch gelöst werden: Unsere täglichen Entscheide bestimmen, ob sich etwas ändert oder nicht.

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«Unsere Arbeit immer wieder infrage stellen»

Zusammenarbeit ist Thema des World Goetheanum Forum 2019

Goetheanum

«Es ist wichtig, unsere Arbeit immer wieder infrage zu stellen.» Das sagt Daniel Maeder, Geschäftsführer der CoOpera Sammelstiftung PUK, einer Schweizer Pensionskasse für Unternehmen, Künstler und Freischaffende. «Wir fragen uns: Was können wir verändern?» Die Hoffnung dabei ist, aus dem Austausch in den CoOpera-Gremien wie Stiftungsrat und Anlageausschuss sowie mit den 14 Mitarbeitenden zu neuen Ideen zu kommen. Anregungen dafür holt sich die Mitarbeiterschaft jeden Montag in einer Grundlagenarbeit aus Büchern wie ‹Barometer des Fortschritts. Gesetze des sozialen Lebens› von Rudolf Steiner, ‹Solidarwirtschaft. Verantwortung als ökonomisches Prinzip› von Matthias Wiesmann oder ‹Konfliktfähigkeit statt Streitlust oder Konfliktscheu› von Friedrich Glasl. Darüber hinaus geht es um größtmögliche Transparenz über die Vorgänge aus dem operativen Geschäft und zur Lohnfrage. Anliegen dabei ist, dass alle Mitarbeitenden gleichberechtigt informiert und damit urteilsfähig sind – Grundlage für selbstverantwortliches Handeln.

Die CoOpera-Sammelstiftung entstand 1984 als Antwort auf die Einführung der zweiten Säule im Rentensystem der Schweiz 1985. «Ziel der CoOpera ist, dass das Geld nicht nur akkumuliert wird, sondern wieder in die Realwirtschaft fließt», so Daniel Maeder. CoOpera versteht sich dabei nicht als Investor, sondern als Berater und Problemlöser: «Das Kapital soll dienen und nicht bestimmen.» CoOpera strebt daher keine Mehrheitsbeteiligungen an; bittet ein Unternehmen darum, kann es sein, dass Vertreter der CoOpera Einsitz in den Verwaltungsrat nehmen. Heute sind der CoOpera Sammelstiftung rund 600 Betriebe mit 6800 Versicherten mit einem Volumen von 825 Millionen Franken angeschlossen.

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World Goetheanum Forum Inspired Cooperation and Collaborative Partnership (Deutsch, Englisch),27./28. September 2019, www.worldgoetheanum.org

Inhaltliche Beiträge Buurtzorg, Weleda, Ruskin Mill Trust, Demeter Schweiz, Goetheanum, Purpose Stiftung, Eurasia Learning Institute, GLS-Bank, CoOpera

Ansprechpartnerin Katharina Hofmann, association@goetheanum.ch

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