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Die Christengemeinschaft

Sollen wir auf den Christus als auf einen starken Helden schauen, der durch seine Kraft die Menschheit errettet? Oder ist er ein Vorbild der Milde, des Erduldens?

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Die Christengemeinschaft

Bei der Frage nach der »Kraft«, die man wiedergewinnen möchte, muss man genauer hinschauen. Wenn es an Kraft fehlt, muss man klären, weshalb das so ist.

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Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

Ein wichtiges Anliegen des Kolloquiums ist die multiperspektivische Zugangsweise, welche das Ziel, dass der lebendige Kosmos im selbstbewussten Erdenmenschen aufwachen kann, nicht aus den Augen verliert.

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AGiD

Vom 21. bis 23. Juni 2019 fand die diesjährige MGV der AGiD in der Freien Waldorfschule Kreuzberg in Berlin zum Thema Werkstatt Soziale Dreigliederung statt

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Goetheanum

Erstmals gibt René Madeleyn den Briefwechsel von Rainer Maria Rilke und Elya Maria Nevar unter dem Titel ‹Dichter und Prinzessin› im Verlag am Goetheanum heraus – kommentiert und mit bisher unbekannten Dokumenten ergänzt.

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Verantwortung übernehmen – Verantwortung unternehmen

Unter diesem Motto fand vor den Sommerferien in der Robert Bosch Stiftung eine Schülerdiskussion statt.

Von: Michael Bolz

Fragestunde

Die Vertretung des Unternehmens übernahm Franz Fehrenbach, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Er hielt zunächst einen Vortrag über seinen eigenen Werdegang und die Firmenpolitik von Bosch, die schon in der Frühzeit viel Wert auf soziale Aspekte legte, dabei aber gleichzeitig die wirtschaftlichen Interessen im Auge behielt. So führte Robert Bosch (der Gründer des Unternehmens) freiwillig den 8-Stunden-Tag ein, konnte aber dank einem Zweischichtbetrieb seine Maschinen dennoch 16 Stunden am Tag betreiben. Ebenfalls charakterisierend für Bosch ist die Breite der Produktpalette, die bei der Photovoltaik anfängt und bei Bremssystemen für Autos noch lange nicht aufhört. Bosch beschäftigt etwa 300.000 Mitarbeiter und wir sprachen mit deren Chef. Doch waren nicht nur wir, sondern auch 130 andere Stuttgarter Schüler zu dieser Diskussion eingeladen. Klar, dass da nicht jeder zu Wort kommen und nicht jede Frage gestellt werden konnte. Aber einige wichtige Details erfuhren wir schon: Beispielsweise dass es auch in der Industrie Atomkritiker gibt, zumindest nach Fukushima. Herr Fehrenbach sieht die Politik auch in der Verantwortung, die Versorgungssicherheit weiterhin zu gewährleisten. Schließlich würde nur ein einsekündiger Stromausfall in der Halbleiterfabrik in Reutlingen die komplette Chipproduktion vernichten. Weiterhin war er der festen Überzeugung, dass es schwierig werden könne, die Ziele zur CO2-Einsparung jetzt noch zu erreichen. Auf die Frage zur künftigen Entwicklung der Weltmärkte, speziell des amerikanischen, meinte er, dass die Autoindustrie und deren größter Zulieferer bereits wieder glänzend dastünden und er auf absehbare Zeit keine Probleme für den Dollar sähe. Nach einigen Fragen zur Unternehmensführung endete die Diskussion – die aber eher Fragestunde war. Denn kontroverse Gespräche mit unterschiedlichen Standpunkten können in solch großen und wenig diversen Runden meist nicht stattfinden. Unsere Gruppe nahm dann das Buffet in Augenschein und genoss den Ausblick über das Neckartal. Weitere Schülerdiskussionen sind nicht geplant, aber aufgrund des großen Interesses wird die Robert Bosch Stiftung darüber noch einmal nachdenken. Empfehlenswert wäre es lieber weniger Schüler einzuladen. Denn vielleicht ist es auch für den Chef eines solchen Unternehmens interessant, nicht nur Fragen zu beantworten, sondern auch Einschätzungen und Meinungen von Jugendlichen mitzunehmen. Das wäre dann eine Diskussion, die für beide Seiten bereichernd ist.
Michael Bolz, Freie Waldorfschule am Kräherwald, Klasse 12 B ****

>> Termine am Kräherwald

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