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Anthroposophie-Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt.

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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Wegweiser 2017/1 April: Sprachsinn

Der Turmbau zu Babel

Von: Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft – Landesgesellschaft in Österreich

Aus der aktuellen Ausgabe

Wegweiser 2017/1 April: Sprachsinn

Gesprochenes wird überbewertet – im Alltag. Viel mehr als das gesprochene Wort sagen die Handlungen, die Taten, aber auch die Gesten und der Tonfall über einen Menschen, seine Intentionen aus. Sprache ist ein Quell von Missverständnissen. Weil jeder seine eigenen Birken, Buchen oder Hochgebirge im Kopf hat, wenn einer zum Beispiel Wald sagt.
Wie viele Tiere hat Moses auf der Arche mitgenommen? Wer jetzt „von jedem …“sagen will, bitte nochmal zurückschauen (ist einfacher als zurückhören): Da steht doch tatsächlich Moses und nicht Noah! In unserem Gehirn wird vorgearbeitet, wir fassen nach Reizwörtern zusammen und haben auch schon die
Antwort parat: Von jedem zwei – stimmt übrigens auch bei Noah nicht, von allen reinen Tieren nimmt er je sieben Paare … Sprache versteht nur, wer auch verstehen will. Der Sprachsinn – laut Rudolf Steiner „der Sinn für das Verständnis dessen, was zu uns gesprochen wird von dem anderen Menschen”– ist daher im Wechselspiel mit dem Gedankensinn, durch den erfassen wir die Gedanken anderer Menschen. Und der wiederum ist im Wechselspiel mit dem Ichsinn: „Mit diesem Ichsinn nehmen wir nicht unser eigenes Ich wahr, jenes Ich, das uns auf der Erde erst zugekommen ist, sondern mit diesem Ichsinn nehmen wir die Iche der anderen Menschen wahr. Also alles dasjenige, was uns mit einem Ich beha et entgegentritt in der
physischen Welt, das nehmen wir mit diesem Ichsinn wahr.” Vor dem Turmbau zu Babel (siehe Titelbild), so steht es im Alten Testament, hatten alle Menschen die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte. Dann beschlossen sie, einen Turm zu bauen, der bis zum Himmel reichen sollte – das wars dann mit der gemeinsamen Sprache und das wars dann mit dem gemeinsamen Bauen an einer Stadt - vorerst!

Denn Sprache ist aber auch viel mehr: Sie wird zur Kunst verdichtet. Sie ist ein Nachklang des Schöpferwortes. Mit allen Sinnen gebraucht und erlauscht führt sie die Menschen zusammen und zu ihrem höheren Ich. Besonders deutlich wird das, wo sie in Bewegung kommt, in ihrem ganzen Potential als Luft gestalt, als Eurythmiefigur erfasst wird. In Sprache kann man drinnen stehen, baden, teilen – mehr bauen als eine ganze Stadt!
In diesem Sinn wünschen wir Ihnen eine schöne Zeit und inspirierende Lektüre!
Barbara Chaloupek
im Namen der Redaktion ________________________________________

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