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Göttliches Licht, Christus Sonne

Lesung der Ansprache Rudolf Steiners zur Grundsteinlegung der Anthroposophischen Gesellschaft vom 25. Dezember 1923
und Vortrag von Peter Selg

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Wir üben UnsICHerheit

Junge Menschen laden von 28. Dezember bis 1. Januar dazu ein, am Goetheanum einen Raum zum Fragen, zum Üben und zum Staunen freizuhalten. Silvestertagung der Assoziative DREI zu EINS.

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Rudolf Steiner Verlag

Verantwortung

Weil Ich und Welt Pole eines Ganzen sind, ist innere Entwicklung eine Quelle der Weltentwicklung. Sie beginnt in jedem von uns und je aufs Neue als ein inneres Geburtsgeschehen.

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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Weltbesinnung statt Selbstbesinnung

Goetheanum

Am 24. März stimmt die Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft darüber ab, ob Paul Mackay und Bodo von Plato ihr Vorstandsamt am Goetheanum um sieben weitere Jahre verlängern werden. Sie selbst haben diesen Zäsurmoment in die Satzung eingebracht und damit das Amt auf Lebenszeit verabschiedet. Wir baten sie zu einem Gespräch und fragen: Wie geht es ihnen selbst, wie sehen sie die Entwicklung der Anthroposophie, was ist ihnen gelungen und in welche Zukunft schauen sie?

Wie habt ihr euch der Zäsur angenähert? Wie ergeht es euch mit diesem Bestätigungsvorgang?

Paul Mackay Die Zäsur ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, um innezuhalten und sich zu fragen: Wo stehe ich? Macht meine Arbeit Sinn? Das fragt man sich selbst, zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen, und man fragt es sich in Bezug auf die Mitgliedschaft. Da der Vorstand initiativ für die Weltgesellschaft handelt, macht eine Zäsur Sinn. Es handelt sich nicht nur um eine Selbstbesinnung, sondern auch um eine Weltbesinnung.

Bodo von Plato Wir konzipierten die Zäsur als eine Art Evaluation unserer Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Vorstand, in der Goetheanumleitung und in der Konferenz der Generalsekretäre: Wie seht und beurteilt ihr unser Wirken? Sie sehen unsere Einseitigkeiten deutlicher, unsere Grenzen und auch vieles, was gelungen oder nicht so gelungen ist, und sie haben unterschiedliche Einschätzungen dazu. Wir haben also zusammen beraten, wie wir die Zukunft sehen, wohin sich die anthroposophische Arbeit, die Anthroposophische Gesellschaft und die Hochschule entwickeln und welche Kompetenzen wir dafür jetzt und in den kommenden Jahren brauchen. Aus diesen Beratungen kam das Votum, dass wir weiter zusammenarbeiten sollten, und Paul Mackay und ich mussten sagen, ob wir bereit dazu wären oder nicht.

Was haben eure Kollegen aus aller Welt zu Euch gesagt?

Mackay Sie haben unseren Beitrag im Kontext der Weltgesellschaft und -bewegung hinterfragt, besprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, uns zu bitten, für eine weitere Amtszeit bereit zu sein.

Plato Sie sagten vieles, sachlich und menschlich berührend. Was mich aber vor allem motivierte, für die kommenden Jahre nochmals bereit zu sein – wohl wissend, dass manche Mitglieder mir kritisch gegenüberstehen –, war die Zuerkennung einer anthroposophischen Kompetenz, sie würde gerade jetzt in den tiefgreifenden Veränderungsprozessen von Hochschule und Gesellschaft gebraucht und sie hat ihren realen Boden nicht zuletzt in den vielen menschlichen und anthroposophischen Verbindungen über die Welt hin. Und die Zusprache der Goetheanumleitung, im Rahmen der Hochschule mit Joan Sleigh und Paul Mackay besondere Entwicklungs- und Leitungsaufgaben für die Allgemeine Anthroposophische Sektion zu übernehmen.

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>> zum gesamten Interview in Das Goetheanum, Schwerpunkt

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