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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Die Christengemeinschaft

Die Christengemeinschaft | Januar 2019

Ich und die Widerständigkeit der Welt - Die Menschen, die heute geboren werden, erleben die Widerständigkeiten, die aus der Bewusstseinsseelenkultur für uns alle spürbar sind, in der radikalen Individualisierung und der damit einhergehenden Antisozialität und Egoität des Einzelnen3 und seiner Vereinsamung. 

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Wie frei sind die Gedanken?

Öffentliche Diskussion um das Thema Freiheit

Uni Witten Herdecke

Wie frei sind wir wirklich in unseren Gedanken und Handlungen? Was bedeutet es z.B. für das Strafrecht, wenn Neurowissenschaftler zeigen können, dass im Gehirn eine Aktivität nachzuweisen ist deutlich bevor der Mensch das in seinem Bewusstsein spürt? Sind wir von Synapsen und Neuronen ferngesteuert? Sind wir zudem von Zwängen soziokultureller Art bestimmt, die unsere Freiheit in Frage stellen? Das ist der Themenkreis des 7. Wittener Kolloquiums für Humanismus, Medizin und Philosophie am 27. und 28. April 2018 im Wittener FEZ (Alfred-Herrhausen-Str. 44).

Für die Veranstalter ist die öffentliche Diskussion um das Thema Freiheit zu sehr von der sogenannten deterministischen Position geprägt - also der Sichtweise, dass die Menschen in ihren Handlungen von biochemischen Abläufen im Gehirn gesteuert sind und nicht wirklich frei entscheiden können. „Zur Begründung werden meist die Versuche von Benjamin Libet (1983) herangezogen, die eine Gehirnaktivität nachgewiesen haben, bevor der Ausführungswille dem Probanden bewusst und die Bewegung ausgeführt wird“, erklärt Seniorprofessor Peter Heusser, der Tagungsleiter, die von ihm kritisierte Position. Neurowissenschaftler wie Gerhard Roth leiteten daraus etwa ab, dass das Bewusstsein vom Gehirn erzeugt werde. Damit würde aber das menschliche Freiheitserlebnis, das der Philosoph Peter Bieri als eine „manifeste, unbezweifelbare Erfahrung“ beschrieb, zu einer Illusion. „Wichtige Errungenschaften der Neuzeit wie die politischen Freiheiten und die Wissenschafts- und Lehrfreiheit beruhen auf einer Anerkennung der menschlichen Freiheit. Und erst Recht die vom Zivil- und Strafrecht zugestandene Verantwortungsfähigkeit und Selbstbestimmung des erwachsenen Individuums geriete ins Wanken. Wir müssten mit einem Abbau von Freiheitsrechten rechnen!“, warnt Heusser vor den Konsequenzen dieser Denkweise.

Die Tagung wird organisiert von der Seniorprofessur für Medizinische Anthropologie, dem Lehrstuhl für Grundlagen der Psychologie und dem Lehrstuhl für praktische Philosophie. Sie findet am 27. und 28. April im Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ), Alfred-Herrhausen-Straße 44, 58448 Witten statt.  Die Teilnahmegebühr (inkl. Verpflegung) beträgt regulär EUR 150,-, ermäßigt für Assistenzärzte, sowie für UW/H und GKH Mitarbeiter EUR 90,-, für Studierende EUR 25,-. Die Zertifizierung der Veranstaltung ist bei der Ärztekammer Westfalen/Lippe mit 14 Punkten (Kategorie A) beantragt. Weitere Details zum Programm und der Anmeldung finden sie im Flyer.

Das Programm im Überblick
Freitag, 27. April 2018,
09:30 - 10:00 Freiheit? Begrüßung, Vorstellung und Einführung in das Thema
10:00 - 10:40 Mythos Determinismus: Die physikalistische Methodologie der Hirnforschung und ihre Grenzen
11:30 - 12:10 Benjamin Libets Bereitschaftspotential: ein Beleg für die Unfreiheit des Willens?
13:30 - 14:00 Eurythmie oder: Bewegungs-Freiheit
14:20 - 15:00 Ist eine naturwissenschaftliche Deutung der Libet-Experimente die einzig Gültige? Ein Vorschlag für einen erweiterten Bezugsrahmen
15:50 - 16:30 Der akteurskausale Libertarismus – eine verkörperungstheoretisch-phänomenologische Perspektive
17:20 - 18:00 Zur Aktualität von R. Steiners “Philosophie der Freiheit” (1894/1918) im Kontext der heutigen Freiheitsdebatte
19:20 - 20:00 Das Unbewusste und die Freiheit - Eine tiefenpsychologisch-
philosophische Analyse

Samstag, 28. April 2018
09:00 - 09:40 Fortschritte im Bewusstsein der Unfreiheit. Die gesellschaftliche Bedeutung der Freiheitsfrage
10:30 - 12:00 Freiheit! Synopse im Plenum und Schlussdiskussion

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