News

News

Anthroposophie-Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt.

 … >>

erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

 … >>

anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

 … >>

Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

 … >>

Wiedereröffnung der Großen Goetheanum-Bühne

Am 26. September wird die Bühne des Grossen Saals mit einem öffentlichen Festakt und der Premiere des Eurythmieprogramms "Licht und Lüge" wiedereröffnet.

Von: Goetheanum

Die Große Bühne wurde bis auf die Betonhülle vollständig erneuert und weist neu einen Orchestergraben auf. Als Besonderheiten erfassen Messsonden die Belastung am Betonträgerwerk und dient ein Glasfasergewebe mit Stahleinlagen als Eiserner Vorhang.

Die Goetheanum-Bühne wurde 1927 von der Wiesbadener Maschinenfabrik eingerichtet und war bis 2013 in Betrieb. Aufgrund von Altersbaufälligkeit war eine Sanierung unausweichlich geworden. Sie wurde im Herbst 2013 mit dem ehrgeizigen Ziel begonnen, innerhalb eines Jahres abgeschlossen zu sein. Dank des Einsatzes der beteiligten Firmen aus ganz Europa konnte dieses Ziel erreicht werden. Finanziert wurde die Sanierung in Höhe von 9 Millionen Franken aus Spenden und Eigenmitteln des Goetheanum.  Der Schnürboden wurde im bestehenden Betonträgerwerk aufgehängt und mit Messsonden ausgestattet. Sie kontrollieren ständig die Belastung und gewährleisten den sicheren Betrieb. Eine weitere Besonderheit ist das Glasfasergewebe mit Stahl-einlagen, das an die Stelle des Eisernen Vorhangs tritt und in dieser Grösse ebenfalls ein Unikum darstellt. Das Glasfasergewebe ist mit zwei Tonnen Gewicht deutlich leichter als der alte Eiserne Vorhang mit rund acht Tonnen. Insgesamt wurden rund je 200 Tonnen Stahl aus- und wieder eingebaut. "Die neue Maschinentechnik erlaubt eine mit der Steuerung der Lichtanlagen vergleichbare dynamische, nuancierte Bewegung", sagt Nils Frischknecht, Geschäftsführer der Goetheanum-Bühne. Weitere Verbesserungen sind mehr Lager- und Rangierraum, die Möglichkeit, das Bühnenportal auf beiden Seiten und in der Höhe maximal öffnen zu können, zwei Hubpodien zum Schrägstellen der Bühnenfläche sowie herausnehmbare Einlegetafeln im hinteren Teil der Bühne. Neben der Beleuchtung wurden auch ‹alte› Maschinen wie Einschlagkasten, Wind-, Donner- und Regenmaschine wieder eingebaut, die klanglich auf die am Goetheanum übliche Livemusik abgestimmt sind.  Das Goetheanum hat mit der Goetheanum-Bühne einen Mehrspartenbetrieb mit Eurythmie, Schauspiel und Musik sowie ein intensives internationales Tagungsgeschehen. "Mit einem Stadttheater ist die Bühne aber nicht zu vergleichen", so Nils Frischknecht, "weil die Veranstaltungen auch am Tagungsbetrieb ausgerichtet sind." Alle Veranstaltungen der Goetheanum-Bühne sind öffentlich. *** 15 bis 16 Uhr: Öffentlicher Festakt im Großen Saal
20 Uhr: Premiere von "Licht und Lüge" der Eurythmie-Bühne am Goetheanum _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Die neue Bühne des Großen Saals wird am 26. September von der Eurythmie-Bühne am Goetheanum unter der Leitung von Margrethe Solstad eröffnet: "Licht und Lüge" zeigt Bilder aus "Peer Gynt" von Henrik Ibsen und Kompositionen von Knut Nystedt und Edvard Grieg, gespielt vom Orchestra Camerata Da Vinci.


Mit dem "nordischen Faust" startet die Eurythmie-Bühne den künstlerischen Bogen bis 2016, wenn am Goetheanum wieder "Faust I und II" von Goethe gezeigt werden wird. Mit Peer Gynt hat Ibsen eine Figur geschaffen, die ein gesundes Verhältnis zwischen Fantasie und inneren Wahrbildern, zwischen Schein und Wirklichkeit erst finden muss. Für das Programm "Licht und Lüge" haben die künstlerisch Verantwortlichen Margrethe Solstad und Rob Schapink Bilder vom jungen und gereiften Peer Gynt ausgesucht, die innere Gefährdungen des Menschen und ihre Bewältigung aufzeigen.  Das Einbeziehen der Musik von Edvard Grieg und Knut Nystedt geht auf einen Konzertbesuch von Margrethe Solstad zurück: Sie hörte vor 20 Jahren in Oslo die ‹Holbergsuite› von Edvard Grieg und die Sinfonie für Streicher Opus 26 von Knut Nystedt und war von der Zusammenstellung der unterschiedlichen Tonsprachen so beeindruckt, dass sie Kontakt zu Nystedt aufnahm.  Mit dem "Peer-Gynt"-Projekt war für Solstad der Moment gekommen, die Entwicklungsschritte und inneren Konflikte Peer Gynts über die sprachliche Seite hinaus auch musikalisch zu interpretieren und damit die Zerrissenheit des modernen Menschen in der romantischen und der zeitgenössischen Musik Griegs und Nystedts zu spiegeln. Die verschiedenen Schichten in der Persönlichkeit Peer Gynts werden sowohl durch dramatische Eurythmie in Kostümen als auch durch Toneurythmie in "Kleid und Schleier" aufgezeigt. Es spielt das Orchestra Camerata Da Vinci unter Leitung von Giovanni Barbato.

Zurück