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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Die Christengemeinschaft

Die Christengemeinschaft | Januar 2019

Ich und die Widerständigkeit der Welt - Die Menschen, die heute geboren werden, erleben die Widerständigkeiten, die aus der Bewusstseinsseelenkultur für uns alle spürbar sind, in der radikalen Individualisierung und der damit einhergehenden Antisozialität und Egoität des Einzelnen3 und seiner Vereinsamung. 

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Zum Tod von Dr. Benediktus Hardorp

Eine Woche nach dem FAUST-Festival starb er am Freitag, den 7.3. an den Folgen eines Schlaganfalls

Von: Zusammenstellung Nadine Aeberhard

Sein Humor war einzigartig

Dr. Benediktus Hardorp

(∗ 1928 † 2014)

*** Benediktus Hardorp, Dipl.-Vw., Dr. rer. pol., Promotion 1958 zur Geldlehre Rudolf Steiners; seit 50 Jahren als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater im Raum Heidelberg/Mannheim tätig. Langjährige ehrenamtliche Mitarbeit in Gremien der Waldorfschulbewegung und in solchen des Berufstandes. Begründer des Instituts für Bildungsökonomie der Waldorfschulen und Mitgründer des Instituts für Bildungsforschung und Bildungsrecht. Zahlreiche Publikationen auf den genannten Gebieten (siehe Schriftenverzeichnis www.hardorp-schriften.de). Herr Dr. Hardorp, geb. 1928 in Bremen, nahm mit seiner Gattin an dem ganzen FAUST-Festival teil, er sah alle Abendaufführungen, hielt einen der drei Hauptvorträge über "Unsere Wirtschaftskrisen und Goethes Faust" und gestaltete mit den Zwölftklässlern einen Workshop zu dem gleichenThema: "Wir empfinden unsere gegenwärtigen Wirtschaftskrisen meist als ein uns auferlegtes äußeres Schicksal, das uns - womöglich unverdienter Weise - trifft. Wer aber bewirkt diese Krisen, haben sie einen uns berührenden, uns betreffenden Sinn? Goethe sagt uns dazu in seinem FAUST: Wir selbst sind der entscheidende, zumindest der auslösende Faktor. Der Mensch kann durch das Aufwachen an den gleichnishaften Lebensereignissen in der Welt des Geldes und der Macht zu sich selbst finden. Goethe hat dies einzigartig treffend im FAUST dargestellt. Zwischen dem „Prolog im Himmel“ und der „Himmelfahrt“ am Schluss spannt sich der Bogen der Gleichnisse." Er hatte eine besondere Fähigkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge in einer klaren Weise darzustellen und weiterführende Anregungen zu einer menschlicheren Wirtschaft zu geben.  Dutzendfach nahmen Teilnehmer während des Festivals eine kleine kostenlose Zusammenstellung von Aufsätzen von ihm mit. Sein Humor war einzigartig, ebenso seine Initiativkraft: noch während des Festivals kamen ihm Ideen, wie der Festivalgedanke für andere Waldorfschulen umsetzbar werden könnte, und kaum war er wieder zu Hause in Mannheim, begann er schon mit den allerersten vorbereitenden Schritten der Umsetzung. Auch in der Vorbereitung auf das Festival erwies er sich im Hintergrund als wichtiger Förderer. Seine Frau hat mir gegenüber betont, wie schön und wie bedeutsam für beide diese Woche in Ismaning gewesen sei. Das FAUST-Festival verdankt ihm sehr viel und wir werden ihn stets in liebevoller Erinnerung behalten. Klaus Weißinger *** (HKU) Am 7. März 2014 starb Dr. Benediktus Hardorp in Mannheim im Alter von 85 Jahren. Bis zuletzt stand er in regem Kontakt mit vielen, auch jungen, Menschen, die er in der ihm eigenen Weise förderte, forderte und oft auch herausforderte.
Am 13. März fand in der völlig überfüllten Aussegnungshalle des Mannheimer Hauptfriedhofes die Aussegnung nach dem Ritual der Christengemeinschaft statt. Anschließend begaben sich viele der Anwesenden zu einer Gedenkfeier, die im Saal der Akademie für Waldorfpädagogik stattfand.
In den Redebeiträgen an beiden Orten trat immer deutlicher das Lebensbild einer Persönlichkeit hervor, die der Anthroposophie, der Waldorfpädagogik, der Sozialgestalt bedeutender Wirtschaftsunternehmen und Kulturstätten, aber auch vielen Einzelpersönlichkeiten durch seine Intelligenz und Treue bei der Verwirklichung wichtiger Initiativen gedient hatte.
Wir fügen hier einen Nachruf an, den Prof. Albert Schmelzer und Michael Schröder für Benediktus Hardorp verfasst haben. Während der bevorstehenden Mitgliederversammlung des Bundes der Freien Waldorfschulen wird Prof. Ernst Schuberth für die versammelten Delegierten das Lebensbild dieses bedeutenden Partners der Waldorfschulen zeichnen.

>> PDF-Datei Nachruf Dr. Benediktus Hardorp

Am vergangenen Freitag, 7. März, ist Dr. Benediktus Hardorpim Alter von 85 Jahren von uns gegangen. Noch am Mittwochabend hatte er im Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft in Mannheim begeistert von der Faustaufführung in München-Ismaning berichtet, die durch das Zusammenwirken von sechs Klassen verschiedenerWaldorfschulen möglich geworden war. Gegen Ende des Abends erlitt er dann einen Schlaganfall; aus der eintretenden Bewusstlosigkeit ist er nicht mehr erwacht ... *** Ein Auszug der wesentlichen von Herrn Dr. Hardorp veröffentlichten Schriften, eine Übersicht aller Veröffentlichungen, sowie das dazugehörige Stichwortverzeichnis können Sie im Schriftenverzeichnis einsehen.

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