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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Zum Tod von Felicitas Vogt Birkenmeier

Sie wurde 56 Jahre alt. Wer sie in ihren Vorträgen erlebte, war beeindruckt von ihrer Sachkenntnis und ihrer Fähigkeit, mit Fragen der Suchtprävention ...

Von: Michael Mentzel


mm/tdz. Die Sucht-Expertin und Kabarettistin
Felicitas Vogt Birkenmeier, die durch ihre Arbeit im Bereich
der Drogenberatung und Suchtprävention
vielen Lehrern und Eltern an Waldorfschulen in ganz Deutschland bekannt ist, starb am 13. Juli 2008 in Basel an Krebs.
Sie wurde 56 Jahre alt.
Wer sie in ihren Vorträgen erlebte, war beeindruckt von ihrer Sachkenntnis und ihrer Fähigkeit,
mit Fragen der Suchtprävention so umzugehen, dass Probleme manchmal überhaupt erst ansprechbar und dann besser verständlich und auch lösbar wurden.
2006 erschien ihre jüngste Publikation, "Kinder neu sehen lernen". Von den Seminaren, die sie begleitete, kehrten die Teilnehmer voller Tatendrang und Enthusiasmus zurück und sie belebte so manchen Sucht-Arbeitskreis durch ihre erfrischende Art.

Sieben Jahre "tingelte" sie mit dem Baseler Kabarett Birkenmeier und Vogt überaus erfolgreich durch die Lande. Sie arbeitete unermüdlich an den Kabarettprogrammen, zuletzt an "Kettenriss". Sie, die vielen Menschen helfen konnte, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und der es gelang, durch ihre fröhliche Art und ihre Positivität zu begeistern, hatte im wahrsten Sinne des Wortes "etwas zu sagen". Die Baseler Zeitung schreibt zu ihrem Tod: "Wer ihr auf oder abseits der Bühne begegnete, erlebte ein Energiebündel. Sie ging direkt auf die Menschen zu, sie war immer präsent. Sie bot Hand mit ihrer humorvollen Ironie, sie ballte die Faust in ihrem gesellschaftskritischen Engagement – entwaffnend im Lachen wie im Zorn.(..) Der scharfe Wortwitz, die musikalische Kreativität, die angriffige Entlarvung der Mächtigen und der Gewaltstrukturen in der Gesellschaft – zu solchen charakteristischen Komponenten im politischen Kabarett von Birkenmeier-Vogt entfachte sie ihr «feu sacré», ob mit geballter Faust, schnellem Intellekt oder fröhlicher Leichtigkeit."

Nach der Trauerzeit, so die Baseler Zeitung, wird Ihre Lebenspartnerin Sibylle Birkenmeier das Kabarett mit Ihrem Bruder weiterführen. Das Programm "Kettenriss" werden sie umschreiben, und zwar so, dass die verstorbene Partnerin auch in der Neufassung präsent sein wird. Sibylle Birkenmeier: "Sie ist nicht mehr da und wird dennoch da sein."

http://www.themen-der-zeit.de/content/Zum_Tod_von_Felicitas_Vogt_Birkenmeier.779.0.html

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