«Alle Publikationen der Gesellschaft werden öffentlich in der Art wie diejenigen anderer öffentlicher Gesellschaften sein*. Von dieser Öffentlichkeit werden auch die Publikationen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft keine Ausnahme machen; doch nimmt die Leitung der Schule für sich in Anspruch, daß sie von vornherein jedem Urteile über diese Schriften die Berechtigung bestreitet, das nicht auf die Schulung gestützt ist, aus der sie hervorgegangen sind. Sie wird in diesem Sinne keinem Urteil Berechtigung zuerkennen, das nicht auf entsprechende Vorstudien gestützt ist, wie das ja auch sonst in der anerkannten wissenschaftlichen Welt üblich ist.»

* Öffentlich sind auch die Bedingungen, unter denen man zur Schulung kommt, geschildert worden und werden auch weiter veröffentlicht werden.

Gründungs-Statut §8 der Anthroposophischen Gesellschaft

Vorstand

Marc Desaules

Mitarbeit im Vorstand seit 1994

Beruf:

  • Physiker und Unternehmer
  • 1979 Gründung von «L’AUBIER» in Montezillon-Neuchâtel, biodynamischer Hof, Bio-Restaurant und Hotel, Öko-Quartier für Jung und Alt. Heute in der Gesamtleitung verantwortlich für Strukturen, Finanzen und Immobilien.  |  www.aubier.ch
  • 1985 Mitbegründung der «CoOpera» bei Bern, Pensionskasse für Unternehmen, Künstler und Freischaffende (PUK). Heute im Stiftungsrat tätig.  |  www.coopera.ch

Besondere Anliegen:

  • Ermöglichen, dass die Anthroposophische Gesellschaft und die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft mit den anthroposophischen Akteuren in der Welt zusammenwirken
  • Ermöglichen, dass die Rechtsbelange aus der menschlichen Empfindung sich entwickeln
  • Ermöglichen, dass die wirtschaftlichen Zusammenhänge sich assoziativ gestalten

Schwerpunkte in der Vorstandsarbeit:

  • Generalsekretär und Schatzmeister
  • Fonds Goetheanum
  • Konferenz der Arbeitsfelder
  • Sozial- und Naturwissenschaften

 

Johannes Greiner

Mitarbeit im Vorstand seit 2005 als freier Jugendmitarbeiter.
Ab 2006 als gewähltes Mitglied.

Beruf:

  • Musikstudium (SMPV) mit Hauptfach Klavier und Pädagogikabschluss 
  • Eurythmiestudium
  • Klavierlehrer, Konzerte, Kurse und Vorträge über musikalische, kulturgeschichtliche und anthroposophische Themen
  • Unterrichtstätigkeit an Rudolf Steiner Schulen

Besondere Anliegen:

  • Was sagt uns der durch Anthroposophie geschärfte Blick über die Hintergründe der Kulturerscheinungen?
  • Was würde Rudolf Steiner heute tun und sagen?

Schwerpunkte in der Vorstandsarbeit:

  • Sampo
  • Pro Eurythmia
  • Konferenz der Delegierten
  • Kunst

 

Peter Selg

Mitarbeit im Vorstand seit 2012

Beruf:

  • Prof. Dr. med. Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
  • Leiter des Ita Wegman Instituts für anthroposophische Grundlagenforschung (Arlesheim)
  • Professor für medizinische Anthropologie und Ethik an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft (Alfter bei Bonn). Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin an der Universität Witten-Herdecke
  • Zahlreiche Veröffentlichungen. Hauptsächlich Grundlagenarbeiten zum Lebenswerk Rudolf Steiners und seiner Mitarbeiter

Besondere Anliegen:

  • Soziale Verbreitung und ideelle Vertiefung der Anthroposophie Rudolf Steiners.
  • Geltendmachung ihrer Präsenz und Bedeutung im wissenschaftlichen, kulturellen und religiösen Leben
  • Schutz und Vertretung des Wesens und Lebens Rudolf Steiners

Schwerpunkte in der Vorstandsarbeit:

  • Vorbereitung und spirituelle Substantiierung von Tagungen
  • Beiträge zur Vertiefung der Geisteswissenschaft in den einzelnen Arbeitszentren
  • Grundlagenstudien zu Rudolf Steiners Beziehung zur Schweiz
  • Ausbau des Ita Wegman Instituts für anthroposophische Grundlagenforschung und seiner Verankerung in der Schweiz
  • Weiterentwicklung des Goetheanum und der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft

 

Clara Steinemann

Mitarbeit im Vorstand seit 2005

Beruf:

  • Studium der Musik mit Hauptfach Klavier an der Universität de Chile
  • Seminar für Waldorfpädagogik in Santiago
  • Mutter von fünf Kindern
  • Gründung und Leitung der Spielgruppe „Die ersten Sonnenstrahlen“

Besondere Anliegen:

  • Entwicklung einer inneren Kultur als immerwährende Grundlage für die Tätigkeiten im Leben
  • Fragen der Gestaltung der Anthroposophischen Gesellschaft
  • Entdeckung und Anerkennung der verschiedenen geistigen Strömungen im Hintergrund des sozialen Geschehens, im Hinblick auf eine Kultur des Verzeihens

Schwerpunkte in der Vorstandsarbeit:

  • Pflege der Beziehung der Landesgesellschaft zum Goetheanum und zur Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft
  • Jahrestagungen
  • Widar
  • Jugend