FondsGoetheanum: Die Bienen und wir

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Honig in der Ernährung

Honig ist eines der ältesten Süssungs-mittel und kann verschiedene gesundheitsfördernde Anregungen im Alltag geben.

• Vielen ist sicherlich die günstige Wirkung von heisser Milch mit Honig bei Halsschmerzen oder Verschleimung der Bronchien bekannt wie auch eine beruhigende und sogar einschlaf-fördernde Wirkung von Honig am Abend. Beruhigend wirken vor allem die dunklen Sorten wie Wald- oder Tannenhonig (Honigtauhonige).

• Es scheint naheliegend, dass die Bienen dem Honig auch ihre «Formkräfte» mitgeben. Für den älteren Menschen ist es wichtig, die eigenen aufbauenden und erhaltenden «Formkräfte» zu stärken. Hier kann die regelmässige Einnahme von Honig – es genügt eine Menge  von einem Teelöffel bis Esslöffel täglich – eine Hilfe sein. Insofern kann man älteren Menschen empfehlen, eine solche Honigkur über einen längeren Zeitraum einmal zu erproben. Der ältere Mensch kann den Honig unverdünnt direkt zu sich nehmen.

• Auch für Kleinkinder, deren «Form­kräfte» zu schwach sind, um ihre Knochen zu verfestigen (Rachitisdisposition) kann eine tägliche kleine Gabe von einem erbsengrossen Stück Honig angebracht sein 1). Diese Anregung von Rudolf Steiner gilt insbesondere für Kleinkinder bis etwa drei Jahre und dann wieder zur Zeit des Zahnwechsels mit sieben Jahren und älter (Schulalter), wo eine Lösung  dieser «Formkräfte» von der nun  mehr abgeschlossenen Zahnbil­dung zu Kräften des Nerven-Sinnes-Systems und des Denkens erfolgt. Bei Kindern ist es gut, den Honig in warmer Milch aufzulösen (ca. ¼ TL). Grössere Mengen sind im Kleinkindalter nicht zu empfehlen.



1) Die Behörden empfehlen, Säuglingen im ersten Lebens­jahr keinen Honig zu geben. Hintergrund ist, dass Honig Keime vom Bakterium Clostridium botulinum enthalten könne, gegen die sich der Organismus des Säuglings noch nicht wehren kann.