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humanushaus

Inwiefern lassen sich die Beiträge von Menschen mit Unterstützungsbedarf als eine Bereicherung für ihr soziales Umfeld erfassen? In welchem Verhältnis steht das professionelle Begleitumfeld von anthroposophisch orientierten Institutionen zu diesem Prozess?

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humanushaus

Als Dorfgemeinschaft und Mitglied der internationalen Camphill-Bewegung, bietet das Humanushaus ca. 130 erwachsenen Menschen mit Unterstützungsbedarf einen entwicklungsfördernden Lebensort. In 12 Wohngruppen und 16 Werkstätten gestalten wir unser Alltags-Leben.

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anthrosocial

Im Projekt «Wohnen mit Vielfalt» geht es um die Förderung von inklusivem, sozialraumnahen Wohnraum für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung (MmpB). Damit können Entwicklungen in Richtung von mehr gesellschaftlicher Partizipation und Selbstbestimmung von MmpB unterstützt werden. Verschiedene Akteur:innen sind dabei involviert, die idealerweise in einem kooperativen Verhältnis zusammenarbeiten.

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vahs

Anthrosocial ist ein nationaler Fachverband, dessen Hauptanliegen die Förderung der Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen und mit einer psychischen Beeinträchtigung ist.

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vahs

Inklusion ist, wenn auch Menschen ohne Behinderung willkommen sind. Etwa in diesem Sinne fand vom 15. bis 18. Juni 2022 im Zürcher Volkshaus während vier Tagen der inklusive Kongress «Grenzen bewegen» statt. Über fünfhundert Menschen aus ganz Europa

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erziehungskunst.de

Vorstand und Koordinationsstelle der ARGE wenden sich heute an Sie mit einer besonderen dringenden Bitte.

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Anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in Basel-Stadt und Basel- Landschaft gemeinsam stärken

Der Verein Jugend und Familie (Jufa) und die Sonnenhof Arlesheim AG planen eine gemeinsame Zukunft

Von: Benjamin Kohlhase (interims CEO)
Aufgrund bildungspolitischer Rahmenbedingungen, die Jufa Schulen konnten den Leistungsvertrag mit dem Erziehungsdepartment (ED) ab Sommer 2016 nicht mehr verlängern, ist die Jufa in eine ernste und schwierige wirtschaftliche Situation geraten. Die seit 1937 in Basel-Stadt ansässige Jufa teilte heute ihren Mitarbeitenden mit, dass eine Massenentlassung droht, da das schulische Angebot ab Sommer 2016 nicht mehr weiter geführt werden kann. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit in Basel-Stadt wurde bereits über diese drohende Situation informiert. Ebenfalls informiert das ED und die Jufa in einer gemeinsamen Pressemitteilung darüber. Nach monatelangen Verhandlungen des Jufa-Managements konnte keine Fortführungsperspektive im schulischen Bereich gefunden werden, so dass gestern Abend die Mitglieder der Jufa und heute die Mitarbeiterschaft der Jufa über mögliche Zukunftsszenarien  informiert wurden. Durch die bedrohliche Situation steht die Jufa vor einer ernsten wirtschaftlichen Situation und hat sich daher frühzeitig mit möglichen Zukunftsbildern beschäftigt. Für die meisten Bereiche der Jufa zeichnet sich eine vielversprechende und nachhaltige Perspektive im Zusammenschluss mit der Sonnenhof Arlesheim AG ab. Unter den Trägerschaftsvertretungen beider Institutionen kam der Impuls zustande, dass man bestrebt ist, eine gemeinsame Zukunft zu entwickeln. Die Jufa und die Sonnenhof Arlesheim AG beabsichtigen, sich mit einem anthroposophisch-heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Angebot im Kanton Basel-Stadt und Basel-Landschaft zu positionieren, dieses weiter zu entwickeln und auszubauen. So sehen die Trägerschaftsverantwortlichen beider Institutionen in dem Zusammenkommen einen vielversprechenden Weg, ein Kompetenzzentrum für erweiterte anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in Basel-Landschaft und Basel-Stadt zu bilden. Gemeinsam wollen sie in den nächsten Monaten die dafür notwendigen Voraussetzungen entwickeln. Der Sonnenhof ist die erste anthroposophisch-heilpädagogische Einrichtung weltweit. Er betreibt seit 1924 diverse heilpädagogische sowie sozialtherapeutische Angebote im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich in Basel-Landschaft. Die Jufa hat 1937 das erste anthroposophische Heilpädagogische Schulangebot in Basel-Stadt aufgebaut und betreibt bis heute zwei Heilpädagogische Schulen (HPS und Rägebogen). Daneben gehören zur Jufa zwei Wohnhäuser für Erwachsene mit Begleitbedarf, fünf Beschäftigungswerkstätten und zwei Tagesstrukturangebote. Seit 2014 betreibt die Jufa eine integrative Kindertagesstätte, ebenfalls in Basel-Stadt. Aktuell sind 130 Mitarbeitende in der Jufa beschäftigt. Es ist angedacht, die Jufa Teilbereiche Wohnen, Beschäftigung und KiTa ab Juli 2016 an die Sonnenhof Arlesheim AG zu übertragen. Gemeinsam möchten beide Institutionen ein  durchlässiges und bikantonales Angebot in Basel-Stadt und Basel-Land entstehen lassen. Das Besondere der Jufa Einrichtungen ist es, gezielt Angebot für das Leben von Menschen mit Begleitbedarf in der Stadt zu entwickeln, und so im Quartier Teilhabe zu ermöglichen. Die Jufa und die Sonnenhof Arlesheim AG sind beide daran interessiert – unter anderem zwecks Nutzung vorhandener Synergien, der Bündelung des Know-Hows und der Erhaltung möglichst vieler Arbeitsplätze –, die Jufa Teilbereiche unter dem Dach der Sonnenhof Arlesheim AG zu vereinigen. Die Jufa als Verein würde weiterhin in Basel-Stadt bestehen bleiben und sich vertieft der Förderung von Menschen mit Begleitbedarf widmen. ___________________________________ Kontaktpersonen: Für Fragen zur Jufa: Benjamin Kohlhase (interims CEO) 061 561 41 11 Mail: kohlhase@Jufa.ch Für Fragen zur Sonnenhof Arlesheim AG: Frieder Recht (CEO) Telefon 061 706 12 12 Mail frieder.recht@sonnenhofarlesheim.ch

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