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humanushaus

Inwiefern lassen sich die Beiträge von Menschen mit Unterstützungsbedarf als eine Bereicherung für ihr soziales Umfeld erfassen? In welchem Verhältnis steht das professionelle Begleitumfeld von anthroposophisch orientierten Institutionen zu diesem Prozess?

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humanushaus

Als Dorfgemeinschaft und Mitglied der internationalen Camphill-Bewegung, bietet das Humanushaus ca. 130 erwachsenen Menschen mit Unterstützungsbedarf einen entwicklungsfördernden Lebensort. In 12 Wohngruppen und 16 Werkstätten gestalten wir unser Alltags-Leben.

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anthrosocial

Im Projekt «Wohnen mit Vielfalt» geht es um die Förderung von inklusivem, sozialraumnahen Wohnraum für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung (MmpB). Damit können Entwicklungen in Richtung von mehr gesellschaftlicher Partizipation und Selbstbestimmung von MmpB unterstützt werden. Verschiedene Akteur:innen sind dabei involviert, die idealerweise in einem kooperativen Verhältnis zusammenarbeiten.

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vahs

Anthrosocial ist ein nationaler Fachverband, dessen Hauptanliegen die Förderung der Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen und mit einer psychischen Beeinträchtigung ist.

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vahs

Inklusion ist, wenn auch Menschen ohne Behinderung willkommen sind. Etwa in diesem Sinne fand vom 15. bis 18. Juni 2022 im Zürcher Volkshaus während vier Tagen der inklusive Kongress «Grenzen bewegen» statt. Über fünfhundert Menschen aus ganz Europa

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erziehungskunst.de

Vorstand und Koordinationsstelle der ARGE wenden sich heute an Sie mit einer besonderen dringenden Bitte.

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Erdbeben in Nepal

Am Samstag den 25. April hat das stärkste Erdbeben seit beinahe einem Jahrhundert Nepal heimgesucht, die Menschen in große Not gebracht und das Land in Chaos gestürzt.

Von: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende einen notfallpädagogischen Einsatz durchzuführen und den Wiederaufbau der schulischen Infrastruktur zu unterstützen.

Laut den Vereinten Nationen sind etwa acht Millionen Menschen vom Erdbeben betroffen. Tausende Todesopfer sind bereits gezählt und die Krankenhäuser überfüllt. Zahllose Menschen haben ihr Zuhause und Hab und Gut verloren. Viele sind von der Katastrophe traumatisiert und leiden unter Hunger und Kälte.
Unser Ziel ist es, den Menschen vor Ort und den uns verbundenen Waldorfeinrichtungen bei der Bewältigung der Katastrophe zu helfen:

Pädagogische erste Hilfe

Der Verlust von Familie und ihrem Zuhause sowie die Konfrontation mit Leid und Zerstörung hinterlassen vor allem bei Kindern psychische Traumata. Gerade Erdbeben sind eine seelische Belastung, der sichere Boden unter den Füßen wird buchstäblich entzogen und verwandelt sich in eine Bedrohung.
In Kooperation mit „Aktion Deutschland Hilft“ und dem regionalen Partner „Shanti“ werden die Freunde der Erziehungskunst zeitnah vom 9. bis 23. Mai eine notfallpädagogische Krisenintervention mit einem Team aus erfahrenen PädagogInnen und TherapeutInnen durchführen. Die Organisation „Shanti Sewa Griha“, welche ein Leprakrankenhaus in Kathmandu, Kinderheime und eine angeschlossene Waldorfschule betreibt, ist ein langjähriger Partner der Freunde der Erziehungskunst und wird Ausgangpunkt des vierzehntägigen Einsatzes sein. Dabei soll traumatisierten Kindern und Jugendlichen geholfen werden, die Erfahrung der Katastrophe zu verarbeiten.

Aufbau schulischer Infrastruktur

Der zweite Schwerpunkt unserer Tätigkeit gilt dem Wiederaufbau der Infrastruktur der waldorfpädagogischen Einrichtungen. Seit dem Beben erreichten uns viele Anrufe und Nachrichten zur Situation unserer Partner. Zu unserer großen Erleichterung scheint es den meisten Menschen in den uns bekannten und verbundenen Einrichtungen den Umständen entsprechend gut zu gehen. Die LehrerInnen der Tashi Waldorfschule in Kathmandu sind unverletzt, jedoch ist es für sie kaum möglich, Nachricht von allen Schülern zu erhalten. Auch Menschen und Kindergarten der KRMEF Gemeinschaft (Kevin Rohan Memorial Eco Foundation) sind dankbar, dass alle am Leben sind. In einem von uns unterstützen Waisenhaus, ebenfalls in Kathmandu, wurden alle Gebäude zerstört. Aus Buddhanilkantha, dem in einiger Entfernung von Kathmandu gelegenen Standort der Shanti Waldorfschule, wissen wir, dass alle LehrerInnen gesund sind, aber die meisten Lehmhäuser, die Schule, das Heim für Kinder mit Behinderungen und das Internat schwer beschädigt sind. Nur drei der Gebäude können aktuell als Notunterkunft genutzt werden. Alle anderen, insbesondere das Schulgebäude, sind einsturzgefährdet und müssen abgerissen und wieder neu aufgebaut werden.

Wir werden selbstverständlich in Kontakt bleiben und uns nach einigen Tagen auch um die genauere Planung des Wiederaufbaus - gerade in Shanti - kümmern. Sicher ist jetzt schon, dass die uns bekannten Einrichtungen auf Unterstützung angewiesen sind und, dass Hilfe zum Überleben notwendig ist. Unser Anliegen ist, nicht nur zum Beheben der Schäden beizutragen, sondern darüber hinaus auch längerfristig beim Aufbau der schulischen Infrastruktur zu helfen.

Die Spendengelder werden nach der größten Not und dem dringendsten Bedarf aufgeteilt und für die Wiederaufbaumaßnahmen, die pädagogische Nothilfe und für Überlebenshilfe in Nepal eingesetzt.

Mit einem großen Dank,
Nana Göbel, Henning Kullak-Ublick, Bernd Ruf, Andreas Schubert

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Spendenkonto
Freunde der Erziehungskunst
GLS Bank Bochum
IBAN:  DE47 4306 0967 0013 0420 10
BIC:    GENODEM1GLS
Stichwort „Erdbeben Nepal“

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Mehr Informationen zu diesem Spendenaufruf finden Sie hier

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