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humanushaus

Inwiefern lassen sich die Beiträge von Menschen mit Unterstützungsbedarf als eine Bereicherung für ihr soziales Umfeld erfassen? In welchem Verhältnis steht das professionelle Begleitumfeld von anthroposophisch orientierten Institutionen zu diesem Prozess?

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humanushaus

Als Dorfgemeinschaft und Mitglied der internationalen Camphill-Bewegung, bietet das Humanushaus ca. 130 erwachsenen Menschen mit Unterstützungsbedarf einen entwicklungsfördernden Lebensort. In 12 Wohngruppen und 16 Werkstätten gestalten wir unser Alltags-Leben.

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anthrosocial

Im Projekt «Wohnen mit Vielfalt» geht es um die Förderung von inklusivem, sozialraumnahen Wohnraum für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung (MmpB). Damit können Entwicklungen in Richtung von mehr gesellschaftlicher Partizipation und Selbstbestimmung von MmpB unterstützt werden. Verschiedene Akteur:innen sind dabei involviert, die idealerweise in einem kooperativen Verhältnis zusammenarbeiten.

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vahs

Anthrosocial ist ein nationaler Fachverband, dessen Hauptanliegen die Förderung der Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen und mit einer psychischen Beeinträchtigung ist.

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vahs

Inklusion ist, wenn auch Menschen ohne Behinderung willkommen sind. Etwa in diesem Sinne fand vom 15. bis 18. Juni 2022 im Zürcher Volkshaus während vier Tagen der inklusive Kongress «Grenzen bewegen» statt. Über fünfhundert Menschen aus ganz Europa

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erziehungskunst.de

Vorstand und Koordinationsstelle der ARGE wenden sich heute an Sie mit einer besonderen dringenden Bitte.

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Nordirak: Das Leid der Kinder lindern

a:2:{s:4:"unit";s:2:"h3";s:5:"value";s:247:"Ein ehrenamtliches Team der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. hat vom 21. August bis 4. September traumatisierte Kinder irakische Binnenflüchtlinge in der Region Dohuk in der Autonomen Region Kurd

Von: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners
Der Einsatz fand in Kooperation mit Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, statt. „Schon der erste Eindruck zeigt die prekären Bedingungen, unter welchen die Flüchtlinge leben: Menschen campieren am Straßenrand oder leben in Rohbauten, die weder Innen- noch Außenwände haben,“ erzählt Bernd Ruf, Einsatzleiter und Begründer der Notfallpädagogik, „die hygienischen Bedingungen sind katastrophal, viele Notunterkünfte verfügen über keine sanitären Anlagen“ Für Kinder sind diese Zustände besonders belastend, vor allem nach einer beschwerlichen Flucht und der gewaltvollen Vertreibung durch IS-Milizen. Was diese Kinder alles durchleben mussten ist nur schwer vorstellbar und hinterlässt tiefe Spuren. Hier setzt das notfallpädagogische Team der Freunde der Erziehungskunst an: mit pädagogischen und kunsttherapeutischen Methoden werden die Kinder darin unterstützt, ihre traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten. Non-verbale Angebote wie Mal- und Kunsttherapie geben den Kindern die Möglichkeit, ihre Erlebnisse auszudrücken und zu verarbeiten. Bewegungsspiele und Erlebnispädagogik lösen schockartige Erstarrungen und können eine innere und äußere Balance wieder herstellen. Dazu hat das ehrenamtliche Team, bestehend aus ErlebnispädagogInnen, KunsttherapeutInnen und KleinkindpädagogInnen die Flüchtlinge über zwei Wochen in ihren Notunterkünften besucht. Vielen Kindern sind ihre schrecklichen Erlebnisse ins Gesicht geschrieben. „Wir haben Kinder getroffen, die unter Flashbacks leiden, die regelmäßig das Bewusstsein verlieren oder jeden sozialen Kontakt verweigern,“ erzählt Bernd Ruf. Diese Kinder werden von einer Ärztin und einer Rettungsassistentin, die das Team begleiten, medizinisch versorgt. Schritt für Schritt werden diese Kinder mit viel persönlicher Fürsorge an die notfallpädagogischen Angebote herangeführt. „Nach einer langsamen Annäherung gemeinsam mit einem Elternteil oder einem Pädagogen ist es umso schöner, solche Kinder klatschend und mit einem Lächeln im Gesicht im Kreis der anderen zu sehen. Das gibt auch uns Pädagogen Kraft,“ ergänzt Ruf.  Insgesamt konnten in verschiedenen Notunterkünften, in Schulen, Rohbauten und dem Flüchtlingslager Khanke ca. 1500 Kinder erreicht werden. Neben der direkten Arbeit mit den Kindern wurden auch Elternberatungen angeboten. Viele Eltern sind mit den traumabedingten Verhaltensänderungen ihrer Kinder - wie Rückzug, Aggression, Regression - überfordert. Ein tieferes Verständnis für den Ablauf und die Folgen einer Traumatisierung bedeutet sowohl für Eltern als auch für Kinder einen Hilfe und Erleichterung. Die Arbeit vor Ort wurde von lokalen Freiwilligen unterstützt, die in Psychotraumatologie und Notfallpädagogik geschult wurden. Viele dieser Freiwilligen, Großteils StudentInnen, mussten in den 1980er Jahren als Kinder selbst vor den Giftgasangriffen der irakischen Armee flüchten. Die Weiterführung der Arbeit durch lokale Helfer hängt von den weiteren Entwicklungen und lokalen Gegebenheiten ab. In Kooperation mit: Deutschland Hilft

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