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Freunde der Erziehungskunst

Johannes Prahl arbeitet in der Mitarbeiterentwicklung der GLS Bank und bereichert nun auch den Vorstand der Freunde der Erziehungskunst. In einem kurzen Interview stellt er sich selbst vor.

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vahs

Neue Good-Practice Beispiele zum Bereich «Wohnen» für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung sollen die bestehenden Beispiele auf der Aktionsplanseite der UN-BRK bereichern. Ziel ist es, Dienstleistungsangebote und damit verbundene Erfahrungen sichtbar und für Interessiere zugänglich zu machen.

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punkt und kreis

Lesen Sie PUNKT UND KREIS!
Die vierteljährlich erscheinende PUNKT UND KREIS ist die Zeitschrift für anthroposophische Heilpädagogik, individuelle Entwicklung und Sozialkunst.

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anthropie

Neu im Oktober 2020 erschienen ist die erste Ausgabe von „HALLO! Das mittelpunkt-Magazin für Selbstbestimmung leicht verständlich“. Es ist ein neues Projekt aus der mittelpunkt-Schreibwerkstatt von Anthropoi Selbsthilfe

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Freunde der Erziehungskunst

Die Freunde der Erziehungskunst haben sich mit verschiedenen Stiftungen und international arbeitenden Waldorf-Organisationen zusammengetan, um Waldorfschulen und Waldorfkindergärten zu unterstützen, die von den wirtschaftlichen Folgen des Lockdown in ihren Ländern betroffen sind.

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vahs

«Auf dieses Buch haben viele von uns seit Jahrzehnten gewartet –auf ein solches Buch». Mit diesen Worten beginnt Peter Selg das Vorwort zum Buch von Walter J. Dahlhaus. Nach der Lektüre kann ich dieser Aussage aus vollem Herzen zustimmen, auf dieses Buch hat die Praxis seit sehr langer Zeit ge-wartet und es ist ihm eine hohe Verbreitung zu wünschen.

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Anthroposophic Council for Inclusive Social Development

Als zweisprachige internationale Fachzeitschrift für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und verwandte Arbeitsfelder erscheint Perspectives unter der Herausgeberschaft des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development.

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Notfallpädagogischer Folge-Einsatz in Simbabwe

Das Trauma überwinden

 

Mitte März hatte der Zyklon heftige Regenfälle, massive Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst, wodurch unter anderem auch ein Jungeninternat im Osten des Landes fast vollständig zerstört wurde. Als der Schlamm damals Schulgebäude und Menschen unter sich begrub, verloren zwei Schüler und der Sicherheitsmann ihr Leben. Insgesamt 170 Schüler konnten sich selbst oder gegenseitig aus den Trümmern befreien. Anschließend waren sie mehrere Tage zu Fuß mit ihren Lehrern in den Bergen unterwegs, bis sie schließlich gerettet wurden. Mit 32 Überlebenden dieser Katastrophe arbeitet das notfallpädagogische Interventionsteam nun rund 80 Kilometer entfernt von Harare, der Hauptstadt Simbabwes. Hier sind die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren und ihre Lehrer untergebracht.

„Diese Jungen haben ein sehr schweres Trauma erlebt und brauchen dringend Hilfe, auch wenn es ihnen rein äußerlich betrachtet nun gut geht“, erläutert Moises Elosua López. Gemeinsam mit seinen Teamkolleg*innen aus Chile, Kenia, Simbabwe, Brasilien, Südafrika und Deutschland arbeitet er notfall- und traumapädagogisch mit den Schülern. Der Tag beginnt mit einem Anfangskreis und danach werden verschiedene Workshops angeboten. Beim Malen und Singen oder bei Bewegungsspielen und der Holzbearbeitung können die Jugendlichen das Erlebte verarbeiten und auf einer nonverbalen Ebene zum Ausdruck bringen. „Der geregelte Tagesablauf und die rhythmischen Spiele tun den Jungen gut und regen die Selbstheilungskräfte an“, bemerkt López. Nach dem Abschlusskreis folgt am Nachmittag die Arbeit mit den Lehrer*innen. Auch sie sind durch das Erlebte seelisch schwer getroffen und nehmen das Angebot der notfallpädagogischen Weiterbildung mit großem Interesse an. „Wir geben ihnen zunächst eine theoretische Einführung und erklären unter anderem, wie ein Trauma entsteht, welche Stadien es gibt und welche Auswirkungen es haben kann. Daneben zeigen wir ihnen Methoden und Übungen zur Traumabewältigung“, beschreibt López.

Die Aus- und Weiterbildung von Leherer*innen, Erzieher*innen oder Sozialtherapeut*innen gehört zum festen Bestandteil der notfallpädagogischen Arbeit. Dadurch kann eine nachhaltige, lang anhaltende Arbeit gewährleistet werden. Zwar wird der Verarbeitungsprozess des Erlebten bei allen Betroffenen sicherlich noch lange andauern, doch ein erster Schritt zur Heilung der seelischen Wunden wird durch den Hilfseinsatz der Notfallpädagog*innen möglich.

 

Spendenkonto

GLS Bank Bochum BLZ 430 609 67 Konto 800 800 700

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BIC GENODEM1GLS Stichwort "Notfallpädagogik"

 

Kontakt Presse:

Bonnie Berendes
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Notfallpädagogik
Tel.: 0721-354806 224

Fax: 0721-354806 180
E-Mail: b.berendes@freunde-waldorf.de
Webseite: www.freunde-waldorf.de

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Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. fördern weltweit Initiativen eines freien Bildungswesens. Seit 1971 setzen sie sich für die Waldorfpädagogik und für Freiheit im Bildungswesen ein. Seit 1993 organisiert und betreut das Büro in Karlsruhe internationale Freiwilligendienste in aller Welt und ermöglichte bislang über 20.000 Menschen einen sozialen Dienst in über 350 Projekten in mehr als 60 Ländern. Zurzeit nehmen jährlich fast 2.000 junge Menschen an den Programmen teil. Seit Sommer 2011 können Interessierte über den Verein auch einen 12-monatigen Freiwilligendienst in anthroposophischen Einrichtungen in Deutschland leisten.

Seit 2006 sind die Freunde der Erziehungskunst im Bereich „Notfallpädagogik“ tätig. In Folge von kriegerischen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen arbeiteten sie bislang mit psychotraumatisierten Kindern und Jugendlichen im Libanon (2006), China (2008 und 2013), Indonesien (2009), Haiti (2010), Kirgisistan (2010), Japan (2011), Bosnien und Herzegowina (2014), Griechenland (2015), Slowenien (2015), Ecuador (2016), Philippinen (2013-2016), Haiti (2016), Gaza (seit 2009), Nepal (seit 2015), Kenia (2012 – 2013 und seit 2017) Kurdistan-Irak (seit 2013) und Bangladesch (2018).

 

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