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Umsetzung Aktionsplan UN-Behindertenrechtskonvention - Der Aktionsplan fand in interessierten Kreisen eine hohe Beachtung und grosse Zustimmung. Inzwischen haben die drei Verbände die Projektorganisation für die Umsetzung des Aktionsplans bestimmt und die ersten Umsetzungsmassnahmen in Auftrag gegeben.

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„Viele Kinder haben Alpträume, sind introvertiert oder wiederum sehr aufgedreht und aktiv“, erzählt Moises Elosua López. Der Erlebnispädagoge aus Chile leitet derzeit den Einsatz eines 15-köpfigen internationalen Notfallpädagogik-Teams in Simbabwe. Zwar sind inzwischen über zwei Monate vergangen, seit der verheerende Zyklon Idai über Südostafrika hinweggezogen ist und hunderten Menschen das Leben gekostet hat, doch die seelischen Wunden, die diese Katastrophe den Betroffenen zugefügt hat, bleiben weiterhin bestehen.

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Flächenbrände haben weite Teile des Geländes der Camphill Farm Community Hermanus zerstört

Flächenbrände haben weite Teile des Geländes der Camphill Farm Community und Camphill School Hermanus in Südafrika zerstört.

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Geschäftsstelle vahs

Mit Markus Schefer, Professor für öffentliches Recht an der Universität Basel, ist am 12. Juni 2018 in New York erstmals ein Schweizer in den UNO-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewählt worden.

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Geschäftsstelle vahs

Der Bundesrat hat am Mittwoch, 9. Mai einen wegweisenden Bericht zur Behindertenpolitik verabschiedet. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben soll gestärkt und gezielt gefördert werden.

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Notfallpädagogischer Folge-Einsatz in Simbabwe

Das Trauma überwinden

 

Mitte März hatte der Zyklon heftige Regenfälle, massive Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst, wodurch unter anderem auch ein Jungeninternat im Osten des Landes fast vollständig zerstört wurde. Als der Schlamm damals Schulgebäude und Menschen unter sich begrub, verloren zwei Schüler und der Sicherheitsmann ihr Leben. Insgesamt 170 Schüler konnten sich selbst oder gegenseitig aus den Trümmern befreien. Anschließend waren sie mehrere Tage zu Fuß mit ihren Lehrern in den Bergen unterwegs, bis sie schließlich gerettet wurden. Mit 32 Überlebenden dieser Katastrophe arbeitet das notfallpädagogische Interventionsteam nun rund 80 Kilometer entfernt von Harare, der Hauptstadt Simbabwes. Hier sind die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren und ihre Lehrer untergebracht.

„Diese Jungen haben ein sehr schweres Trauma erlebt und brauchen dringend Hilfe, auch wenn es ihnen rein äußerlich betrachtet nun gut geht“, erläutert Moises Elosua López. Gemeinsam mit seinen Teamkolleg*innen aus Chile, Kenia, Simbabwe, Brasilien, Südafrika und Deutschland arbeitet er notfall- und traumapädagogisch mit den Schülern. Der Tag beginnt mit einem Anfangskreis und danach werden verschiedene Workshops angeboten. Beim Malen und Singen oder bei Bewegungsspielen und der Holzbearbeitung können die Jugendlichen das Erlebte verarbeiten und auf einer nonverbalen Ebene zum Ausdruck bringen. „Der geregelte Tagesablauf und die rhythmischen Spiele tun den Jungen gut und regen die Selbstheilungskräfte an“, bemerkt López. Nach dem Abschlusskreis folgt am Nachmittag die Arbeit mit den Lehrer*innen. Auch sie sind durch das Erlebte seelisch schwer getroffen und nehmen das Angebot der notfallpädagogischen Weiterbildung mit großem Interesse an. „Wir geben ihnen zunächst eine theoretische Einführung und erklären unter anderem, wie ein Trauma entsteht, welche Stadien es gibt und welche Auswirkungen es haben kann. Daneben zeigen wir ihnen Methoden und Übungen zur Traumabewältigung“, beschreibt López.

Die Aus- und Weiterbildung von Leherer*innen, Erzieher*innen oder Sozialtherapeut*innen gehört zum festen Bestandteil der notfallpädagogischen Arbeit. Dadurch kann eine nachhaltige, lang anhaltende Arbeit gewährleistet werden. Zwar wird der Verarbeitungsprozess des Erlebten bei allen Betroffenen sicherlich noch lange andauern, doch ein erster Schritt zur Heilung der seelischen Wunden wird durch den Hilfseinsatz der Notfallpädagog*innen möglich.

 

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Kontakt Presse:

Bonnie Berendes
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Notfallpädagogik
Tel.: 0721-354806 224

Fax: 0721-354806 180
E-Mail: b.berendes@freunde-waldorf.de
Webseite: www.freunde-waldorf.de

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Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. fördern weltweit Initiativen eines freien Bildungswesens. Seit 1971 setzen sie sich für die Waldorfpädagogik und für Freiheit im Bildungswesen ein. Seit 1993 organisiert und betreut das Büro in Karlsruhe internationale Freiwilligendienste in aller Welt und ermöglichte bislang über 20.000 Menschen einen sozialen Dienst in über 350 Projekten in mehr als 60 Ländern. Zurzeit nehmen jährlich fast 2.000 junge Menschen an den Programmen teil. Seit Sommer 2011 können Interessierte über den Verein auch einen 12-monatigen Freiwilligendienst in anthroposophischen Einrichtungen in Deutschland leisten.

Seit 2006 sind die Freunde der Erziehungskunst im Bereich „Notfallpädagogik“ tätig. In Folge von kriegerischen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen arbeiteten sie bislang mit psychotraumatisierten Kindern und Jugendlichen im Libanon (2006), China (2008 und 2013), Indonesien (2009), Haiti (2010), Kirgisistan (2010), Japan (2011), Bosnien und Herzegowina (2014), Griechenland (2015), Slowenien (2015), Ecuador (2016), Philippinen (2013-2016), Haiti (2016), Gaza (seit 2009), Nepal (seit 2015), Kenia (2012 – 2013 und seit 2017) Kurdistan-Irak (seit 2013) und Bangladesch (2018).

 

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