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Ausbildungsgang Sozialpädagogik 2018-2021

» Hier finden Sie die Termine des Aufnahmeverfahrens.

Die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter Sozialpädagogik / Bewerbungsverfahren.

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Die Zusatzausbildung für Praxisausbildnerinnen und Praxisausbildner wird von der HFHS mit Start Dezember 2017 wieder angeboten. Die Unterlagen finden Sie untenstehend:

Die Höhere Fachschule für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie (HFHS)

Über das Leitbild der HFHS

In der Schweiz gibt es gut fünfzig anthroposophisch orientierte Institutionen, die Menschen mit Unterstützungsbedarf schulen, fördern, begleiten und betreuen. Alle diese Angebote wie Schulen, Heime, Werkstätten und Grossfamilien sind bei der Wahrnehmung ihrer Aufgabe auf fachlich gute, qualifizierte Mitarbeitende angewiesen. 

Dies führte 1973 zur Begründung der Ausbildungsstätte in Dornach durch den „Verband für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in der Schweiz“ (vahs). Im vahs sind – neben fast dreihundert Einzelmitgliedern –  alle anthroposophisch orientierten Institutionen der Schweiz im Kuratorium zusammengeschlossen, seit November 2011 ist nach einer Statutenanpassung auch die HFHS ordentliches Mitglied des Verbandes.

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Warum gibt es die HFHS?

Jeder Mensch hat das Recht, sein leibliches, seelisches und geistiges Potential zu entwickeln und zum Ausdruck zu bringen. Wer dabei auf Unterstützung angewiesen ist, braucht Verständnis für seine individuelle Situation so wie angemessene und kompetente Begleitung. Die Studierenden werden durch die Ausbildung an der HFHS sowie durch die Schulung in der Praxis zu dieser Aufgabe befähigt.

Auf der Grundlage einer dialogischen Beziehungsgestaltung suchen sie zusammen mit den Menschen, die der Unterstützung bedürfen, nach Möglichkeiten der persönlichen Lebensgestaltung, deren Umsetzung unter dem Gesichtspunkt der Selbstermächtigung reflektiert wird.

Die HFHS bietet zusätzlich Weiterbildungsangebote und andere Dienstleistungen im fachlichen Kontext an.

Wovon geht die HFHS aus?

Die HFHS will dem Bedürfnis und Anspruch jeder Person nach Wertschätzung und Anerkennung gerecht werden. Sie geht dabei vom Menschen- und Weltverständnis der Anthroposophie aus, wie es Rudolf Steiner in seiner Geisteswissenschaft dargestellt hat. Zudem bezieht sie sich auf die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse der involvierten Fachgebiete, die Vorgaben des Rahmenlehrplans und auf Erfahrungen von Betroffenen.

Durch nationale und internationale Kontakte ist die HFHS auf fachlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene vernetzt; das ermöglicht ihr, wahrnehmend und mitgestaltend an der zukünftigen Entwicklung der Sozialpädagogik und der Erwachsenenbildung mitzuwirken.

Welchen Weg geht die HFHS mit ihrer Ausbildung?

In Zusammenarbeit mit den Praxisinstitutionen verbindet die HFHS Fachwissen mit der Reflexion von Berufserfahrung. So kommen Studierende zu neuen Handlungsmöglichkeiten, die sie begründen und verantworten können. Eine wichtige Orientierung erfolgt dabei an der Methodologie der anthroposophischen Sozialpädagogik, Heilpädagogik und Sozialtherapie. Künstlerisches Üben und Erleben entfaltet das kreative Potential der Studierenden und unterstützt schöpferisches Handeln. Aus dem Dreiklang von Theorie, Praxis und Kunst schaffen diese ihren je eigenen Lernprozess, der immer wieder evaluiert wird.

In ihrem Qualitätsverständnis geht die HFHS von der Eigenverantwortung und Entwicklungsbereitschaft aller Beteiligten aus. Regelmässig lässt sich die HFHS als Institution extern evaluieren und zertifizieren.

Auf welches Ziel arbeitet die HFHS hin?

Wer die HFHS absolviert hat, kann Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, unter Beachtung von Selbstbestimmung, Autonomie und Teilhabe mit Einbezug ihres sozialen Umfeldes qualifiziert betreuen, begleiten und fördern. Die HFHS führt ihre Studierenden zu einer Handlungssicherheit, die sie verantworten, reflektieren und überzeugend begründen können.

Das Ziel der HFHS ist die Sensibilisierung der Studierenden für drei Bereiche, in denen Professionalität erreicht werden soll:

sie erfüllen ihre Berufsaufgabe kompetent,

sie sind fähig zur interdisziplinären Zusammenarbeit, und

sie gehen mit aktuellen Zeitfragen verantwortungsvoll um.

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Kontakt

Höhere Fachschule für Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie HFHS

Ruchti-Weg 7,  CH-4143 Dornach

Tel.: 0041 61 701 81 00    Fax: 0041 61 701 81 11

Das Sekretariat ist in der Regel während der Schulzeit zwischen 8 und 11.30 Uhr besetzt.

Mail:  info(AT)hfhs.ch 

Homepage www.hfhs.ch