Veranstaltungen aus diesem Bereich

Veranstaltungen aus diesem Bereich

Alternative Bank Olten, Amthausquai 21, Olten

Umgang mit Nähe und Distanz im Begleitalltag

Unreflektiertes Sicherheitsdenken kann handlungsleitend für den Begleitalltag werden und dadurch einer entwicklungsförderlichen Beziehungsgestaltung im Weg stehen. Die Fachstelle Prävention des vahs will dem entgegentreten und mit den Teilnehmern die Themen Nähe, Distanz sowie Grenzverletzungen reflektieren.

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Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, Zürich

Ethik in der Vielfalt

Tagung 2018 des VBMB zur Medizinischen Versorgung und Behinderung - Tetralog zwischen betroffenen Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, deren Angehörigen, den Fachleuten und den Ärzten

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Sonnenhof Arlesheim

«So langsam wächst mir alles den Kopf...»

Stärken und Pflegen der eigenen Ressourcen - Fachtagung für Mitarbeitende in Pädagogik, Heilpädagogik und Sozialtherapie sowie für Angehörige von Menschen mit Behinderungen

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Steinhölzli Bildungswege, Hildegardstrasse 18, 3097 Liebefeld, Bern

Schizophrene Psychosen

Weiterbildungsreihe des vahs zu den psychiatrischen Krankheitsbildern für Mitarbeitende aus Institutionen für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung oder geistigen Behinderung

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Ausstellungen und Kurse

HFHS Dornach

Einführungskurs in die Anthroposophische Heilpädagogik

Weiterbildung für pädagogisch und heilpädagogisch ausgebildete Fachleute gedacht mit dem Ziel der Vertiefung und Erweiterung der Fachlichkeit durch anthroposophische Grundlagen.

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aki Züich |

Herausforderung Essen

Umgang mit dem Spannungsfeld zwischen seelischen Erkrankungen, Wertehaltungen und Selbstbestimmungsrechten

Im sozialpsychiatrischen, heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Berufsalltag stellen Fragen rund um den Umgang mit "Essen" eine grosse und zunehmende Herausforderung dar.

Auf der einen Seite sind wir konfrontiert mit Formen von "Essstörungen" wie der Anorexie oder Bulimie. Häufiger sind Fragen eines unkontrollierten bzw. übermässigen Nahrungskonsums. Grenzen zu Essen als Kompensationshandlung und zu einem möglichen Suchtverhalten müssen aufgesucht werden. Dann gibt es im Rahmen der Autismus-Spektrum-Störungen Formen eines sogenannten "dysfunktionalen " bzw. "selektiven" Essens: Zulassen? Intervenieren?

Auf der anderen Seite ist ein bewusster Umgang mit der Tatsache wichtig, dass wenige Bereiche im Institutionsalltag so stark durch unterschiedliche Werthaltungen, kulturelle und soziale Normen geprägt sind wie der Umgang mit Essen.

An der Tagung des vahs sollen Fragen zur Balance zwischen Selbstbestimmung und Autonomie gegenüber Fremdbestimmung und Regelungen bearbeitet werden. Hier wird die Rolle der "Assistenz" berührt - darf ich, muss ich assistieren? Wie verhalte ich mich im Spannungsfeld zwischen berechtigten Autonomiebedürfnissen und Sorgfaltspflicht? Wie gehe ich mit dem Dilemma zwischen eigener Werthaltung und dem Recht auf Selbstbestimmung um? Nicht zuletzt geht es auch um die Frage des sinnlichen Erlebens von Essen und des Essens als einem gemeinschaftsbildenden Aspekt.

Dozenten:

Walter Dahlhaus, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Heilpädagoge, Dozent

Anke-Marie Jacobs, Biografiearbeiterin, Heileurythmistin, Pädagogin

Weitere Informationen:

Programm und Anmeldung (PDF)

Kontakt:

Geschäftsstelle vahs
Beitenwil 61
Postfach
3113 Rubigen
www.vahs.ch

Matthias Spalinger
Tel. 031 838 11 29
info@vahs.ch

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