Veranstaltungen aus diesem Bereich

Veranstaltungen aus diesem Bereich

Alternative Bank Olten, Amthausquai 21, Olten

Umgang mit Nähe und Distanz im Begleitalltag

Unreflektiertes Sicherheitsdenken kann handlungsleitend für den Begleitalltag werden und dadurch einer entwicklungsförderlichen Beziehungsgestaltung im Weg stehen. Die Fachstelle Prävention des vahs will dem entgegentreten und mit den Teilnehmern die Themen Nähe, Distanz sowie Grenzverletzungen reflektieren.

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Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, Zürich

Ethik in der Vielfalt

Tagung 2018 des VBMB zur Medizinischen Versorgung und Behinderung - Tetralog zwischen betroffenen Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, deren Angehörigen, den Fachleuten und den Ärzten

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Sonnenhof Arlesheim

«So langsam wächst mir alles den Kopf...»

Stärken und Pflegen der eigenen Ressourcen - Fachtagung für Mitarbeitende in Pädagogik, Heilpädagogik und Sozialtherapie sowie für Angehörige von Menschen mit Behinderungen

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Steinhölzli Bildungswege, Hildegardstrasse 18, 3097 Liebefeld, Bern

Schizophrene Psychosen

Weiterbildungsreihe des vahs zu den psychiatrischen Krankheitsbildern für Mitarbeitende aus Institutionen für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung oder geistigen Behinderung

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Ausstellungen und Kurse

HFHS Dornach

Einführungskurs in die Anthroposophische Heilpädagogik

Weiterbildung für pädagogisch und heilpädagogisch ausgebildete Fachleute gedacht mit dem Ziel der Vertiefung und Erweiterung der Fachlichkeit durch anthroposophische Grundlagen.

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Volkshaus Zürich |

vahs Weiterbildung für Präventions- und Meldestellen

Prävention von Gewalt und sexueller Ausbeutung

„Erwachsene Menschen, die entsprechend ihrem emotionalen Entwicklungsstand ihre Affekte nicht alleine regulieren können, zeigen z.T. massiv herausfordernde Verhaltensweisen oder ausgeprägtes Rückzugsverhalten. Um die Betroffenen in solchen Krisen feinfühlig begleiten und unterstützen zu können, sollten Bezugspersonen und Behandler die bestehenden emotionalen Grundbedürfnisse kennen, um die Betroffenen in der Regulation ihrer Affekte unterstützen zu können.“ (Sappok & Zepperitz, 2016, S. 15)

Aggressives Verhalten von begleiteten Menschen führt oft zu einer Spirale von Gewalt und Gegengewalt. Aus der Forschung ist bekannt, dass herausforderndes Verhalten in hohem Masse vom emotionalen Entwicklungsstand abhängt. Der Aspekt der emotionalen Entwicklung ermöglicht einen neuen, erweiterten Blick auf Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und gibt uns Anhalt, wie die Beziehung zu ihm gestaltet werden sollte. Verhaltensauffälligkeiten können vor diesem Hintergrund besser verstanden, die eigene Haltung hinterfragt und zielgerichtete pädagogisch-therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden.

Wir freuen uns, mit dieser Weiterbildung durch eine der federführenden Praktikerinnen und Forscherinnen eine Einführung zur Bedeutung des emotionalen Entwicklungsstandes und Implikationen für die Praxis sowie für die Präventionsarbeit zu erhalten.

Dozentin

  • Sabine Zepperitz, Diplom Pädagogin, Systemische Therapeutin/ Familientherapeutin (DGSF), Psychotraumatologie in Beratung und Pädagogik (DeGPT)
  • Behandlungszentrum für Menschen mit geistiger Behinderung am Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) in Berlin

Literatur

Sappok, Tanja, Zepperitz, Sabine: Das Alter der Gefühle. Über die Bedeutung der emotionalen Entwicklung bei geistiger Behinderung. Bern 2016

Weitere Informationen

(werden in Kürze auf der Website des vahs veröffentlicht)

Kontakt:

Geschäftsstelle vahs
Beitenwil
Postfach 55
3113 Rubigen

Tel +41 (0) 31 838 11 29
info@vahs.ch
www.vahs.ch

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