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Welches ist das innovativste und zugleich lesbarste Buch aus dem Bereich der Geisteswissenschaften?

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Goetheanum

Kunst in ihren bildsamen, Wirklichkeiten erschließenden Qualitäten zu realisieren und zu vermitteln, ist eine Aufgabe der Sektion für Bildende Künste am Goetheanum. Um dem weiten fachlichen Feld gerecht zu werden, hat die neue Leiterin der Sektion für Bildende Künste, Christiane Haid, ein Kollegium mit Künstlerinnen und Künstlern berufen

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Goetheanum

Die Goetheanum-Bühne zeigt 2020 viermal Goethes ‹Faust 1 & 2› in der Neuinszenierung von Andrea Pfaehler und Eduardo Torres

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anthroposphie.ch

Kindern und Jugendlichen zuhören - Welchen Beitrag, und sei er auch noch so klein, leistest Du? Wie willst du – ganz konkret – in Zukunft leben?

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Goetheanum

Eduardo Torres führt Regie für die Eurythmie in der neuen ‹Faust›-Inszenierung. Wie kommt man von Buenos Aires ans Goetheanum? Das beantwortet der Eurythmist und erzählt von seinen künstlerischen Begegnungen.

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Goetheanum

Claudy Jongstra ist während der Ausstellung ihrer monumentalen Installation ‹Woven Skin› (2018) aus gefilzter Wolle von 5. bis 8. Februar am Goetheanum. Außerdem ist ihr Triptychon ‹Landscape in Pointillism› (2019) bis Ende Mai 2020 im Foyer des Goetheanum zu sehen.

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Goetheanum

Die Neuinszenierung von Goethes ‹Faust 1 und 2› am Goetheanum ist ein Allgenerationenprojekt: Das Alter der Darstellerinnen und Darstellern liegt zwischen 17 und 75 Jahren. Seit Dezember arbeiten bis zur Premiere am 20./21. Juni 2020 rund 80 Mitwirkende an der Aufführung des Monumentalwerks.

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Beiträge zum Verständnis der Bilder in der Apokalypse des Johannes

«Hier kann Wirklichkeit werden»

Goetheanum
Motiv zur Apokalypse von Christiane Haid

 

Die Apokalypse des Johannes ist sprichwörtlich ein Buch mit sieben Siegeln. Ihre dynamische Bildsprache braucht eine besondere Form des Lesens: das Lesen in Bildern. Eine erste Näherung kann die Hinwendung zu Bildmotiven wie Sonne, Mond und Sternen oder zu Figuren wie Mutter, Kind, Lamm und Drache sein. In einem nächsten Schritt untersucht man vielleicht die Konstellation der Akteure und Objekte und kann dabei eine innere Seelendynamik wie Bedrohung oder Rettung wahrnehmen. Schließlich «lohnt es sich, sich die Darstellung plastisch vor das innere Auge zu stellen» und zu den Bildern «ein solches Verhältnis zu entwickeln, dass sie innerlich zu sprechen beginnen». Mit diesen Worten verweist Christiane Haid, Mit-Herausgeberin des Buches ‹Apokalypse im Ich› und Leiterin der Sektion für Schöne Wissenschaften am Goetheanum, auf eine tiefere Dimension dieser Bilder: die Möglichkeit, Prozesse zur Ausbildung von neuen inneren Fähigkeiten anzuregen.

Trotz ihres prophetischen Charakters legen die Bilder den Betrachter nicht fest. Vielmehr kann erst Wirklichkeit werden, «was ich sehen und wofür ich als Entwicklungspotenzial Bewusstsein entwickeln kann», sagt Wolf-Ulrich Klünker, Professor für Philosophie und Erkenntnisgrundlagen der Anthroposophie an der Alanus-Hochschule in Alfter. Diese Wirklichkeit kann eine «Entformung und Entfesselung» erfahren, wenn die menschlichen Ich-Kräfte nicht ergriffen werden.

In der Apokalypse gibt es damit verschiedene Erzählebenen: vom Werdeprozess des Ich, vom Potenzial der Ich-Kräfte und ihrer destruktiven Seite sowie vom Wesen Jesu Christi in seiner Bedeutung für das menschliche Ich. Dabei bilden die Forschungen Rudolf Steiners zur Apokalypse, an der er ein Leben lang arbeitete, ein zentrales Fundament für die Erkenntnissuche der Autorinnen und Autoren.
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Buch Christiane Haid, Jaap Sijmons (Herausgeber): Apokalypse im Ich. Anthroposophische Perspektiven auf die Apokalypse des Johannes, 192 Seiten, Verlag am Goetheanum, Dornach 2019

Ansprechpartner Thomas Didden, didden@goetheanum-verlag.ch

Das Goetheanum ist Sitz der weltweit arbeitenden Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Anthroposophischen Gesellschaft. Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft mit ihren elf Sektionen ist in Forschung, Entwicklung, Lehre und der praktischen Umsetzung ihrer Ergebnisse wirksam und wird in ihrer Arbeit durch die Anthroposophische Gesellschaft gefördert.

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