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Kindern und Jugendlichen zuhören - Welchen Beitrag, und sei er auch noch so klein, leistest Du? Wie willst du – ganz konkret – in Zukunft leben?

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Goetheanum

Eduardo Torres führt Regie für die Eurythmie in der neuen ‹Faust›-Inszenierung. Wie kommt man von Buenos Aires ans Goetheanum? Das beantwortet der Eurythmist und erzählt von seinen künstlerischen Begegnungen.

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Claudy Jongstra ist während der Ausstellung ihrer monumentalen Installation ‹Woven Skin› (2018) aus gefilzter Wolle von 5. bis 8. Februar am Goetheanum. Außerdem ist ihr Triptychon ‹Landscape in Pointillism› (2019) bis Ende Mai 2020 im Foyer des Goetheanum zu sehen.

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Die Neuinszenierung von Goethes ‹Faust 1 und 2› am Goetheanum ist ein Allgenerationenprojekt: Das Alter der Darstellerinnen und Darstellern liegt zwischen 17 und 75 Jahren. Seit Dezember arbeiten bis zur Premiere am 20./21. Juni 2020 rund 80 Mitwirkende an der Aufführung des Monumentalwerks.

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Goetheanum

Die Apokalypse des Johannes ist in einer Bildsprache verfasst. Ihre Bedeutungsschichten erschließen die Autorinnen und Autoren des Buches ‹Apokalypse im Ich›. Sie vollziehen dabei auch Rudolf Steiners Weg in der Auslegung dieser Bilder nach.

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Am 28. Dezember 2019 zeigt das Goetheanum-Eurythmie-Ensemble sein neues Programm ‹Leuchtfäden›. Es handelt vom Unterwegssein und von Zwischenräumen. Anlässlich des 250-jährigen Geburtstags Ludwig van Beethoven erklingen zwei Sätze aus seinem Streichquartett Opus 132.

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Goetheanum

Das Kunstmuseum Basel hat das Goetheanum eingeladen, zwei Abende zum Thema ‹Raunächte› als ‹Dialoge zur Weihnachtszeit› künstlerisch zu gestalten: Am 4. und 18. Dezember begegnen sich Bildende Kunst und Literatur.

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Bejahung des Lebens.

Premiere ‹Leuchtfäden› des Goetheanum-Eurythmie-Ensembles

Goetheanum
Goetheanum-Eurythmie-Ensembles: Programm ‹Leuchtfäden› (Foto: Katrin Oesteroth)

 

Zum heutigen Lebensgefühl gehört, unterwegs zu sein, ohne zu wissen, wohin der Weg geht. Für diesen Weg gibt es weder Landkarte noch Navigation. Die Richtung bildet sich im Zwischenraum zum jeweiligen Gegenüber – und damit immer wieder neu. Diese Grundstimmung findet ihren musikalischen Ausdruck in Ludwig van Beethovens Streichquartett Opus 132 mit dem langsamen Satz ‹Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit in der lydischen Tonart›. Die Musik nimmt sich Zeit, kommt mit wenigen Elementen aus, wechselt kaum die Tonarten – man könnte meinen, ein Gefühl von dem zu bekommen, was Ewigkeit sein könnte.

Das Streichquartett ist gleichsam der Malgrund für Auszüge aus dem Roman ‹Das Wasser unserer Träume›. Hier beschreibt Marica Bodrožic auf subtile und zugleich plastische Weise, wie ein Mensch im Koma zwischen der Wahrnehmung reiner Lebensfunktion und Bewusstseinsbewegungen lebt und durch die Liebe der Menschen seines Umfelds – durch ihre Leuchtfäden – wieder an sein Leben vor dem Koma anzuschließen vermag.

Dramatisch bis ins äußere Geschehen erzählt Octavio Paz in Szenerien aus ‹El cántaro roto› (‹Zerbrochener Krug›) das Leben auf Erden. Ausgehend vom Erleben eines Paradieses, wird der Lebensraum enger und einsamer – Gewalt bricht sich Bahn, bis der Mensch erkennt: Ein anderes Leben ist möglich. Das apokalyptische Geschehen wird weitergeführt mit den Worten von Thomas Stearns Eliot aus ‹The Wasteland› und findet in zwei Stücken aus ‹Je sens un deuxième coeur› von Kaija Saariaho ein musikalisches Echo. Der fünfte Satz des Beethoven-Quartetts führt zurück ins Alltagsbewusstsein: Das Leben, so sehr es durch Schrecken und Lähmung gegangen ist, findet zur Freude darüber, genesen zu sein und fortgesetzt werden zu können. Der Satz ist eine reine Bejahung des Lebens.

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Programm Leuchtfäden, Goetheanum-Eurythmie-Ensemble
Premiere 28. Dezember 2019, 20 Uhr, Goetheanum Weitere Aufführungen 6. Februar, 3. und 11. April 2020, 20 Uhr Web www.goetheanum-buehne.ch

Ansprechpartnerin Katrin Oesteroth, Tel. +41 61 706 42 50, buehne@goetheanum.ch

Das Goetheanum ist Sitz der weltweit arbeitenden Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Anthroposophischen Gesellschaft. Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft mit ihren elf Sektionen ist in Forschung, Entwicklung, Lehre und der praktischen Umsetzung ihrer Ergebnisse wirksam und wird in ihrer Arbeit durch die Anthroposophische Gesellschaft gefördert.

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