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Goetheanum

Drei Aufführungszyklen der neuen ‹Faust›-Inszenierung spielten im Juli 2020 im Goetheanum. Bevor das Ensemble im Oktober 2020 wieder auf die Bühne tritt, sind einige Nuancen der gelungenen Neuinszenierung hervorzuheben. (Madeleine Ronner)

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Goetheanum

Handlicher und in weiteren Sprachen hat der Verlag am Goetheanum den Goetheanum-Führer von Hans Hasler neu herausgegeben. Das Taschenbuch macht mit Gebäude, Funktion, Geschichte und der Umgebung des unter Denkmalschutz stehenden Monumentalbaus vertraut.

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Goetheanum

Der Schweizer Musiker und Komponist Josef Gunzinger (1920–1989) wirkte nach seinem Studium in Bern und Basel vor allem am Goetheanum und zuletzt auf Hawaii. Angelika Feind-Laurents stellt sein Leben überwiegend anhand von Erinnerungen von 18 Zeitgenossen und weiteren Dokumenten dar.

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AGiD

Am Wochenende 10.– 12. Juli feierte die neue Faustinszenierung in Dornach Premiere. Faust 1 und 2 wurden in gekürzter Fassung (9 Stunden) auf die Bühne gebracht. Diesmal in einem neu zusammengestellten Ensemble und mit ganz neuen Akzenten. Der Vorstand der AGiD hatte die Gelegenheit, mit dabei zu sein. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein erstaunliches und gelungenes Bühnenereignis!

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Welches ist das innovativste und zugleich lesbarste Buch aus dem Bereich der Geisteswissenschaften?

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Goetheanum

Kunst in ihren bildsamen, Wirklichkeiten erschließenden Qualitäten zu realisieren und zu vermitteln, ist eine Aufgabe der Sektion für Bildende Künste am Goetheanum. Um dem weiten fachlichen Feld gerecht zu werden, hat die neue Leiterin der Sektion für Bildende Künste, Christiane Haid, ein Kollegium mit Künstlerinnen und Künstlern berufen

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Goetheanum

Die Goetheanum-Bühne zeigt 2020 viermal Goethes ‹Faust 1 & 2› in der Neuinszenierung von Andrea Pfaehler und Eduardo Torres

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Das Beste aus Molières Komödien am Goetheanum.

«Warum denn schon wieder ein Klassiker?»

Die Junge Bühne aus Arlesheim, Schweiz, zeigt Szenen aus vier Stücken von Molière, eingebettet in einen Handlungsrahmen, der mit der Lebenswelt des 17. Jahrhunderts vertraut macht. Die neun Aufführungen von ‹Palais Royal› finden im Goetheanum statt; Premiere ist am 25. August.

1658 trifft die Schauspieltruppe von Jean-Baptiste Poquelin, genannt Molière, in Paris ein. Der jüngere Bruder des Königs hat sie eingeladen. Plötzlich erscheint unerwartet der 20 Jahre junge König mit einigen Höflingen und wünscht sofort eine Kostprobe. Alles geht drunter und drüber, ein Fiasko droht, bis sich der lachende König als Direktor der ansässigen Theatertruppe entpuppt. Nach einer gemeinsamen Feier beginnt die Arbeit: Das Beste aus dem Repertoire der Companie soll der wirkliche Ludwig XIV. am nächsten Tag zu sehen bekommen. Aus dem Leben hinter den Kulissen entstehen die unvergesslichen Theaterstücke Molières.

Die Quellen zu Molières Leben sind rar und widersprüchlich. Das Geschehen am Hof seines Mäzens Ludwig XIV. war voller Ungeheuerlichkeiten; Molières Mut zur Wahrheit war bewundernswert, der Spott über seine Zeitgenossen unerbittlich. Andrea Pfaehler hat wissenschaftliche und künstlerische Vorlagen recherchiert und ihnen Tempo, Witz und Tiefsinn gegeben – ganz im Stil einer Komödie Molières.

Die jugendlichen Darsteller zwischen 15 und 20 Jahren sowie junge Musiker probten und trainierten neun Monate lang, bis ‹Palais Royal› aufführungsreif war. Mit dabei: der Bühnenbildner Kurt Walter, die Barocktanzexpertin Barbara Leiterer und der Fachmann für Commedia dell’Arte Alberto Fortuzzi.

«Warum denn schon wieder ein Klassiker?», fragte neulich jemand. «Man muss die Jugendlichen doch in ihrer Welt und bei ihren Fragen und Themen abholen!» Antwort von Andrea Pfaehler, Leiterin der Jungen Bühne: «Andere Länder, andere Sitten – andere Zeiten, andere Sprache; und doch ist vieles auch wieder so ähnlich. Die Jugendlichen haben einfach Spass an den großen Dichtern und Denkern.»
(1983 Zeichen/EP)

‹Palais Royal›. Komödien des Monsieur Molière (Regie und Bühnenfassung: Andrea Pfaehler): 25., 26. August, 1., 2., 8., und 9. September, 20 Uhr; 27. August, 3. und 10. September, 16 Uhr; www.junge-buehne.ch

Ihre Ansprechpartnerin:
Eleni Prelorentzos, info@junge-buehne.ch

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