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Humanus Haus

Das Kulturfestival

Kunst öffnet Herzen. Menschen aus dem Humanushaus und andere KünstlerInnen zeigen ihre Werke. Sehen. Hören. Staunen – einen Kultursommer lang.

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Stiftung Trigon

Eröffnung KunstSchauDepot

Nur fünf Minuten Fussweg vom Goetheanum entfernt sind Ausstellungs- und Lagerräume für die Kunstsammlung der Stiftung TRIGON entstanden. Diese
vereinigt Werke des anthroposophischen Kunstimpulses von den Anfängen bis heute und will sie einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen.

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Steiner Schule

Theaterprojekt wird ausgezeichnet

Eine achte Klasse der Rudolf Steiner Schule Winterthur wird mit dem 5'000 Franken dotierten Dr. Kurt-Bigler-Preis belohnt. Diesen erhalten die Schülerinnen und Schüler für ihr Theaterstück «Flucht in die Freiheit», das sich mit dem Holocaust befasst.

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Uni Witten Herdecke

Zusammen denken, was zusammen gehört

Film zum Studiengang Philosophie, Kulturreflexion und kulturelle Praxis (B.A.) an der Universität Witten/Herdecke

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Goetheanum

Klänge der Hoffnung. Ostern am Goetheanum

Sir Mark Elder dirigiert Sinfonieorchester Basel für Richard Wagners ‹Parsifal› (dritter Aufzug) (konzertante Aufführung)

 

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Spiegelung der altägyptischen Kultur in der Gegenwart.

Ob in Amerika, Europa oder Asien – Ägypten ist Thema von Vereinen und neu-ägyptischen Religionen, in Internet-Foren und Publikationen. Die Gründe dafür sehen der Orientalist Bruno Sandkühler und die Kulturwissenschaftlerin Christiane Haid in einem tiefliegenden persönlichen Bezug zur altägyptischen Kultur.

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Licht und Wärme

Verschiedene Erfahrungs- und Forschungsberichte zum Thema Licht und Wärme,
u.a LED und die Wirkungen auf die Lebenskräfte; Wärmebegriff im Werk von Joseph Beuys; Wärmeprozess bei der Herstellung von Beton, sowie ein Beitrag zum Werk von Charles Correa.

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Neubesetzung beim ‹Faust› am Goetheanum: Anne-Kathrin Korf

Ab 17. Juli wird die Neuinszenierung von Goethes ‹Faust 1 und 2› (ungekürzt) am Goethe­anum wieder aufgenommen und drei Mal aufgeführt. Anne-Kathrin Korf spielt neu das Gretchen, eine Rolle, mit der sie sich seit 14 Jahren auf recht unterschiedliche Weise beschäftigt hat.

Anne-Kathrin Korf hat ein klares Bild von Gretchen, ein facettenreiches. Kein Wunder: Sie ‹kennt› Gretchen seit 14 Jahren. Aus der ‹Faust›-Epoche und der Jahresarbeit an der Waldorfschule, wo sie ‹Klassik und Moderne der Schauspielkunst› anhand der Rollen Gretchen und Gudrun Ensslin aus ‹Wenn du geredet hättest, Desdemona› von Christine Brückner untersuchte. Gretchen war eine ihrer Vorsprechrollen an Schauspielschulen und wurde von ihr im Rahmen ihres Eurythmiestudiums eurythmisch umgesetzt (Kerkerszene).

Ein Erlebnis von Anne-Kathrin Korf aus der aktuellen Probenarbeit: «Man vollzieht als Darsteller den Entwicklungsprozess Gretchens mit – sie wird vom Mädchen zur Frau, mit den damit verbundenen neuen Gefühlen von Sehnsucht bis zu körperlicher Hingabe.» Gretchen sei die «kleine Heldin des ersten Teils». Sie erweist sich als gleichwertige Partnerin von Faust mit eigenem Standpunkt, den sie ihm gegenüber auch vertrete. «Sie bleibt sich treu und rettet die Freiheit ihrer Seele.» Erscheint Faust im ersten Teil überlegen, führt sie ihn am Ende des zweiten Teils. Sie erkennt früh das wahre Wesen Mephistos – durch ihn steigen in ihr Seelenregungen auf, die sie vorher nicht kannte: Abneigung, Ängste, Wut. Mephisto lässt sie schaudern.

An der Rolle des Gretchens erlebt Anne-Kathrin Korf eine besondere Kraft, ein besonderes Schicksal, letztlich Bewunderung: «Gretchen nimmt – ohne aufzubegehren – ihr Schicksal an. Sie lässt sich nicht verbiegen, bleibt sich selbst treu und wahrhaftig.»

 

Goethes ‹Faust 1 und 2› (ungekürzt): Aufführungen und Tagungen 17. bis 19. Juli, 20. bis 24. Juli, 27. bis 30. Juli, Goetheanum-Bühne, www.faust2017.ch

Ihre Ansprechpartnerin:
Claudia Dunkel, Tel. +41 61 706 42 50, buehne@goetheanum.ch

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