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Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass der Künstler Joseph Beuys sich immer wieder auf die geisteswissenschaftlichen Forschungen von Rudolf Steiner bezieht. Überraschend dabei ist, dass durch seine Zeichnungen, plastischen Arbeiten, Installationen sowie Vorträge sich wichtige Aspekte erschliessen, die Rudolf Steiners Überlegungen bisweilen ganz neu erleben und damit höchst aktuell werden lassen.

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Andreas Sommer

Im Moment kommt es mir vor, als hätte «etwas in der Welt» seinen gestrengen Blick abgewandt und erlaube dadurch, dass auf erlösende und befreiende Art wieder Bewegung und Lebensfluss in einer erstarrteUmgebung aufkommen können.

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Goetheanum

Suchen Sie ein kleines Geschenk? ... für grosse und kleine Kinder? ... oder für Erwachsene, die Schönes und Dekoratives lieben?

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SCHWEBENDE FÜLLE - Die diesjährige 32. WINTERWERKSTATT ALFTER hat ihr Motto Pandemie-bedingt auf eine neue Umlaufbahn gebracht.
Erstmals gibt es unsere Angebote frisch aus dem Orbit im ONLINE-Format: Kunst als Transfähre nicht nur zwischen Menschen und Ausdrucksformen, sondern nun auch in Jetztzeit zwischen Häusern, Städten, Dörfern ... Ländern?

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Goetheanum

Kunst und Wissenschaft leben von Wahrnehmung, Reflexion und Austausch. Die neu gegriffene Zeitschrift ‹Stil› verbindet Geisteswissenschaftlerinnen und Künstler mit verschiedenen Ansätzen in einer Zeit, in der komplexe Aufgaben im Zusammenwirken anzugehen sind.

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Die neue Geschichte aus dem Reich von Helva – ergänzt mit einem Infotext zu Licht und Nacht und zum Sternenpark Gantrisch – lädt in verspielt-märchenhaften Bildern dazu ein, die nächtliche Dunkelheit und ihr verborgenes Leben mit anderen Augen zu betrachten.

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Der Film ist ins Bild gebrachte Biografiearbeit. Mit berückenden Bildern und der unverkennbaren Musik von Fred Frith ist «I'll be your mirror» ein eindringliches Werk, das auf persönliche Weise Tabus und gesellschaftliche Vorurteile hinterfragt.

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Sichtbare Architektur und unterirdische Wasserbecken

Eine Führung durch den Bau, seine Umgebung und seine Geschichte

Goetheanum

 

Mancher sieht in der Ferne das große Gebäude und fragt sich: Was ist das eigentlich: ein Museum, eine Kirche? So ähnlich ging es auch dem Jugendlichen Hans Hasler Ende der 1950er-Jahre. Bei einer Wanderung erblickte er – durch einen Feldstecher – in der Hügelkette gegenüber das Goetheanum. Später wurde der Heilpädagoge Sekretär der Medizinischen Sektion am Goetheanum für den Bereich Heilpädagogik und Sozialtherapie und kehrte nach einem ‹Zwischenspiel› in einem Camphill-Heim in Finnland als Leiter der Bau-Administration des Goetheanum-Baus zurück. Von dieser Aufgabe her kennt er fast jeden seiner Winkel.

Hans Hasler erschließt das Gebäude in seinen Grundstrukturen und stellt sichtbare Besonderheiten wie organische Formen und ‹Reliefs› aus farbigem Glas als Fenster ebenso vor wie ‹verborgene› Elemente der Haustechnik. Dazu gehören zwei unterirdische Wasserbecken, die als Löschwassertank, für die Toilettenspülung und für die Kühlung der Luft im Großen Saal dienen.

Zusätzlich zur Architektur beschreibt Hans Hasler das Leben in diesem Gebäude mit zwei großen Bühnen. Hier ist der Sitz der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft mit elf Fachsektionen. Sie verbinden Menschen aus Berufen in Kunst, Landwirtschaft, Medizin, Pädagogik und anderen Gebieten und tragen dazu bei, die Beziehung zwischen dem Kosmos, den Menschen und dem Leben auf der Erde zu pflegen.

Aus Finnland, wo der Schweizer inzwischen lebt, blickt er auf das Goetheanum weniger als Gebäude. Er verfolge nun mehr «die Entwicklungen am Goetheanum». Hat er die Übersetzungen der Neuausgabe auf Deutsch, Französisch, Russisch, Chinesisch und Japanisch beziehungsweise der ersten Ausgabe auf Englisch, Finnisch, Italienisch und Spanisch auch gelesen? Hans Hasler schmunzelt. Nicht alle – immerhin beherrscht er viele der genannten Sprachen …

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Buch Hans Hasler: Das Goetheanum. Eine Führung durch den Bau, seine Umgebung und seine Geschichte, 176 Seiten, Verlag am Goetheanum, 12 Euro / 15 Franken

Web www.goetheanum-verlag.ch

Ansprechpartner Thomas Didden, didden@goetheanum-verlag.ch

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