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Goetheanum Dornach |

Die Apokalypse des Johannes

Studientagung der Sektion für Schöne Wissenschaften

Die Apokalypse des Johannes - Studientagung

mit Christiane Haid, Wolf-Ulrich Klünker, Mechtild Oltmann, Virginia Sease, Peter Selg und Jaap Sijmons Vorträge, Podiumsgespräche, künstlerische Aufführungen, Musik

Viermal hat sich Rudolf Steiner eingehend zur Apokalypse geäussert. Zuerst in Das Christentum als Mystische Tatsache 1902, wo er der Apokalypse ein langes Kapitel widmet. Dann kürzer im Rahmen des Münchner Kongresses 1907. Hier wurden die sieben apokalyptischen Siegel anhand seiner Skizzen malerisch dargestellt. Dann folgte 1908 ein grosser Vortragszyklus über die Apokalypse in Nürnberg und zuletzt noch mal 1924 ein Zyklus für die Priester der Christengemeinschaft in Dornach.

Die Apokalypse gilt ja als eines der schwierigsten Bücher der Bibel und sehr der Auslegung bedürftig, welche sie dann in der Geschichte in vielfältiger Weise erfahren hat. Durch Rudolf Steiners Erläuterungen wurden die Tiefen dieses Mysterienbuchs aufschlossen. Er weist darauf hin, dass die alten Mysterien im Christentum offenbar geworden sind und den damaligen Schlüssel zur Deutung der Bilder boten. An diese Stelle tritt heute die Geisteswissenschaft und ermöglicht eine neue Dimension des Verständnisses und der Deutung.

Da die Apokalypse in die weite Zukunft hinein schaut, ist ihre Betrachtung zugleich die Auseinandersetzung mit der Gegenwart und Zukunft der Menschheit. Dabei werden die tieferen Schichten des geschichtlichen Werdens erläutert, die bei Rudolf Steiner sonst nirgends in dieser Weise zur Sprache kamen. In dieser Tagung wird auf den Schreiber der Apokalypse und seine Schau in ferne Zukunft geblickt, sowie Grundlegendes zur Deutung der apokalyptischen Bilder dargestellt. Rudolf Steiner betrachtete die Apokalypse als ein Mysterienbuch für das Ich, für die Tat und impulsierend für die Zukunft.

So wollen wir die Apokalypse uns nicht nur als ein Geschichtliches vor Augen führen, sondern uns ihr als einem in uns Fortwirkenden im Rahmen dieser Tagung zuwenden.

Anmeldung zur Tagung erbeten bis 27. Oktober 2017.

Weitere Informationen:

Tagungsflyer mit Anmeldeformular (PDF)

Kontakt:

Sektion für Schöne Wissenschaften
Goetheanum
Postfach
CH-4143 Dornach

Tel. +41 (0)61 706 43 82
Fax +41 (0)61 706 44 28
ssw@goetheanum.ch
www.goetheanum.org

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