Veranstaltungen aus diesem Bereich

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St. Marien Pfarrgemeindehaus, Leonhardsstrasse 47, 4051 Basel

Wille und Schicksal

Künstlerischer Abschluss mit Sprachgestaltung. Rezitation: Verena Krause

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Christengemeinschaft Basel, Lange Gasse 11

Wille und Schicksal

Künstlerischer Abschluss mit Sprachgestaltung. Rezitation: Verena Krause

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a t k a | Studiengang amwort, Ruchti-Weg 5, 4143 Dornach

Wille und Schicksal

Künstlerischer Abschluss mit Sprachgestaltung. Rezitation: Verena Krause

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Ausstellungen und Kurse

Humanushaus Beitenwil, 3113 Rubigen

Art und Leise

Bei dem Kulturfestival zeigen Menschen aus dem Humanushaus und andere KünstlerInnen ihre Werke. Sehen, Hören, Staunen – einen Kultursommer lang.

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Alanus Forum, Alfter

Rechne mit dem Wunderbaren…!

Bei der 29. Sommerakademie Alter öffnen die Ateliers und Studios des Johannishofs vier Wochen lang die Türen für Kreative, Kunstschaffende und Suchende aller Fachrichtungen und Generationen. Ob Musik, Malerei, Bildhauerei, Schauspiel, Literatur, Eurythmie oder Tanz – die Kurse bieten Unterstützung und Anregung für individuelle künstlerische Projekte.

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Kopenhagen

Berufsbegleitende Eurythmie-Ausbildung

Das Institut für Inspirierte Bewegung in Kopenhagen bietet eine berufsbegleitende zeitgenössische EurythmieAusbildung, mit Vertiefungsseminaren und Workshops an. Das Studienangebot richtet sich an Einsteiger wie Fortgeschrittene welche sich intensiv der Eurythmie widmen und sich in ihr professionalisieren möchten.

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a t k a | Studiengang amwort, Ruchti-Weg 5, 4143 Dornach

Intensivwoche Kunst

Sprechchor und Rhetorik

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a t k a | Studiengang amwort, Ruchti-Weg 5, 4143 Dornach

Rhetorik-Kurs

Wie lerne ich frei und lebendig reden?

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Goetheanum, Dornach |

Vom Sinn der Sinne

Rudolf Steiners Werk „Anthroposophie, ein Fragment“

studientagung vom sinn der sinne

Studientagung der Sektion für Schöne Wissenschaften

Mit Torsten Arncken, Martin Basfeld, Christiane Haid, Detlef Hardorp, Ingrid Reistad, Jaap Sijmons, Seija Zimmermann und Paul Zebhauser

Es ist bemerkenswert, dass das von Rudolf Steiner so vorgesehene erste Kapitel der „Anthroposophie“ die Sinneslehre ist. Gerade diese konnte aber nicht fertig ausgearbeitet werden, sie blieb als Fragment buchstäblich liegen und wurde postum unter dem Titel „Anthroposophie, ein Fragment“ (GA 45) veröffentlicht. Dieses ’erste Kapitel’ hat jedoch das Potential, ein geistiges Bild des Menschen tatsächlich zu begründen. Von dort aus ist es möglich den Menschen in seiner besonderen Gestalt, die innere Entwicklung seiner „Ich-Organisation“ und das Verhältnis von ‚Stoff und Geist’ zu begreifen.

So ist es eine zentrale Aufgabe, die Sinneslehre Rudolf Steiners nicht nur als die Erweiterung der gängigen Sinneslehren von fünf oder mehr Sinnen zu den zwölf Sinnen zu verstehen. Vielmehr bildet die vollständige Sinneslehre das grundlegende Fundament der Anthroposophie als Ganzes. Das ‚Menschenbild’ aus der „Theosophie“ und der „Geheimwissenschaft“ bleibt bis zur Darstellung der Sinneslehre gewissermaßen noch Kontur. Mit dieser Sinneslehre wurde ein Schritt ins Konkrete getan, so wie zu gleicher Zeit auch ins geistig Individuelle mit der Karmaforschung. Aus Theosophie wird Anthroposophie.

Wir erfassen in der Sinneslehre die Wirkung des Alltags-Ich: In dem Erleben des „Ich“ selbst durch den Menschen liegt nichts, was durch einen Sinnesvorgang angeregt ist. Dagegen nimmt das Ich die Ergebnisse der Sinnesvorgänge in sein eigenes Erleben auf und baut sich aus ihnen das Gefüge seines Inneren, des eigentlichen „Ich-Menschen.“ Mit diesem Satz in „Anthroposophie, ein Fragment“ beginnt das Kapitel „Das Ich-Erlebnis“, in ihm wird auf die Struktur des Geistigen im Menschen, auf „das Gefüge des Ich-Menschen“ hingewiesen. Von der Sinneslehre geht es weiter hinein in die sieben Lebensvorgängen. Durch sie werden wir darauf aufmerksam, wie geistige Kräfte in uns wirken. Allmählich wird der Mensch sich so mehr und mehr durchsichtig.

Angesichts des überall wachsenden spirituellen Interesses heute scheint es uns an der Zeit zu sein, uns besonders dem Inhalt des Werkes „Anthroposophie, ein Fragment“ anzunähern. Dies wollen wir sowohl durch die begriffliche Erfassung der Darstellung Rudolf Steiners, wie durch praktisch-künstlerische Erfahrungen tun. Arbeitsgruppen bieten dazu die Möglichkeit. Die Beiträge aus der aktuellen Forschung über die Sinneslehre von Rudolf Steiner bringen uns die Erfahrung des Geistes im Alltag als wahrnehmende Menschen unmittelbar nahe.

Weitere Informationen:

Tagungsflyer mit Anmeldeformular (PDF)

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Kontakt:

Goetheanum Empfang
Postfach
CH-4143 Dornach

Fax + 41 61 706 44 46
Tel. + 41 61 706 44 44
E-Mail tickets@goetheanum.org

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