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FibL

Durchbruch für die Weideschlachtung

Es ist ein Sieg für den Tierschutz: Der letzte Tag im Leben eines artgemäss gehaltenen Weidetieres kann die nächsten zehn Jahre stressfrei enden. Das Landwirtepaar Claudia Wanger und Nils Müller haben nach sechsjährigem Ringen um die Bewilligung, dank grosser eigener Investitionen und mit der Unterstützung des FiBL und der Stiftung Vier Pfoten, ihr Ziel erreicht: Sie behalten die Verantwortung für ihre Tiere bis zum Schluss – dem Todesschuss.

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demeter

Appell: Radikale Wende in der Klimapolitik für enkelfähige Landwirtschaft!

Im polnischen Kattowitz auf der UN-Klimakonferenz geht es darum, verbindliche Regeln zu vereinbaren, mit denen die Erderwärmung auf unter zwei, möglichst sogar auf 1,5 Grad begrenzt werden soll. In Deutschland bekommt vor allem die Landwirtschaft die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Demeter fordert die Bundesregierung auf, jetzt das Klima aktiv zu schützen und eine Wende in ihrer Klimapolitik einzuläuten.

 

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demeter

Biologische Vielfalt schützen, Vorsorgeprinzip stärken!

Auf der UN-Biodiversitätskonferenz im ägyptischen Sharm El Sheikh diskutieren Vertretrer*innen von mehr als 190 Staaten darüber, wie der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt gestoppt werden kann.

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Biomilk AG

Biomilk AG: Sanfte Milchverarbeitung in der neuen Milchmanufaktur

Ende Oktober startete nach eineinhalbjähriger Bauzeit die neue Milchmanufaktur der Biomilk AG in der vergrösserten Produktionsanlage die Herstellung von Produkten der Marken Biomilk und Käserei Worb.

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Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

Landwirtschaftliche Tagung 2019

Land-Wirtschaft - zwischen Hof und Welt
Internationale Jahreskonferenz der biodynamischen Bewegung

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FibL

Die Schweiz leistet Beitrag zur Integrität des internationalen Biomarkts

Das vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL durchgeführte Projekt zur Stärkung von Biozertifizierungsstellen („Consolidation of Organic Certification Bodies“ – ConsCert) endet nach vier Jahren sehr erfolgreich. Zertifizierungsstellen in vier Ländern wurden dank dem SECO-finanzierten Entwicklungsprojekt professionalisiert. Sie überwachen die Integrität des Biosektors und arbeiten als Impulsgeber für den Biolandbau in ihren Ländern.

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Demeter.de

Alexander Gerber in BÖLW-Vorstand gewählt

Demeter-Vorstand Alexander Gerber wurde in den geschäftsführenden Vorstand des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), dem Spitzenverband der Biobranche, gewählt.

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Alexander Gerber in BÖLW-Vorstand gewählt

„Bio transformiert Wirtschaft“

Demeter.ch
v.l.n.r.: Volker Krause, Felix Löwenstein, Elke Röder und Alexander Gerber (Bild: BÖLW)

Er vertritt im vierköpfigen Vorstand künftig die Erzeugerverbände. Besonders einsetzen möchte sich Gerber dafür, dass Ökobetriebe von der Bundesregierung besser gefördert werden, um so das lange anvisierte Ziel von 20% Ökolandbau in Deutschland endlich zu erreichen. So sollen EU-Subventionen etwa an Umwelt-, Tier- und Klimaschutz gebunden sein.

„Das dynamische Wachstum der Branche ist für den BÖLW zugleich Chance und Herausforderung“, sagt der promovierte Agraringenieur Gerber, der von 2003 bis 2013 bereits als Geschäftsführer die Entwicklung des Verbandes maßgeblich mitprägte. „Unsere Zukunfts-Ausgabe ist es, neue Akteure in die Bio-Branche zu integrieren, parallel müssen wir aber auch an der inhaltlichen Weiterentwicklung von Bio arbeiten. Maßstab dafür sind unsere Werte: eine umweltfreundliche, tiergerechte, faire und ganzheitlich gedachte Land- und Ernährungswirtschaft.“

Der von der Mitgliederversammlung des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) gewählte Vorstand steht für Kontinuität und neue Impulse. Einstimmig bestätigten die BÖLW-Verbände Felix Prinz zu Löwenstein als Vorstandsvorsitzenden. „In einer Zeit, in der immer mehr Menschen sowohl die Art, wie wir uns ernähren in Frage stellt, wie auch die Art, wie wir unsere Nahrung herstellen, wird unsere Aufgabe immer herausfordernder: Für eine Branche zu sprechen, die sich als Pfad-Entwickler für diesen notwendigen Umbau versteht“, so Felix Löwenstein zu seiner Wiederwahl.

Der Bereich Handel wird weiterhin von Elke Röder (BNN) im Bio-Dachverband vertreten, die von der Mitgliederversammlung in ihrem Amt bestätigt wurde. „Vor dem BÖLW liegen entscheidende Zukunftsaufgaben. Der Handel hat eine Schlüsselrolle für den Umbau hin zu einer nachhaltigen Ernährungsweise, welche die planetaren Grenzen respektiert. Wichtig dafür sind klare Weichenstellungen der Politik, zu denen wir gerne unseren Beitrag leisten“, sagt Agraringenieurin Röder.

Auch die Öko-Lebensmittelhersteller haben mit Volker Krause (AöL / BNN) künftig eine starke Stimme im BÖLW-Vorstand: „Bio transformiert Landwirtschaft und Ernährung seit Jahrzehnten, mit Innovation, Zusammenarbeit und kritischer Reflexion. Ich freue mich, die Erfahrungen und Lösungen aus dem Kreis der Bio-Verarbeiter für eine stark wachsende ökologische Lebensmittelwirtschaft einzubringen“, betont Volkswirt Krause, der seit 1979 die Bohlsener Mühle im Landkreis Uelzen von einer kleinen Getreidemühle zu einem nationalen Anbieter von Bio-Mahlerzeugnissen und -Gebäck geführt hat.

Unter großem Applaus verabschiedeten die BÖLW-Mitglieder zwei scheidende Vorstände. Felix Löwenstein hob hervor, wie wertvoll und prägend der langjährige Landwirtschaftsvorstand Jan Plagge mit seiner stets konstruktiven Grundhaltung und strategischen Weitsicht die politische Arbeit des BÖLW mitbestimmt habe – sehr erfolgreich vor allem auch bei der Revision der EU-Öko-Verordnung und der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik. Der gesamte BÖLW freue sich darauf, mit Plagge auch zukünftig in dessen neuer Funktion als Präsident der europäischen Bio-Dachvereinigung, der IFOAM EU-Group, intensiv und vertrauensvoll zusammen zu arbeiten.

Paul Söbbeke bereicherte den Bio-Dachverband in seiner Rolle als ‚Vorstand Verarbeitung‘ durch seinen reichen Erfahrungsschatz als Unternehmer und prägte den Verband maßgeblich als Gründungsvorstand mit. Der BÖLW-Vorsitzende hob besonders Söbbekes Einsatz für wirtschaftspolitische Themen hervor.

Der BÖLW-Vorstand ist sich einig: Klimakrise, Insekten- und Höfesterben zeigen deutlich, wie wichtig Bio als Leitbild für nachhaltiges Wirtschaften ist. Eine wirklich nachhaltige Lebensmittel-Produktion könne auf der Basis der Ökologischen Landwirtschaft und in Kooperation mit mittelständischen Bio-Verarbeitungs- und -Handelsunternehmen gelingen.

Ganz oben auf der tagespolitischen Agenda des BÖLW-Vorstands steht jetzt die Reform der Europäischen Agrarpolitik (GAP). Die GAP entscheidet maßgeblich, welche Landwirtschaft sich in Zukunft lohnt. Auch die derzeitige Konkretisierung der Vorgaben der neuen EU-Öko-Verordnung bildet einen Schwerpunkt der BÖLW-Arbeitsgemeinschaft.

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