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Demeter.de

Wie wächst etwas, wenn es nicht größer wird? Indem die Vielfalt nach innen zunimmt, zeigen die Bäuerinnen und Bauern der Gemeinschaft von Hof Sackern.

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Demeter Lebensmittel sind Bio pur und damit teurer als konventionelle. Zu teuer? Eine Studie zeigt, was wir schon lange wissen: Konventionelle Lebensmittel sind zu billig. Der Preis, den die Umwelt, Menschen und Tiere dafür bezahlen, ist hoch.

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Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

Der Beitrag bestehe darin, dass Bodenhumus vier Mal mehr CO2 speichern könne als Luft.

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Rückblick: Land-Wirtschaft - zwischen Hof und Welt - Internationale Jahreskonferenz der biodynamischen Bewegung

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Goetheanum

Das Speisehaus am Goetheanum ist ein Pionier im Angebot vegetarischer Vollwertkost in biologischer und biodynamischer Qualität. Nun stellt es die Ausstattung bei Tagungen von Papp- und Plastikbechern auf Porzellan um.

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Appell: Radikale Wende in der Klimapolitik für enkelfähige Landwirtschaft!

Klimawandel

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©AllthingsBerlin - stock.adobe.com

„Damit die Erderwärmung die kritische Grenze nicht überschreitet, muss die Bundesregierung aufwachen und endlich den Mut haben, eine klimapolitische Wende einzuleiten. Zukünftige Generationen können sich nur ernähren und auf diesem Planeten leben, wenn wir den Klimawandel stoppen. Es darf kein ‚Weiter-so‘ mehr geben: Wir brauchen ein wirkungsvolles Klimaschutzgesetz!“, fordert Demeter-Vorstand Alexander Gerber.

Dass dringend gehandelt werden muss, forderte schon der Sonderbericht des Weltklimarats IPCC im Oktober: Nur „schnelle, weitreichende und beispiellose Änderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen“ können noch erreichen, dass die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden kann. Wo es in anderen Teilen der Erde bereits um eine „Frage von Leben und Tod“ geht, wie UN-Generalsekretär António Guterres bei der Eröffnung des Klimagipfels in Kattowitz warnte, sind in Deutschland Bäuerinnen und Bauern die Hauptbetroffenen des Klimawandels. Sie bekommen dessen Auswirkungen wie kein anderer Wirtschaftszweig zu spüren.

„Der Dürresommer 2018 hat uns einen Vorgeschmack auf das gegeben, mit was Bäuerinnen und Bauern aufgrund des Klimawandels häufiger rechnen müssen“, erklärt Antje Kölling, politische Sprecherin bei Demeter. Ernteausfälle, Futterknappheit, aber auch erhöhte Bewässerungskosten sind nur einige der Probleme, mit denen landwirtschaftliche Betriebe dieses Jahr kämpfen. Sie konkretisiert: „Neben wichtigen klimapolitischen Maßnahmen wie etwa der CO2-Besteuerung muss die Bundesregierung das Klima in allen Bereichen mitdenken – auch in der Landwirtschaft. So muss Bundeslandwirtschaftsministerin  Klöckner  die GAP-Reform nutzen, um endlich  70 Prozent der Gelder, die an Landwirtinnen und Landwirte bezahlt werden, in Maßnahmen umgelenkt werden, die der Umwelt- und Klimaverträglichkeit der Landwirtschaft zugutekommen.“  

Wirkungsvolle Maßnahmen wären beispielsweise: Gezielter Humusaufbau im Boden; Reduzieren der Tierhaltung auf ein Maß, dass keine Gülleüberschüsse entstehen; stärkere Förderung des Ökolandbaus, um baldmöglichst das 20% Ziel zu erreichen.  

Hintergrund: In ihrem „Bäuerlichen Klimaapell“ rief Demeter gemeinsam mit der Arbeits­gemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und den Verbänden Bioland und Naturland die Bundesregierung zur Einhaltung ihrer Klimaziele auf. Sie muss das 1,5-Grad-Ziel entschlossen anpacken, unter anderem durch eine CO2-Besteuerung. Weitere Forderungen unter www.demeter.de/aktuell/baeuerlicher-klimaappell

 

Kommen Sie mit Demeter am 19. Januar 2019 mit nach Berlin zur „Wir haben es satt“-Demo für eine klimagerechte Landwirtschaft!

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Kontakt:

Susanne Kiebler
Pressesprecherin
susanne.kiebler@demeter.de
Tel: +49 30 548 608-86
Mobil: +49 160 949 555 86
Demeter e.V. | Büro Berlin | Albrechtstraße 18 | 10117 Berlin
www.demeter.de

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