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Offener Brief an Landwirtschaftsminister Schmidt

Vor einer endgültigen Zustimmung von EU-Parlament und -Rat muss der gewichtigste Fehler der im Trilog ausgehandelten neuen Öko-Verordnung ausgemerzt werden.

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Gartenbauschule Hünibach kämpft für ihr Weiterbestehen

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat beschlossen, die Mitfinanzierung der Ausbildungsplätze an der Gartenbauschule Hünibach (GSH) ab 2019 zu reduzieren und 2021 ganz einzustellen.

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Nachhaltige Lebensstile folgen keiner Kosten-Nutzung-Rechnung

Wachstum 2.0 auf der Spur
Christian Berg vom Club of Rome und Boris Voelkel im Gespräch

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IFOAM EU Group zu Gast bei Bingenheimer Saatgut

Es geht auch ohne Gentechnik.
"Europaweit und gemeinsam für eine gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft zu arbeiten ist Grundlage für eine erfolgreiche Strategie"

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Fruchtbaren Boden gewinnen und erhalten

Bodenfruchtbarkeit von der Naturgrundlage zur Kulturaufgabe
Unser Überleben auf der Erde hängt wesentlich von der nachhaltigen Gesundheit unseres Bodens ab.

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Biodynamischer Pflanzenschutz

Was zunächst etwas widersprüchlich klingt, wird bei der Gärtnerei Piluweri in der Nähe von Freiburg seit über 20 Jahren erfolgreich praktiziert.
Wie schaffen es die biodynamischen Gärtner, ihre Gemüsepflanzen beim Wachsen vor Schädlingen zu schützen? Wie gelingt der biodynamische Pflanzenschutz ohne Chemie?

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Bei Demeter Schweiz gibt es ab 2019 nur noch „Hähne im Glück“

Jeder Demeter-Hahn hat ein Recht auf Leben:
Der Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft spricht sich mit einem klaren Ja zu der Richtlinienänderung im Bereich Geflügelhaltung aus.

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Tätigkeitsbericht der Sektion 2016/17

Blicken Sie mit uns zurück auf eine ereignisreiche Zeit. Neue Themen, gut besuchte Veranstaltungen und gleich zwei abgeschlossene grössere Projekte (zu Saatgut und zu biodynamischen Präparaten) gestalteten unsere Arbeit vom Frühjahr 2016 bis zu Frühjahr 2017 abwechslungsreich und spannend.

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Demeter gratuliert Eckhard von Wistinghausen zum 80. Geburtstag

Wertvolle Impulse für die Biodynamische Arbeit. Die biodynamische Bewegung gratuliert dem Demeter-Urgestein zu seinem Geburtstag, verbunden mit einem großen Dankeschön für das Geleistete.

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Gemeinsam mit einem ganzheitlichen Ansatz die Zukunft gestalten

Momentan sind 180.000 Hektar in 54 Ländern Demeter-zertifiziert.
Die Mitgliederversammlung von Demeter-International in Italien verabschiedet qualitative Kriterien für Verarbeitung und Handel

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Marco Casanova ist Bio-Winzer des Jahres 2017

Zum vierten Mal wurde in Zürich der Schweizer Bioweinpreis vergeben:
Ausgezeichnet wurden sieben Siegerweine, und Marco Casanova wurde zum „Biowinzer des Jahres“ gekürt.

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Ackern ohne Pflug: gut für Boden und Klima

Der Verzicht auf den Pflug kann Bodenerosion vermindern und zum Klimaschutz beitragen. Das zeigen zwei kürzlich erschienene Publikationen des FiBL zur reduzierten Bodenbearbeitung im Biolandbau.

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Wettbewerbsausschreibung

Der Verein Gen Au Rheinau will im Jahr 2017 Projekte im Bereich der biologischen Züchtung, Vermehrung und Vermarktung von nachbaufähigen Nutzpflanzensorten fördern.

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SEKEM zum Welttag zur Bekämpfung von Wüstenbildung

Wasserarmut, Klimawandel, Überbevölkerung
Den diesjährigen Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung feiern die Vereinten Nationen unter dem Motto „Unser Land. Unsere Heimat. Unsere Zukunft“.

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Biomilk expandiert

Die Nachfrage nach Biomilch ist in den letzten Jahren angestiegen
Die Biomilk AG will deshalb ihre Produktion ausbauen. Dafür verlegt sie ihren Sitz von Münsingen in den Worbboden.

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Neuerscheinung: Ilmar Randujas Lebenswerk

Autorin Michaela Spaar hat eine biografische Skizze über das Leben und Wirken des Saatgutpioniers Ilmar Randuja verfasst. Bereits in den 1950er Jahren erkannte Randuja, dass der biologisch-dynamische Gartenbau eigenes Saatgut und damit eine eigene Saatgutzüchtung braucht. 

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Mit viel Handarbeit und Herz! Ausdrucksstarke biodynamische Weine.

Die waadtländer Winzerfamilie Cruchon begeistert sich seit Generationen für Wein und Weinbau und gilt als Pionier in Sachen Innovation, Dynamik und Kreativität. Sie ist für viele Winzer ein Vorbild

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Biobranche fordert Stopp der Verhandlungen über Öko-Verordnung in Brüssel

Seit über drei Jahren wird in Brüssel über eine umfassende Neufassung des zuletzt 2008 überarbeiteten Bio-Rechts verhandelt

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Tagungsdokumentation "Bodenfruchtbarkeit" erschienen

Die Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum hat die Dokumentation der Landwirtschaftlichen Tagung 2017 "Bodenfruchtbarkeit - von der Naturgrundlage zur Kulturaufgabe" veröffentlicht

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Gemeinnützigkeit der Pflanzenzüchtung

Bio-Zuchtgärten bilden die existentielle Grundlage für die Weiterentwicklung der Kulturpflanzenvielfalt und stellen damit ein offen verfügbares Gemeingut dar. Darüber sowie über weitere Aspekte rund um die Gemeinnützigkeit der Pflanzenzüchtung sowie über aktuelle Züchtungsprojekte informiert der GZPK-Newsletter.

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Biomarkt wächst zweistellig

Biofläche steigt auf fast 13 Millionen Hektar an

Von: Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)
Der Biomarkt in Europa wächst weiter; er legte 2015 um 13 % auf knapp 30 Milliarden Euro zu. In der Europäischen Union wurden Biolebensmittel im Wert von 27,1 Milliarden Euro umgesetzt. Fast alle grossen Märkte verzeichneten zweistellige Wachstumsraten. Anlässlich der BIOFACH in Nürnberg, der Weltleitmesse für Biolebensmittel, stellen das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) die Auswertung der Zahlen des Jahres 2015 vor. Die Daten werden am 15. Februar auf der BIOFACH präsentiert: Messezentrum Nürnberg, Raum Kopenhagen, 17.00 bis 17.45 Uhr. Deutschland war 2015 der grösste Biomarkt in Europa (8,6 Milliarden Euro), gefolgt von Frankreich (5,5 Milliarden Euro), dem Vereinigten Königreich (2,6 Milliarden Euro) und Italien (2,3 Milliarden Euro). Die ersten Zahlen, die für 2016 vorliegen, zeigen, dass sich das Marktwachstum fortsetzt (Deutschland 2016: 9,5 Milliarden Euro; +9,9 %). Im weltweiten Bioranking liegt Deutschland nach den USA auf Platz zwei. Grosse Dynamik Helga Willer vom FiBL erläutert: „Die grosse Dynamik des europäischen Biomarkts zeigt sich 2015 am starken Wachstum, welches mit einem Plus von 13 % zum ersten Mal seit der Finanzkrise wieder zweistellig ausfiel. In Frankreich und Italien wuchs der Markt um 15 %, in Deutschland um 11 %.“ Die europäischen Konsumentinnen und Konsumenten geben jedes Jahr mehr Geld für Bio aus; im gesamteuropäischen Durchschnitt waren es 2015 36,4 Euro pro Einwohner (Europäische Union: 53,7 Euro). Am tiefsten griffen die Schweizer in die Tasche; die Schweiz ist das Land mit dem weltweit höchsten Pro-Kopf-Bioverbrauch (262 Euro). Es folgen Dänemark (191 Euro) und Schweden (177 Euro). Auch die höchsten Bioanteile am Lebensmittelmarkt finden sich in Europa. Spitzenreiter sind Dänemark mit 8,4 %, die Schweiz mit 7,7 % und Luxemburg mit 7,5 %. Diana Schaack von der AMI ergänzt: „Viele Produkte und Produktgruppen erreichen viel höhere Anteile. In der Schweiz zum Beispiel ist jedes vierte verkaufte Ei ein Bioei, und der Bioanteil von Milchprodukten erreicht in einigen Ländern 10 % und mehr.“ Markt wächst schneller als Fläche Der Trend, dass der Markt schneller wächst als die Fläche, setzte sich auch 2015 fort. Erfreulich ist jedoch, dass die Biolandwirtschaftsfläche 2015 wesentlich stärker wuchs als in den Jahren zuvor – nämlich um fast eine Million Hektar oder 8,2 %. In Europa wurden per Ende 2015 12,7 Millionen Hektar und in der Europäischen Union 11,2 Millionen Hektar biologisch bewirtschaftet. Das sind 2,5 % beziehungsweise 6,2 % der Landwirtschaftsfläche insgesamt. Spitzenreiter sind Spanien (1,97 Millionen Hektar), Italien (1,49 Millionen Hektar) und Frankreich (1,37 Millionen Hektar); in diesen Ländern nahm die Biofläche jeweils um 100ʼ000 Hektar und mehr zu. In neun europäischen Ländern werden 10 % und mehr der Landwirtschaftsfläche biologisch bewirtschaftet. Die höchsten Anteile weltweit weisen Liechtenstein (30,2 %), Österreich (21,3 %) und Schweden (16,9 %) auf. Bioverarbeiter und Bioimporteure: Ebenfalls zweistellige Zuwachsraten In Europa wirtschafteten knapp 350ʼ000 Landwirtschaftsbetriebe biologisch (Europäische Union: 270ʼ000); es gab 60ʼ000 Bioverarbeiter und fast 3700 Bioimporteure. Während das Wachstum bei den Landwirtschaftsbetrieben mit 3 % eher bescheiden war (Europäische Union: 5 %), legten die Verarbeiter um 12 % und die Importeure sogar um 19 % zu. Matthias Stolze vom FiBL folgert: „Dass die Zunahme der Importeure und Verarbeiter viel stärker ausfällt als die der landwirtschaftlichen Betriebe, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Dynamik in der Produktion mit der des Marktes nicht Schritt hält. Wichtig ist es deshalb, dass der Biosektor und die Agrarpolitik daran arbeiten, das Markt- und das politische Umfeld zu optimieren. Ebenfalls müsste die Datenverfügbarkeit zum Biolandbau verbessert werden, um die Markttransparenz zu erhöhen.“ Zahlen und Grafiken zu Bio in Europa auf der BIOFACH Weitere Zahlen sind der Studie „The World of Organic Agriculture“ zu entnehmen, die ein ausführliches Kapitel zu Bio in Europa, umfangreiches Datenmaterial und viele Grafiken enthält. Sie ist am FiBL-Stand erhältlich (Halle 1, Stand 555). Am Stand der IFOAM-EU-Gruppe stehen die Daten als interaktive Grafiken zur Verfügung (Halle 1, Stand 447). Die Vortragsveranstaltung mit den neuesten Zahlen findet am 15. Februar von 17.00 bis 17.45 Uhr im Raum Kopenhagen des Messezentrums Nürnberg statt (NCC Ost). Die Datensammlung zum Biolandbau in Europa wird von FiBL und AMI gemeinsam durchgeführt. Die FiBL-Erhebung findet im Rahmen der jährlichen Datensammlung zum Biolandbau weltweit statt, welche vom Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), dem International Trade Centre (ITC) und der NürnbergMesse unterstützt wird. ________________________________

Kontakt

    Helga Willer, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Ackerstrasse 113, 5070 Frick, Schweiz, Tel. +41 79 218 0626, helga.willer@fibl.org, www.fibl.org, www.organic-world.net     Diana Schaack, Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI), Dreizehnmorgenweg 10, 53175 Bonn, Deutschland, Tel. +49 228 33805-0, diana.schaack@ami-informiert.de, www.ami-informiert.de *** Links     organic-world.net/yearbook.html: Jahrbuch „The World of Organic Agriculture“     fibl.org: Website des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL)     ami-informiert.de: Website der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)     ifoam-eu.org: Website der IFOAM-EU-Gruppe     biofach.de: Website der BIOFACH Download, Infografiken und Online-Datenbanken Download „The World of Organic Agriculture 2017“: http://www.organic-world.net/yearbook/yearbook-2017/pdf.html Download „Organic Farming and Market Development in Europe and the European Union“ http://orgprints.org/31187/ Interaktive Infografiken mit den neuesten Produktions- und Marktzahlen: www.ifoam-eu.org/en/organic-europe Infografiken: http://www.organic-world.net/yearbook/yearbook-2017/infographics.html FiBL-Statistiken zum Biolandbau weltweit: www.organic-world.net/statistics/statistics-data-tables.html Diese Medienmitteilung und Grafiken können im Internet abgerufen werden über www.fibl.org/de/medien.html. *** Vortragsveranstaltung zum europäischen Biomarkt auf der BIOFACH
(„The European market for organic food“) 15. Februar, 17.00–17.45 Uhr, BIOFACH Kongress, Raum Kopenhagen, (NCC Ost). Es sprechen:     Dr. Helga Willer, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Schweiz     Diana Schaack, Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI), Deutschland     Dr. Susanne Padel, The Organic Research Centre, Vereinigtes Königreich     Eva Lacarce, Agence BIO, Frankreich

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