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Per Mitte April 2022 übernimmt Verena Wahl die Bereichsleitung Landwirtschaft und ist neu eine der drei Co-Geschäftsführerinnen der Demeter Geschäftsstelle. Die Öko-Agronomin engagiert sich seit vielen Jahren in der Bio-Bewegung, zuletzt in der Sektion für Landwirtschaft in Dornach. Sie übernimmt von Susanne Huber, die sich bei «Querbeet» neuen Aufgaben zuwendet.

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Der stetige Zuwachs bei den Umstell- und Verarbeitungsbetrieben, die grossflächigere Verfügbarkeit der Demeter-Produkte und die steigende Nachfrage nach den besten Lebensmitteln haben das Jahr 2021 geprägt.

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Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Thomas Schmid am 13. April verstorben. Die Demeter-Gemeinschaft trauert um ihren Freund, langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden, Architekten der Biodynamic Federation Demeter International, einem Streiter für das Biodynamische und Mediator für das Soziale, vor allem aber um einen wunderbaren Menschen.

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Welche Beziehung gibt es zwischen der biodynamischen Landwirtschaft und dem Naturverständnis indigener Völker? Was lässt sich hier lernen? Jean-Michel Florin, Co-Leiter der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum, teilt seine Gedanken.

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Die Wissenschaftskommission des Nationalrates (WBK-N) hat vergangene Woche beschlossen, für die Einführung neuer gentechnischer Verfahren eine Hintertür offen zu halten. Der Schweizerische Demeter-Verband spricht sich entschlossen dagegen aus – alle Formen der Gentechnik sollen weiterhin dem Gentech-Moratorium unterstehen. Eine strenge Regulierung neuer gentechnischer Verfahren ist die einzige Möglichkeit, die biodynamische Landwirtschaft zu erhalten und die Risiken für unsere Gesundheit und die Umwelt zu verringern.

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Können Lebensmittel gesund sein, wenn sie zwar alle Nährstoffe enthalten, aber die Produzenten immer mehr Düngemittel, Pestizide und Hilfsstoffe für deren Erzeugung einsetzen müssen?

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In dieser 41. Ausgabe gewährt Imkermeister Norbert Poeplau unter anderem einen Einblick in die Arbeit mit Baumbienen, das Team des Netzwerks Blühende Landschaft widmet sich in mehreren Artikeln dem Klimawandel und die pädagogische Initiative Bienen machen Schule gestaltete erstmals eine komplette Kinderseite.

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Demeter konkret unterwegs

Jahresbericht 2020 des Schweizerischen Demeter-Verbandes

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Die Zahlen des vergangenen Jahres zeigen ein Wachstum, wo immer man hinschaut. Ein erfreulicher Zuwachs an Landwirtschaftsbetrieben (+ 11 %) und Verarbeitungsbetrieben (+19 %)  genauso wie an Verkaufsstellen und Produkten auf dem Markt. Sowohl Hof- und Bioläden wie auch Grossverteiler verzeichnen eine Umsatzsteigerung mit Demeter-Produkten (+43%). Das Corona-Jahr hat die Menschen gezwungen, öfters zu Hause zu essen, wo sie sich vermehrt qualitativ hochwertige natürliche Produkte gönnen.

Aber nicht nur in der Breite, auch in der Tiefe hat Demeter zugelegt: Viele neue Demeter-Produkte stehen im Markt bereit. Die Verarbeitungsbetriebe waren kreativ! Dank einer Vielzahl von Partnern in diesem Bereich konnten viele Produkte oder Rohstoffe neu nach Demeter-Richtlinien verarbeitet werden. Faires Wirtschaften wurde konkret in den Bereichen Eier, Milch und Gemüse mit unterschiedlichen innovativen Projekten gefördert.

Konkret wahrnehmbar zu sein, hat auch zum Entscheid geführt, politisch lauter zu werden. Mit dem klaren Bekenntnis zu einer nachhaltigen Landwirtschafts- und Ernährungspolitik setzt sich Demeter für die Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide ein.

Gut ist, wenn alle für alle schauen. Die Entwicklungen des vergangenen Jahres sind ein Gewinn fürs Ganze. Mehr lebendige Böden, aber auch mehr fruchtbare Zusammenarbeit. Mit Begeisterung arbeiten kann, wer sich als Teil eines sinnvollen Ganzen erlebt. Die eigene Arbeit wird zur gelebten Antwort auf die Frage, wie wir die ökologischen und sozialen Herausforderungen lösen wollen.

>> Download Jahresbericht 2020

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