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demeter.de

Glosse: Demeter-Mythen auf der Spur

Demeter-Gärtner – sind das nicht die, die vielleicht nicht hinter’m Mond leben, wohl aber ganz gern mit ihm tanzen? Um das ein für alle Mal zu klären, legten wir uns in einer Vollmondnacht neben einem Gemüsebeet auf die Lauer …

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Goetheanum

Mehr Selbstbestimmung im Umgang mit Lebensmitteln

Der Biss in den Apfel bestimmt noch heute die Zukunft der Erde - Auseinandersetzung mit Lebensmittelqualitäten zum Welternährungstag

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Sonett

Sonett hilft Bienen

10 Cent pro Flasche Handseife Calendula für Mellifera e.V. – Initiative für Biene, Mensch, Natur

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Goetheanum

«Wir brauchen eine Entwicklungforschung»

Forschungsergebnisse zeigen ein breites Wirkungsfeld der biodynamischen Landwirtschaft: Sie leistet beispielsweise Beiträge zur Erhöhung der Lebensmittelqualität, zur Verbesserung des Tierwohls und zum Klimaschutz.

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Lebendige Erde

Biodynamisch Präparieren

Die Präparate sind das Herzstück der biodynamischen Landwirtschaft. Welche Wirkungen sie entfalten und wie vielfältig ihre Anwendung sein kann, lesen Sie in der September-Oktober Ausgabe 2018 von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift für Biodynamische Agrarkultur.

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Der Bodenfruchtbarkeitsfonds

Der Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio-Stiftung Schweiz packt’s an.

Der Bodenfruchtbarkeitsfonds

Wer eine gesunde Zukunft will, sollte den Boden dafür bereiten.

Er ist die Grundlage allen Lebens. Und wird dennoch nicht hoch genug geschätzt:
Der fruchtbare Boden. Während Themen wie Klimaerwärmung, Biodiversitätsverlust, Luftverschmutzung oder Trinkwasser-Knappheit in aller Munde sind, wird über den Rückgang von gesundem, fruchtbarem Boden bisher fast ausschließlich in Expertenkreisen diskutiert – getan wird kaum etwas. Der Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio-Stiftung Schweiz will das mit seinem breit angelegten Pilotprojekt ändern. Eigentlich ist es selbstverständlich: Der Mensch wäre nichts ohne Mutter Erde. Sie ist der Boden, auf dem alles gedeiht – von unsichtbaren Mikroorganismen über verschiedenste Erdreichbewohner bis hin zur ganzen bunten Vielfalt an Pflanzen – und unseren Lebensmitteln. Kurz: Wir brauchen diesen lebendigen Organismus. Und wir brauchen ihn gesund. Nur so ist unser Dasein langfristig und generationsübergreifend gesichert.


Boden ist eben nicht gleich Boden.
Was aber kaum jemand weiß: Durch falsche Bewirtschaftung und Verstädterung gehen tagtäglich wertvolle, gesunde Flächen verloren – mit allen Konsequenzen. Je schlechter es um den Boden steht, desto schlechter wird die Qualität von Wasser, Luft und Lebensmitteln. Und auch das Klima leidet. Für dieses Thema will der Bodenfruchtbarkeitsfonds sensibilisieren. Was macht fruchtbaren Boden aus? Wie kann seine Fruchtbarkeit auf nachhaltige Weise bewahrt oder wieder erlangt werden? Was kann jeder Einzelne dafür tun, und was die Landwirtschaft? Das Pilotprojekt
Bodenfruchtbarkeitsfonds schafft den Rahmen für Informationen, für Austausch und Taten: Wissenschaft und Forschung, Bio-Landwirte, Konsumenten, Unternehmer, Verbände und Stiftungen übernehmen Verantwortung und treiben die Verbesserung des
Bodens gemeinsam voran.Was kann getan werden?


An erster Stelle steht die Unterstützung der Landwirte. Der biologische und biologischdynamische Landbau schützt, bewahrt und fördert mit seinen Methoden die Gesundheit des Bodens. Was es dafür braucht: weite Fruchtfolgen, weniger Einsatz von schwerem Gerät, dafür einen höheren Einsatz von Handarbeit, ein gutes Gespür und das Wissen um die Bedürfnisse der Natur. Das alles kostet Zeit und damit Geld. Daher unterstützt der
Fonds finanziell, aber auch fachlich. „Es geht um Freiräume für die Landwirte – darum, dass sie sich intensiver um das komplexe Wechselspiel von Boden, Lebewesen und Bodenfruchtbarkeit kümmern können und weniger Kompromisse machen müssen, um zu überleben“, sagt Mathias Forster, Vorsitzender des Bodenfruchtbarkeitsfonds.

 

Die 32 Betriebe des Pilotprojekts haben vor dem Start gemeinsam mit Experten einen individuellen und umfangreichen Maßnahmenplan erarbeitet; ein Forschungsprojekt dokumentiert die Entwicklung der Böden. Darüber hinaus sollen verschiedene Aktionen Landwirte und Bevölkerung einander näher bringen. Schließlich geht es nicht zuletzt auch darum, bei den Konsumenten ein neues Bewusstsein zu schaffen. Wer für gerade einmal 100 Euro jährlich eine Patenschaft übernimmt, fördert damit den gesunden Aufbau von 2.500 Quadratmetern – das entspricht der Fläche, die jeder im Durchschnitt für seine Ernährung benötigt. Und auch Unternehmen können etwas tun: Mit der Patenschaft Plus gleichen sie ihre CO2-Bilanz aus. Dies geschieht durch den zusätzlichen Humusaufbau auf den Partnerhöfen. Weitere Bausteine die es der Gesellschaft ermöglichen Mitverantwortung für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit zu übernehmen, sollen in den nächsten Jahren erarbeitet und umgesetzt werden. Die Treuhänder des Bodens, die Bäuerinnen und Bauern und alle anderen Bodenbewirtschafter, brauchen unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung, um diese Aufgabe nachhaltig und mit der nötigen Wertschätzung umsetzen zu können.

Der Bodenfruchtbarkeitsfonds
Den Boden bereiten für eine gesunde, lebenswerte Zukunft. Das ist das Ziel es Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio-Stiftung Schweiz. Die Gemeinschaft aus Bauern, Konsumenten, Unternehmern und Stiftungen übernimmt gemeinsam Verantwortung:
für die Fruchtbarkeit unseres Bodens als Grundlage allen Lebens; für eine gesunde, vitale Ernährung; für uns selbst und für zukünftige Generationen. Das Projekt befindet sich in der Pilotphase und ist ab 2018 vorerst auf drei Jahre angelegt. Unsere PartnerHöfe liegen im Bodensee-Umraum, in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein.

 

Kontakt
Mathias Forster
+41 (0)61 – 515 68 30
m.forster@bio-stiftung.ch
www.bio-stiftung.ch
www.bodenfruchtbarkeit.bio

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