News

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SEKEM

SEKEM veröffentlich Vision 2057 zum ersten Todestag des Gründers

Vor einem Jahr, am 15. Juni 2017, ist Ibrahim Abouleish, der Gründer der SEKEM Initiative, verstorben – im selben Jahr feierte SEKEM 40-jähriges Bestehen. Diesen internen Wandel und das Jubiläum hat sich die SEKEM Gemeinschaft zum Anlass genommen, die Gründungsvision weiterzuentwickeln und eine Vision, Mission und Ziele für 2057 zu formulieren.

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GZPK

Neues aus der Getreideforschung Peter Kunz

In der Sommerausgabe des GZPK Aktuell sprechen die Getreidezüchtungs-Experten über die Wertschätzung der biologischen Züchtungsarbeit

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Der Bodenfruchtbarkeitsfonds

Der Bodenfruchtbarkeitsfonds

Die praxisnahe Ausbildung für die biologisch-dynamische Landwirtschaft und Gartenbau ist gefragt wie noch nie.

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Demeter

40 Jahre Freie Landbauschule Bodensee

Die praxisnahe Ausbildung für die biologisch-dynamische Landwirtschaft und Gartenbau ist gefragt wie noch nie.

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Demeter

Mit allen Sinnen erleben

Die in Scheibchen geschnittenen Radieschen, Möhre und Kohlrabi leuchten vom Titelbild des neuen Demeter Journals und machen Lust darauf, auch bisher unbeachtete Teile von Gemüse – wie etwa Radieschenblätter – zuzubereiten und zu genießen. Mit allen Sinnen erleben: darum geht es in der neuen Sommerausgabe des Demeter Journals, die ab Juni im Naturkostfachhandel ausliegt.

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Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

Tätigkeitsbericht der Sektion 2017/18

Blicken Sie mit uns zurück auf eine ereignisreiche Zeit. Neue Themen, gut besuchte Veranstaltungen und gleich mehrere grössere Projekte gestalteten unsere Arbeit vom Frühjahr 2017 bis zu Frühjahr 2018 abwechslungsreich und spannend.

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Arbeitskreis für Ernährungsforschung e.V.

Allergien auf Lebensmittel: Prävention

Das Meiden bestimmter Lebensmittel zur Vorbeugung von Allergien ist nicht empfehlenswert, weder bei Erwachsenen noch bei Kindern. Dies gilt sowohl für Kuhmilch als auch für Eier, Nüsse oder Hülsenfrüchte.

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Der Bodenfruchtbarkeitsfonds

Der Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio-Stiftung Schweiz packt’s an.

Der Bodenfruchtbarkeitsfonds

Wer eine gesunde Zukunft will, sollte den Boden dafür bereiten.

Er ist die Grundlage allen Lebens. Und wird dennoch nicht hoch genug geschätzt:
Der fruchtbare Boden. Während Themen wie Klimaerwärmung, Biodiversitätsverlust, Luftverschmutzung oder Trinkwasser-Knappheit in aller Munde sind, wird über den Rückgang von gesundem, fruchtbarem Boden bisher fast ausschließlich in Expertenkreisen diskutiert – getan wird kaum etwas. Der Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio-Stiftung Schweiz will das mit seinem breit angelegten Pilotprojekt ändern. Eigentlich ist es selbstverständlich: Der Mensch wäre nichts ohne Mutter Erde. Sie ist der Boden, auf dem alles gedeiht – von unsichtbaren Mikroorganismen über verschiedenste Erdreichbewohner bis hin zur ganzen bunten Vielfalt an Pflanzen – und unseren Lebensmitteln. Kurz: Wir brauchen diesen lebendigen Organismus. Und wir brauchen ihn gesund. Nur so ist unser Dasein langfristig und generationsübergreifend gesichert.


Boden ist eben nicht gleich Boden.
Was aber kaum jemand weiß: Durch falsche Bewirtschaftung und Verstädterung gehen tagtäglich wertvolle, gesunde Flächen verloren – mit allen Konsequenzen. Je schlechter es um den Boden steht, desto schlechter wird die Qualität von Wasser, Luft und Lebensmitteln. Und auch das Klima leidet. Für dieses Thema will der Bodenfruchtbarkeitsfonds sensibilisieren. Was macht fruchtbaren Boden aus? Wie kann seine Fruchtbarkeit auf nachhaltige Weise bewahrt oder wieder erlangt werden? Was kann jeder Einzelne dafür tun, und was die Landwirtschaft? Das Pilotprojekt
Bodenfruchtbarkeitsfonds schafft den Rahmen für Informationen, für Austausch und Taten: Wissenschaft und Forschung, Bio-Landwirte, Konsumenten, Unternehmer, Verbände und Stiftungen übernehmen Verantwortung und treiben die Verbesserung des
Bodens gemeinsam voran.Was kann getan werden?


An erster Stelle steht die Unterstützung der Landwirte. Der biologische und biologischdynamische Landbau schützt, bewahrt und fördert mit seinen Methoden die Gesundheit des Bodens. Was es dafür braucht: weite Fruchtfolgen, weniger Einsatz von schwerem Gerät, dafür einen höheren Einsatz von Handarbeit, ein gutes Gespür und das Wissen um die Bedürfnisse der Natur. Das alles kostet Zeit und damit Geld. Daher unterstützt der
Fonds finanziell, aber auch fachlich. „Es geht um Freiräume für die Landwirte – darum, dass sie sich intensiver um das komplexe Wechselspiel von Boden, Lebewesen und Bodenfruchtbarkeit kümmern können und weniger Kompromisse machen müssen, um zu überleben“, sagt Mathias Forster, Vorsitzender des Bodenfruchtbarkeitsfonds.

 

Die 32 Betriebe des Pilotprojekts haben vor dem Start gemeinsam mit Experten einen individuellen und umfangreichen Maßnahmenplan erarbeitet; ein Forschungsprojekt dokumentiert die Entwicklung der Böden. Darüber hinaus sollen verschiedene Aktionen Landwirte und Bevölkerung einander näher bringen. Schließlich geht es nicht zuletzt auch darum, bei den Konsumenten ein neues Bewusstsein zu schaffen. Wer für gerade einmal 100 Euro jährlich eine Patenschaft übernimmt, fördert damit den gesunden Aufbau von 2.500 Quadratmetern – das entspricht der Fläche, die jeder im Durchschnitt für seine Ernährung benötigt. Und auch Unternehmen können etwas tun: Mit der Patenschaft Plus gleichen sie ihre CO2-Bilanz aus. Dies geschieht durch den zusätzlichen Humusaufbau auf den Partnerhöfen. Weitere Bausteine die es der Gesellschaft ermöglichen Mitverantwortung für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit zu übernehmen, sollen in den nächsten Jahren erarbeitet und umgesetzt werden. Die Treuhänder des Bodens, die Bäuerinnen und Bauern und alle anderen Bodenbewirtschafter, brauchen unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung, um diese Aufgabe nachhaltig und mit der nötigen Wertschätzung umsetzen zu können.

Der Bodenfruchtbarkeitsfonds
Den Boden bereiten für eine gesunde, lebenswerte Zukunft. Das ist das Ziel es Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio-Stiftung Schweiz. Die Gemeinschaft aus Bauern, Konsumenten, Unternehmern und Stiftungen übernimmt gemeinsam Verantwortung:
für die Fruchtbarkeit unseres Bodens als Grundlage allen Lebens; für eine gesunde, vitale Ernährung; für uns selbst und für zukünftige Generationen. Das Projekt befindet sich in der Pilotphase und ist ab 2018 vorerst auf drei Jahre angelegt. Unsere PartnerHöfe liegen im Bodensee-Umraum, in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein.

 

Kontakt
Mathias Forster
+41 (0)61 – 515 68 30
m.forster@bio-stiftung.ch
www.bio-stiftung.ch
www.bodenfruchtbarkeit.bio

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