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An der Hauptversammlung des Vereins für biologisch-dynamische Landwirtschaft vom 3. Juli 2022 auf der Schwand in Münsingen wurde der Vorstand neu zusammengesetzt.

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Unter dem Dach des Kultursaat e.V. werden im Jahr 2022 knapp 300 Züchtungsprojekte an 26 Standorten durchgeführt. Was es heißt, diese vielen Züchtungsprojekte zu
koordinieren und dabei nicht auf Konkurrenz, sondern auf Kooperation zu setzen, weiß Michael Fleck, Geschäftsführer des Vereins.

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Per Mitte April 2022 übernimmt Verena Wahl die Bereichsleitung Landwirtschaft und ist neu eine der drei Co-Geschäftsführerinnen der Demeter Geschäftsstelle. Die Öko-Agronomin engagiert sich seit vielen Jahren in der Bio-Bewegung, zuletzt in der Sektion für Landwirtschaft in Dornach. Sie übernimmt von Susanne Huber, die sich bei «Querbeet» neuen Aufgaben zuwendet.

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Der stetige Zuwachs bei den Umstell- und Verarbeitungsbetrieben, die grossflächigere Verfügbarkeit der Demeter-Produkte und die steigende Nachfrage nach den besten Lebensmitteln haben das Jahr 2021 geprägt.

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Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Thomas Schmid am 13. April verstorben. Die Demeter-Gemeinschaft trauert um ihren Freund, langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden, Architekten der Biodynamic Federation Demeter International, einem Streiter für das Biodynamische und Mediator für das Soziale, vor allem aber um einen wunderbaren Menschen.

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Welche Beziehung gibt es zwischen der biodynamischen Landwirtschaft und dem Naturverständnis indigener Völker? Was lässt sich hier lernen? Jean-Michel Florin, Co-Leiter der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum, teilt seine Gedanken.

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Die Wissenschaftskommission des Nationalrates (WBK-N) hat vergangene Woche beschlossen, für die Einführung neuer gentechnischer Verfahren eine Hintertür offen zu halten. Der Schweizerische Demeter-Verband spricht sich entschlossen dagegen aus – alle Formen der Gentechnik sollen weiterhin dem Gentech-Moratorium unterstehen. Eine strenge Regulierung neuer gentechnischer Verfahren ist die einzige Möglichkeit, die biodynamische Landwirtschaft zu erhalten und die Risiken für unsere Gesundheit und die Umwelt zu verringern.

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Dr. Ute Haimerl übernimmt Geschäftsführung von Demeter in Bayern

Zukunft nachhaltig und sozial-ökologisch mitzugestalten

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Mit langjähriger Führungs- und Managementerfahrung aus der internationalen Medien- und Telekommunikationsbranche übernimmt Dr. Ute Haimerl zum 1. Oktober 2021 die Geschäfte von Demeter Bayern. Zukünftig vertritt sie die Region Bayern damit auch im Gesamtvorstand des Demeter e.V.

Die gebürtiger Murnauerin, die in München und Dublin Archäologie studiert und so aus ganz anderer Perspektive den Wert unseres Bodens schätzen gelernt hat, war in den vergangenen 20 Jahren bei internationalen Konzernen mit verschiedenen Verantwortungsbereichen betraut: Vertriebs- und Projektmanagement, Produktentwicklung, sowie zuletzt die Leitung eines Ressorts im digitalen Breitbandausbau in Südostbayern. Jetzt freut sie sich auf ihren Wechsel in die Biobranche.

„Für mich gibt es in der aktuellen Situation keinen besseren Ort, um Zukunft nachhaltig und sozial-ökologisch mitzugestalten, als Demeter. Es macht mich stolz, mich für die Pioniere der Bio-Branche engagieren zu dürfen - einer Branche, die aus meiner Sicht eine der relevantesten unserer Zeit ist.“

Die neue Geschäftsführerin setzt klare Prioritäten: „Das A und O unseres Verbandes sind und bleiben unsere Mitglieder. Sie mit allem Engagement zu vertreten und neue wertvolle Mitglieder für unsere Gemeinschaft zu gewinnen, wird auch weiterhin höchste Priorität haben. Ich erlebe derzeit ein enormes Interesse unserer Gesellschaft für Bio und Biodynamisches. Diese Chance möchte ich mit meinem Team vor Ort nutzen, die regionale Vermarktung konsequent weiter ausbauen und dabei unseren Innovationscharakter bewahren.“

Als Quereinsteigerin bringt Ute Haimerl einen frischen und unverstellten Blick mit und begrüßt das globale Zusammenwachsen im Verband. „Nie war es herausfordernder, die weltweit stetig wachsende Zahl an Menschen gut und gesund zu ernähren und dabei verantwortungsvoll mit unseren wertvollen Ressourcen umzugehen. Demeter ist hierauf eine starke und ansprechende Antwort. Die erfolgreiche Bündelung unsere Kräfte im Verband kreativ mitzugestalten und Bayern dabei bestens zu vertreten, sehe ich als sehr reizvolle Aufgabe.“

Ute Haimerl lebt mit ihrem Partner in der Holledau zwischen Pfaffenhofen und Ingolstadt, umgeben von Hopfengärten, mit eigenem kleinen Wald direkt am Haus.

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