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Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

Der Beitrag bestehe darin, dass Bodenhumus vier Mal mehr CO2 speichern könne als Luft.

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Demeter.de

Rückblick: Land-Wirtschaft - zwischen Hof und Welt - Internationale Jahreskonferenz der biodynamischen Bewegung

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Goetheanum

Das Speisehaus am Goetheanum ist ein Pionier im Angebot vegetarischer Vollwertkost in biologischer und biodynamischer Qualität. Nun stellt es die Ausstattung bei Tagungen von Papp- und Plastikbechern auf Porzellan um.

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Demeter.de

Wer bewusst ökologisch und nachhaltig einkauft, orientiert sich gerne an Labels. Doch: Es ist schwierig, den Überblick zu behalten. Denn wie unterscheidet sich Bio Suisse eigentlich von anderen Bio-Zertifizierungen? Und was ist nochmals der Unterschied von Bio zu Demeter?

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Demeter.de

DOK-Versuch beweist die Vorteile der biologischen und insbesondere der biologisch-dynamischen Landwirtschaftsweise

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Goetheanum-Gärtnerei: Stress für die Natur

Extrembedingungen mit Folgen

Goetheanum

2017 fiel die Obsternte im Goetheanum-Park aus. Der starke Nachfrost im Frühjahr brachte die jungen Früchte der Obstbäume zum Absterben und schwärzte das junge Laub der Walnussbäume. Die Folge: Es gab kein Obst und keine Walnüsse. Benno Otter von der Goetheanum-Gärtnerei schildert die seelische Empfindung als «Entzug»: «Es fehlt einem etwas, wenn es keine Äpfel und keinen Most aus dem ‹eigenen› Garten gibt.» 2018 folgten ein warmes, feuchtes Frühjahr und ideale Bedingungen für die Befruchtung. «Dieses Jahr gibt es nun eine unglaubliche Fülle an Kirschen, Äpfeln, Birnen, Mirabellen, Zwetschgen und Quitten. Und Walnüsse.» Bereits 1,5 Tonnen Äpfel wurden einer Mosterei übergeben. 

Doch die Extrembedingungen haben Folgen. Durch die Trockenheit ist das Holz weniger geschmeidig, die Äste werden brüchig, bei alten Bäumen treten an den Bruchstellen Fäulnis und hohle Stellen zutage, große Äste sind herausgebrochen.Der Goetheanum-Park hat zum Teil einen recht alten Baumbestand. Auffällig sind die knorrigen, schief stehenden Quitten beim Glashaus, die dort vor rund 100 Jahren gepflanzt wurden. Vor 20, 25 Jahren sorgte die Gärtnerei für Erneuerung. Heute sind diese Hochstammobstbäume im Ertragsalter. Die extreme Hitze und Trockenheit sind Stress für die ganze Pflanzenwelt im Goetheanum-Park. Während der Norden noch wie eine einigermaßen grüne Lunge des Geländes erscheint, sehen im Süden viele Pflanzen gelb aus. Das Bepflanzungskonzept in den Beeten wird aufgrund der neuen Erkenntnisse angepasst. Insgesamt hat sich nach Einschätzung von Benno Otter das Konzept bewährt. 

Die Gärtner brachten zur Stärkung der Pflanzen das Horn-Kiesel-Präparat mit Einmischung des Fladenpräparats aus. Nach langer Zeit folgten später ein paar Stunden Regen. Es folgte dann schnell ein Wiederergrünen der Wiesen – ein Hauch von Frühling mitten im heißen Sommer. 

Und wie sieht es mit dem Gemüseanbau aus? Dort gibt es keine großen Beeinträchtigungen – dank der Möglichkeit, die Beete zu bewässern. «Allerdings», so Benno Otter, «haben wir dafür viel Wasser gebraucht.»

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