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Häufigere und längere Dürreperioden, Starkregen als weiteres Extrem – das gefährdet Ernten und fordert die Landwirte heraus. Was Demeter-Bauern tun, um den Boden zu schützen und fit für den Klimawandel zu machen, lesen Sie in der Mai-Juni Ausgabe von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift für Biodynamische Agrarkultur.

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Ob in der Fläche, an Produkten, aber auch in den eigenen Ansprüchen: Demeter wächst. Der neue Entwicklungsbericht 2019/2020 des Demeter e.V. steht unter dem Motto „Profil schärfen“ und liefert dazu Zahlen und Einblicke.

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Der heutige „Tag der Erde“ gibt Anlass, daran zu denken, dass wir neben der Corona-Krise die anderen globalen Herausforderungen im Blick behalten müssen. Um Klimawandel, Verlust von Lebensräumen und Artenvielfalt, Plastikmüll und Wasserverschmutzung zu stoppen, braucht es entschiedene Schritte in der Politik. Aber auch eine Rückbesinnung auf regionale Wirtschaftskreisläufe.

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anthroposphie.ch

Rund 200 Schüler*innen von 8 Steinerschulen nehmen derzeit an dem Hausgartenprojekt Steinerschulen Schweiz teil

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lebendige Erde

Die Bio Suisse hat eine Task-Force gebildet, die täglich eine Situationsanalyse macht. Sie übernimmt die Koordination mit dem Schweizer Bauernverband und anderen Organisationen, nimmt die internen Anliegen der Mitgliedorganisationen, zu denen auch der Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft gehört, entgegen und kümmert sich um die Kommunikation.

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lebendige Erde

Bauern leisten meist mehr als nur Lebensmittel zu erzeugen. Doch was sind uns gesunde Böden, sauberes Grundwasser, soziale Leistungen und Biodiversität wert? Welche Wege Demeter-Bauern einschlagen und welche Methoden es gibt, um den wahren Wert der Landwirtschaft sichtbar zu machen, lesen Sie in der März-April Ausgabe von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift für Biodynamische Agrarkultur.

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Demeter-International und die International Biodynamic Association (IBDA) haben sich in der Biodynamischen Föderation – Demeter International zusammengeschlossen. Damit vereint der neue internationale Dachverband alle biodynamischen und Demeter-Organisationen weltweit. Die Föderation wurde im Rahmen der alljährlichen großen Tagung der landwirtschaftlichen Sektion am Goetheanum in der Schweiz in der ersten Februarwoche 2020 aus der Taufe gehoben. Vertreter und Vertreterinnen aus über 30 Ländern nahmen an der Gründungsversammlung teil.

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Hornkühe im Laufstall: Ja, es geht!

Neuer Leitfaden

Demeter.de

 

Der neue „Werkzeugkasten für die Haltung horntragender Milchkühe im Laufstall“ entstand im Rahmen der Studie „Hörner im Laufstall“, ein vierjähriges Kooperationsprojekt, für das die Universität Kassel, die Verbände Demeter und Bioland sowie 39 Praxisbetriebe eng zusammenarbeiteten. Ulrich Mück, Demeter-Berater und Mit-Autor des Leitfadens, bringt die Ergebnisse auf den Punkt: „Die Projektergebnisse und Praxiserfahrungen belegen, dass die Haltung von horntragenden Kühen im Laufstall sowohl unter Gesichtspunkten des Tierwohls als auch unter Sicherheitsaspekten möglich ist. Alle Halter von horntragenden Milchkühen haben nun mit dem Werkzeugkasten die Möglichkeit, die Situation der Haltung im Laufstall selbst oder zusammen mit der Beratung zu prüfen und gegebenenfalls Verbesserungen vorzunehmen. Ziel ist, eine möglichst ruhige Herde zu erhalten. Der Werkzeugkasten ist zudem für Betriebe geeignet, die sich überlegen, was sie am Laufstall und ihrem Haltungssystem ändern müssen, um wieder horntragende Milchkühe zu halten.“

Das Verstehen von Herde und Herdenverhalten sieht Ulrich Mück dabei als Kernelement, um Auseinandersetzungen zwischen den Kühen zu minimieren. Die Herde ist die natürliche Sozialform der Rinder. Auseinandersetzungen entstehen vor allem wegen des Futters und des bei der Fütterung auftretenden Hoheitsanspruchs hochrangiger Kühe. Hier kann mit verschiedenen Stellschrauben bei der Herdenführung angesetzt werden. So sind etwa bei Ad-libitum-Fütterung (die Tiere haben hier nach Belieben Zugang zum Futter), in Heumilchbetrieben oder bei geringer Kraftfuttergabe zugunsten einens höheren Grundfutteranteils weniger Schäden an den Tieren festzustellen, wie die Projektergebnisse zeigen. Geeignete Maßnahmen der Herdenführung können ungünstige Bedingungen im stallbaulichen Bereich sogar ausgleichen. Wichtig ist vor allem der aufmerksame Blick der Betriebsleitung für die Herde und den Charakter der Einzeltiere. Wesentliche Einflussfaktoren bei der Haltung horntragender Kühe sind ein kluges Herdenmanagement für eine stabile Rangordnung, eine stabile Mensch-Tier-Beziehung mit Respekt und Vertrauen, sowie artgerechte Haltungsbedingungen und Stalleinrichtungen.

Kommende Veranstaltungen:

Hintergrund:

Die zunehmende Zucht auf genetische Hornlosigkeit bedroht die Existenz horntragender Rinder. In vielen Betrieben werden Kälber enthornt, eine für die Tiere sehr schmerzhafte Prozedur und bei Demeter verboten. Bereits heute haben etwa 90 Prozent aller Milchkühe in Deutschland keine Hörner mehr, die genetische Vielfalt ist in großer Gefahr. Dabei gehören Hörner als Organ natürlicherweise zum Körper der Kuh und erfüllen wichtige Funktionen. Auch für das Sozialverhalten der Tiere sind sie sehr bedeutsam.

Weiterführende Informationen: Züchternetzwerk horntragendes Milchvieh

Die Richtlinien des Demeter-Verbandes verbieten die Enthornung und die Züchtung genetisch hornloser Tiere. Für die Mitglieder des Demeter-Verbands steht der Respekt vor dem Lebewesen an erster Stelle. Sie passen ihre Tiere nicht einfach den „Produktionsbedingungen“ an, sondern bauen Ställe, die groß genug sind für die Bedürfnisse der Kühe, zu denen die Hörner einfach dazu gehören. Die Bäuerinnen und Bauern nehmen sich Zeit für aufmerksames Beobachten und bauen eine vertrauensvolle Beziehung auf, um angemessen auf die Herde einwirken zu können.

Weiterführende Informationen:

www.demeter.de/kuehe-haben-hoerner
www.hornkuh.de

 

Susanne Kiebler
Pressesprecherin
susanne.kiebler@demeter.de
Tel: +49 30 548 608-86
Mobil: +49 160 949 555 86
Demeter e.V. | Büro Berlin | Albrechtstraße 18 | 10117 Berlin
www.demeter.de

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