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Demeter positioniert sich neu bei politischen Themen mit Landwirtschaftsbezug. Dies wurde anlässlich der ausserordentlichen Mitgliederversammlung entschieden. Im Falle der Pestizidinititative bedeutet dies eine Empfehlung der Ja-Parole.

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Und wohin sollte sich der Ökologische Landbau entwickeln? Diesen Fragen gehen wir mit einer Reihe von Beispielen nach: Von Bäumen und Streifen, Linienmischungen und Nützlingssaaten lesen Sie in unserer September-Oktober Ausgabe von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift für Biodynamische Agrarkultur.

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Die Herbst-Ausgabe des Demeter Journals liegt aus. Passend zu den Boden-Aktionstagen in vielen Bioläden dreht sich alles um das Spüren und um den Boden.

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Hof Dusch nominiert für den Agrarpreis 2020 - Brachland Bio Beeren & Obst mit Crowdfunding - Kampagne für Ihren Demeter Hofladen

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Die BioSaat GmbH wurde im Juli als Vermehrungs- und Vermarktungsorganisation für ökologisch gezüchtete Sorten gegründet. Hauptgesellschafter der neuen Firma sind die Getreidezüchtung Peter Kunz und die Forschung & Züchtung Dottenfelderhof.

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Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner lädt ihre EU-Kolleg*innen zum informellen Agrarministerrat in die Weinstadt Koblenz. Demeter fordert: Beim guten Glas Wein dürfen die Dürreschäden und die Dringlichkeit für eine Agrarwende nicht aus dem Blick geraten!

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Ja für eine pestizidfreie Zukunft

Bekenntnis

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Der Schweizerische Demeter-Verband bekennt sich zu einer ganzheitlichen, nachhaltigen und klimaschonenden Landwirtschaft sowie einer natürlichen und werterhaltenden Verarbeitung. Bisher nahm er in politischen Fragen eine neutrale Haltung ein. Neu möchte er dem Bekenntnis Rechnung tragen und sich bei politischen Themen mit landwirtschaftlichem Hintergrund oder Lebensmittelbezug klar positionieren.

Ja für eine pestizidfreie Zukunft

Zum ersten Mal wurde deshalb an der Mitgliederversammlung des Schweizerischen Demeter-Verbandes zur Pestizidinitiative und zur Trinkwasser-Initiative Stellung bezogen. Demeter steht für eine wesensgemässe, naturnahe und zukunftsfähige Landwirtschaft und Verarbeitungsweise und die beiden Initiativen weisen den Weg in dieselbe Richtung.

Die Mitglieder des Verbandes haben sich jedoch für eine differenzierte Betrachtung der beiden Initiativen ausgesprochen. Sie teilen die Ziele der Trinkwasserinitiative: eine Landwirtschaft ohne prophylaktischen Antibiotikaeinsatz, ohne chemisch-synthetische Pestizide und die Versorgung mit eigenen Futtermitteln. Die Initiative lässt jedoch einige Fragen offen. Die Befürchtung ist gross, dass bei einer Annahme der Trinkwasserinitiative zahlreiche Betriebe aus dem ökologischen Leistungsnachweis aussteigen und die Produktion weiter intensivieren würden. Es besteht zudem die Gefahr, dass Importe mit weniger hohen Produktionsstandards zunehmen. Aus diesem Grund hat die Mitgliederversammlung beschlossen, für die Trinkwasserinitiative Stimmfreigabe zu erteilen.

Die Pestizidinitiative nimmt neben den Produzent*innen auch die Verarbeitung sowie die Boden- und Landschaftspflege in die Pflicht. Sie umfasst zudem die Einfuhr von Lebensmitteln und setzt damit gleiche Massstäbe für in- und ausländische Produkte. Der Schweizerische Demeter-Verband empfiehlt seinen Mitgliedern deshalb die Annahme der Pestizidinitiative.

Demeter zeigt, dass Landwirtschaft ohne Pestizide funktioniert

Demeter-Produzent*innen zeigen, dass hochwertige Lebensmittel auch ohne den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide erzeugt werden können. Sie behandeln ihre Tiere nicht prophylaktisch mit Antibiotika und streben eine möglichst hohe Versorgung mit eigenen Futtermitteln an. Konsument*innen haben damit schon heute die Möglichkeit, mit ihren Kaufentscheidungen den Forderungen der Initiativen Nachdruck zu verleihen.

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