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lebendige Erde

Die Bio Suisse hat eine Task-Force gebildet, die täglich eine Situationsanalyse macht. Sie übernimmt die Koordination mit dem Schweizer Bauernverband und anderen Organisationen, nimmt die internen Anliegen der Mitgliedorganisationen, zu denen auch der Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft gehört, entgegen und kümmert sich um die Kommunikation.

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lebendige Erde

Bauern leisten meist mehr als nur Lebensmittel zu erzeugen. Doch was sind uns gesunde Böden, sauberes Grundwasser, soziale Leistungen und Biodiversität wert? Welche Wege Demeter-Bauern einschlagen und welche Methoden es gibt, um den wahren Wert der Landwirtschaft sichtbar zu machen, lesen Sie in der März-April Ausgabe von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift für Biodynamische Agrarkultur.

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Demeter-International und die International Biodynamic Association (IBDA) haben sich in der Biodynamischen Föderation – Demeter International zusammengeschlossen. Damit vereint der neue internationale Dachverband alle biodynamischen und Demeter-Organisationen weltweit. Die Föderation wurde im Rahmen der alljährlichen großen Tagung der landwirtschaftlichen Sektion am Goetheanum in der Schweiz in der ersten Februarwoche 2020 aus der Taufe gehoben. Vertreter und Vertreterinnen aus über 30 Ländern nahmen an der Gründungsversammlung teil.

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Goetheanum

Großküchen haben oft einen schlechten Ruf. Mensaessen muss billig sein. Für eine Wertschätzung der Prozesse rund um Anbau, Produktion, Zubereitung und Verzehr von Lebensmitteln setzt sich der Ernährungskreis für Küchenprofis in seiner Charta für die Gemeinschaftsverpflegung ein.

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Demeter.ch

An der Landwirtschaftskonferenz 2020 in Dornach nahmen mehr als 900 Personen aus 48 Ländern teil. Während der vier Tage wurde das Thema „Das Geistige in der Landwirtschaft“ diskutiert, ausgetauscht und erlebt. Das Kurzvideo vermittelt einige Eindrücke der Konferenz.

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Demeter.ch

In Zusammenarbeit mit 1000 Hobby-und Profigärtner*innen sollen Bio-Salatsorten mit stabiler Widerstandskraft gegenüber Mehltau gefunden werden. Das Züchtungsprojekt „Mit vereinten Gärten“, welches die Sativa Rheinau AG gemeinsam mit der Stiftung ProSpeciaRara ins Leben gerufen hat, stiess auf viel Resonanz.

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Jetzt europaweit – Bienen und Biodiversität retten!

Umverteilung der Agrarsubventionen

Eliant

Mit einer Million Unterschriften aus mindestens sieben europäischen Ländern verpflichten wir als Zivilgesellschaft gemäss EU-Verfassungsvertrag die EU-Kommission, sich mit unseren Forderungen zu befassen. Die Unterschriften müssen innerhalb eines Jahres gesammelt werden.

Die Forderungen sind:
1) Zum Schutz der Bienen und der Artenvielfalt den Einsatz synthetischer Pestizide in der EU-Landwirtschaft schrittweise bis 2030 um 80 % zu reduzieren und bis 2035 komplett darauf zu verzichten.

2) die Landwirtschaft zu einer Triebkraft für die Wiederherstellung der Biodiversität umzugestalten.

3) die Bäuerinnen und Bauern bei dem notwendigen Übergang zu einer bienenfreundlichen, ökologischen Agrarkultur finanziell und fachlich zu unterstützen.

Hier können Sie unterschreiben – und Unterschriftlisten sowie weiteres Kampagnenmaterial kostenfrei herunterladen.
Der Newsletter der Aureliastiftung informiert über den Verlauf dieser Initiative.

Eine Umverteilung der Agrarsubventionen ist dringend erforderlich

Knapp 40 % des Gesamtbudgets der EU – 300 Milliarden Euro – gehen an die industriell orientierten Großbetriebe. So kommt es, dass 20 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe rund 80 Prozent der Subventionen kassieren. Ausgerechnet die vornehmlich kleinen und mittelgroßen bäuerlichen und vielfach ökologischen Betriebe, die am ehesten Struktur- und Artenvielfalt gewährleisten, werden systematisch benachteiligt.

Innerhalb von nur zehn Jahren mussten 4 Millionen dieser vornehmlich kleinen landwirtschaftlichen Betriebe in der EU schließen, während die Flächen und Marktanteile der agrarindustriellen Grossbetriebe entsprechend zunahmen. Damit ist die Anzahl der Höfe von knapp 15 Millionen auf weniger als 11 Millionen gesunken. Das bedeutet: Wir haben EU-weit 400.000 Bauernhöfe pro Jahr verloren, mehr als 30.000 pro Monat und mehr als 1.000 pro Tag!

Während also kleine und mittelgrosse landwirtschaftliche Betriebe in der EU dichtgemacht haben, sind die Flächen und Marktanteile agrarindustrieller Grossbetriebe entsprechend grösser geworden.

Die Ursachen des Artensterbens und zum Teil auch des Höfesterbens hängen eng zusammen mit dem aktuellen Modell industrieller Landwirtschaft, das geprägt ist durch den Einsatz von Pestiziden, globalen Wettbewerbsdruck und Monokulturen.

Mit herzlichem Dank für Ihre Unterschrift!

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